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Zahlreiche prominente Gäste bei der Ausstellungseröffnung von „Afraid of the Dark“ des südafrikanischen Künstlers Jono Dry in der Galerie Hartinger

Wien, 11. Oktober 2019 – Kunst, die unter die Haut geht. Die Immobilienunternehmer und Kunstsammler Erwin Krause und Martin Huber sowie Galerist Gerald Hartinger luden am gestrigen Donnerstag, den 10. Oktober, zur Eröffnung der europaweit ersten Solo-Ausstellung von Jono Dry in die Galerie Hartinger in der Wiener Innenstadt. Der dreißigjährige Künstler aus Südafrika stellte im Rahmen der Vernissage mit dem Titel „Afraid of the Dark“ erstmals seine Werke in Österreich vor. Zahlreiche Kunstliebhaber, Prominente sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Immobilien und Kultur zeigten sich von den tiefgründigen, teils düster wirkenden Malereien des jungen Künstlers begeistert. Unter den Gästen waren unter anderem: Investor und Unternehmer Klemens Hallmann mit seiner Frau Barbara Meier, Winzer und Unternehmer Leo Hillinger, Sängerin Zoë Straub mit Vater Christof Straub sowie die Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule Sonja Klima.

„Afraid of the Dark“ – Begegnung mit Düsternis und Dunkelheit
Jono Dry (geboren 1989 in Pretoria, Südafrika) widmet sich in seinen hyperrealistischen Malereien der Komplexität von Identität, Depression und Angst. Der Autodidakt gestaltet dabei vor allem großflächige, fotorealistische und surreale Kunstwerke, an denen er mit Grafit arbeitet und die er in bis zu 400 Stunden fertig stellt.

Neben den bekannten Einflüssen aus der Mythologie und der Ikonografie der Urbilder, widmet sich die Ausstellung „Afraid of the Dark“ sehr tief greifenden Motiven, die bei den BetrachterInnen für Wiedererkennung und Reaktion sorgen sollen. Wie der Titel bereits verrät, beschäftigt sich Dry in seinen düsteren Arbeiten nicht nur mit der Angst vor dem Mangel an Licht, sondern vielmehr mit der Finsternis der menschlichen Psyche. Seine Figuren finden sich in einer leeren Dunkelheit wieder, sie sind verzweifelt, unterdrückt und in sich gekehrt. Wiederkehrende Elemente in den Arbeiten des Künstlers sind Tierhörner, Ikebana Blumenschmuck, Textilien oder Heißluftballons, welche seinen obskuren Symbolismus ausmachen. Eine dramatische, wenn nicht sogar theatralische Stimmung entsteht dabei durch Motive wie die empfindliche Gestaltung der Haut oder der Glanz auf einem einzigen Tropfen Wasser, die seine Arbeit sowohl technisch wie auch konzeptuell interessant machen. Dry lebt und arbeitet derzeit in Cape Town, Südafrika.

Die Ausstellung „Afraid of the Dark“ kann bis 26.10.2019 in der Galerie Gerald Hartinger in der Seilergasse 9/4 besucht werden.
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