Meldungsübersicht
Den Winter im Einklang mit der Natur genießen – auch im Winter bieten die sechs heimischen Nationalparks mit ihrem abwechslungsreichen Programm außergewöhnliche Naturerlebnisse. Das Programm reicht dabei von geführten Schneeschuhwanderungen, über Rotwild- und Vogelbeobachtungen bis hin zur gemeinsamen Spurensuche im Schnee.

Wien, 03. Jänner 2018 –
Nie ist die Kraft der Natur so intensiv zu spüren wie im Winter: frostige Temperaturen, lange Nächte und eine von Schnee und Eis überzogene Landschaft. Da ist es nur verständlich, dass viele unserer Singvögel in den warmen Süden fliehen. Die Wildtiere, die hier bleiben, müssen im Kampf ums Überleben sehr sorgsam mit ihren Energiereserven umgehen. Die richtige Strategie ist dabei für Hirsch, Reh, Luchs, Fuchs und viele andere Tiere sehr entscheidend.

Gemeinsam mit ExpertInnen, können BesucherInnen in den österreichischen Nationalparks in die ruhige Winterwelt eintauchen – ohne dabei Tiere und Pflanzen zu stören. Sowohl die beeindruckende Landschaft als auch die Einblicke in die tierischen Überlebenstricks machen den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.

NATIONALPARK NEUSIEDLER SEE – SEEWINKEL
Die Waldohreule
Samstag, 6. / 20. Jänner, 03. / 17. Februar 2018, 14:00 Uhr,
Treffpunkt: Informationszentrum Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel

Wer im Winter den Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel besucht, den erwarten Naturerlebnisse der Extraklasse. Viele Vogelarten ziehen zwar bevor es kalt wird in wärmere Gebiete, viele bleiben aber auch bei uns. So streichen Kornweihen und Mäusebussard über die offene Landschaft. Verschiedene Möwen- und Entenarten sammeln sich an den letzten nicht gefrorenen Gewässern. Gemeinsam mit dem Nationalpark-Ranger begeben sich die BesucherInnen auf Entdeckungstour in die Vogelwelt und erkunden die Gegend rund um die Schlafplätze der Waldohreule und genießen dabei die winterlichen Impressionen. 

Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 12,-, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 6,-. Dauer ca. 3 Stunden. Anmeldung jeweils bis 15:00 Uhr des Vortages. 

Winter im Nationalpark 
Samstag, 13. Jänner und 27. Jänner, 13:00 Uhr, sowie Samstag, 10. Februar und 24. Februar 2018, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Informationszentrum Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel
 
Der Winter am Neusiedler See kann mit Temperaturen unter minus 15°C sehr kalt sein, hinzu kommt anhaltender, oft eisiger Wind. Was auf den ersten Blick eher unwirtlich erscheint, hat durchaus seine Reize: Bei klarem, sonnigem Winterwetter sind Wanderungen in der meist nur leicht verschneiten Landschaft des Seewinkels ein eindrucksvolles Erlebnis. Gerade, weil es auch hier Lebensräume gibt, die den größten Teil des Jahres von Sträuchern und Bäumen versteckt werden, lohnt es sich genau hin zu schauen. In der Natur gibt es verschiedenste Strategien, um den Winter erfolgreich zu überstehen. Bei einer gemeinsamen Tour mit einem Nationalpark-Ranger werden die Überlebensstrategien von Tieren und Pflanzen erkundet. 

Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 12,-, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 6,-. Dauer ca. 3 Stunden.  Anmeldung jeweils bis 15 Uhr des Vortages. 

Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel
Informationszentrum
Hauswiese, A – 7142 Illmitz
Tel.: 02175/3442

NATIONALPARK HOHE TAUERN
Mythos Berg: Zauber der Nacht
Mittwoch 31. Jänner und Freitag, 02. März 2018, 19:00 Uhr, Treffpunkt: Nationalparkhaus in Matrei i. O. und Tourismusinformation Iselsberg
Dienstag, 30. Jänner und Donnerstag, 01. März 2018, 19:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Taurerwirt, Kals a. G. und Tourismusinformation Iselsberg

Magisch und faszinierend sind nächtliche Vollmondtouren auf Schneeschuhen – die Schneekristalle funkeln und glitzern im Mondschein, die weiße Pracht dämpft alle Geräusche, die Stille der Nacht wirkt noch stärker und die Sinne sind geschärft. Auch bei Nacht kann man Spuren im Schnee entdecken. Die Nationalpark-Ranger kennen die Unterschiede bei den Tierspuren und erklären die Fährten von Gams-, Reh-, Steinbock oder Schneehasen.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 15,-, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 9,- (Schneeschuhe inkludiert). Anmeldung bei allen Touren erforderlich.

Information & Anmeldung: Nationalpark Hohe Tauern Salzburg, Tel.: +43 (0) 4875 5161 10, Email: nationalparkservice.tirol@hohetauern.at

Schneeschuh-Trekking zu den Steinböcken
Jeden Dienstag im Zeitraum vom 19. Dezember 2017 bis 03. April 2018, 09:15 Uhr, Treffpunkt: NP-Gemeinde Heiligenblut Talstation der Grossglockner Bergbahnen

Wildtiere zu beobachten, setzt die Kenntnis von deren Lebensweise voraus. Auf der geführten Wanderung – mit Schneeschuhen in das Fleißtal oberhalb von Heiligenblut – kann man den winterlichen Lebensraum der größten Steinwildkolonie des Nationalparks erleben und mit etwas Glück Bartgeier, Steinadler und Gämse beobachten.

Dauer ca. je 4 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 15,-, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 9,- (Schneeschuhe inkludiert). Anmeldung erforderlich. 

Information & Anmeldung: Nationalparkverwaltung Hohe Tauern, Tel.: +43 (0) 4825 / 6161 oder Email: nationalpark@ktn.gv.at

Wildtierbeobachtung bei der Schaufütterung Habachtal
Montag und Mittwoch sowie an den Freitagen vom 25. Dezember 2017 bis 09. Februar 2018, 12:00 Uhr
12. Februar bis 07. März 2018, 13:00 Uhr, Treffpunkt: Bamberg Habachtal, Parkplatz Habachtal

In den kalten und schneereichen Wintermonaten finden Rot- und Rehwild nicht mehr genug Nahrung. Dass Fütterung nicht gleich Fütterung ist und das aktive Wildtiermanagement viele ungeahnte Facetten bietet, lässt sich bei dieser Exkursion herausfinden. Ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie, denn Hirsche und junge Kälber kann man aus nächster Nähe, aber dennoch in freier Wildbahn, beobachten.

Dauer ca. je 4 Stunden. Exkursion ohne Steilstufen, durch sanftes Gelände, kurze Gehzeiten. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 17,-, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 11,-. Anmeldung bis zum Tag vor der Exkursion, für die Montagstour bis 10:00 Uhr. 

Information & Anmeldung unter +43 (0) 664 8372858. 
Nationalparkverwaltung Hohe Tauern Sbg.: +43 (0) 6562 40849 33

NATIONALPARK DONAU-AUEN
Spurensuche – Überleben bei Kälte, Eis und Schnee
Samstag, 13. Jänner und Sonntag, 18. Februar 2018, 14:00 Uhr, Ort: Orth/Donau (für Gruppen zum Wunschtermin)

Im Winter regieren Eis, Wind und oft klirrende Kälte die Au. Wildtiere schützen sich mit einem besonders dicken Pelz, wasserdichtem Gefieder oder einfach mit dem Verschlafen dieser Jahreszeit. Eine winterliche Spurensuche führt zu den wahren Überlebenskünstlern. Dauer ca. je 3 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 12,50, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 8,-.

Gefiederte Wintergäste der Donau-Auen
Sonntag, 14. Jänner und 11. Februar 2018, 9:30 Uhr, Ort: Maria Ellend (für Gruppen zum Wunschtermin)

Im Herbst kommen in großer Zahl Vögel aus vielen Teilen Europas an die Donau, um hier den Winter zu verbringen. Denn der Fluss bleibt großteils eisfrei und bietet diversen Enten, Gänsen, Möwen und vielen weiteren Wasservögeln Nahrung. Daneben besuchen auch Singvögel aus dem nördlichen Europa den Nationalpark. Vielleicht zieht auch der „König der Lüfte“, der Seeadler, seine Kreise! Die Mitnahme von Ferngläsern ist empfehlenswert.

Dauer ca. je 3 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 12,50, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 8,-. Anmeldung erforderlich.

Der König der Auen - Seeadler beobachten bei Hainburg
Sonntag, 21. und 28. Jänner sowie 4. Februar 2018, 10:30 Uhr, Ort: Hainburg (für Gruppen zum Wunschtermin)

Fünf Seeadler-Paare brüten aktuell im Nationalpark Donau-Auen. In der kalten Zeit nutzen zusätzlich zahlreiche Seeadler das Nationalparkgebiet als Überwinterungsquartier – denn der Fluss bleibt hier großteils eisfrei und erleichtert so die Jagd auf Fische und Wasservögel. Besonders gute Chancen, bei einem Winter-Spaziergang einen Seeadler zu erspähen, hat man auf der Ruine Rötelstein in Hainburg. Begleiten Sie einen Nationalpark-Ranger bei dieser Tour rund um unseren „König der Auen“! Die Mitnahme von Ferngläsern ist empfehlenswert.

Dauer ca. je 3 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 12,50, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 8,-.

Telefonischer Winter-Journaldienst im schlossORTH Nationalpark-Zentrum
Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr
Tel. +43 2212/3555 bzw. schlossorth@donauauen.at
Alle Infos auch auf: www.donauauen.at

NATIONALPARK THAYATAL

Winter im Thayatal


Wer im Winter ins Thayatal blickt, dem ist ein ungestörter Tiefblick zum dunklen Band der Thaya sicher. Wanderungen durch das Thayatal haben dann einen besonderen Reiz. Es sind nur sehr wenig Menschen unterwegs. Man genießt die Bewegung in der klaren, kalten Luft, folgt dem Fluss auf seinem Weg durch eine eindrucksvolle Tallandschaft und entdeckt immer wieder Spuren von den Aktivitäten der Tiere im Winter: ein Fuchs, der ebenso wie der Wanderer die Thaya entlang spaziert, frische Spuren vom Specht, der im Totholz nach Nahrung sucht, oder der Fischotter, der in den steileren Hängen Rutschbahnen im Schnee hinterlassen hat. 

Da die Thaya im Winter selten zufriert, ist sie auch ein beliebter Aufenthaltsort vieler Wasservögel. Neben Enten, Haubentaucher, Graureiher, zahlreichen Schwänen und Eisvögel erscheinen auch immer wieder größere Trupps von Kormoranen. In den letzten Jahren war auch ein besonderer Wintergast immer häufiger zu sehen: der Seeadler!

Auch wenn im Winter keine geführten Touren angeboten werden, sind die BesucherInnen herzlich eingeladen, den Nationalpark auf eigene Faust zu entdecken.



Information zu Winterwanderwegen: Nationalpark Thayatal, Tel. +43 (0) 2949/7005, office@np-thayatal.at oder unter www.np-thayatal.at. 


NATIONALPARK GESÄUSE
Auf Tuchfühlung mit dem größten wilden Säugetier Österreichs – dem Hirsch
Jeden Freitag und Samstag im Jänner und Februar 2018, sowie am 2. und 3. März 2018, 13:00 Uhr, Treffpunkt: Gstatterboden (Nationalpark Pavillon)

Im Nationalpark Gesäuse kommt man den größten freilebenden Säugetieren Österreichs – dem Hirsch – recht nahe. Berufsjäger und Nationalpark Ranger geben kompetent Auskunft zu den Hirschen und zum Umgang mit Wildtieren im Nationalpark. Allein die winterliche Wanderung, ob mit oder ohne Schneeschuhe, hinterlässt eine bleibende Erinnerung.

Dauer ca. je 3 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 13,-, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Studierende, Lehrlinge € 9,-. Die Leihgebühr für die Schneeschuhe beträgt € 9,-. Anmeldung bis einen Tag vor Veranstaltungsbeginn. 

Hinweise: Mindestens 5 Personen / Ferngläser stehen zur Verfügung / Wenn es die Schneelage zulässt, mit Schneeschuhen.

Information & Anmeldung: Nationalpark Gesäuse, Tel.: +43 (0) 3613 21160-20, info@nationalpark.co.at

NATIONALPARK KALKALPEN

Geführte Touren zur Rotwildschaufütterung im Nationalpark Kalkalpen
Donnerstag bis Sonntag, 04. Jänner 2018 bis 25. Februar 2018, jeweils am Nachmittag, Treffpunkt: wird bei der Anmeldung bekanntgegeben.

Wenn sich der Nationalpark Kalkalpen in eine Winterlandschaft verwandelt, dann kehrt noch mehr Ruhe und Stille in seinen Tälern und Bergwäldern ein. Auf den zahlreichen Wanderwegen im Schutzgebiet ist man nun zu Winterbeginn allein unterwegs und die verlassen wirkende Landschaft fasziniert mit einem melancholischen Flair. Wer die Winterlandschaft des Nationalpark Kalkalpen erkunden möchte, für den empfehlen sich geführte Wanderungen zur Rotwildfütterung im Bodinggraben bei Molln. Nationalpark Ranger Michael Kirchweger begleiten Sie zur Wildbeobachtungs-Plattform im Bodinggraben. Von hier aus können Sie die Hirsche, Muttertiere und Kälber ungestört beobachten.

Dauer ca. je 2 1/2 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 12,-, Schüler € 8,- und Familien € 24,-. Ausrüstung: Festes Schuhwerk, warme Winterbekleidung, Taschenlampe, falls vorhanden ein Fernglas. Anmeldung erforderlich. 

Information & Anmeldung: Nationalpark Zentrum Molln, Tel.: 0 7584/3651

Schneeschuhwandern am Hengstpaß
Jeden Samstags vom 06. Jänner bis 03. März, 13:00 bis 17:00 Uhr, Treffpunkt: wird bei der Anmeldung bekanntgegeben.

In Begleitung von Rangern kann man mit Schneeschuhen selbst in der beschneiten Landschaft zu grandiosen Aussichtspunkten stapfen, Tierspuren nachspüren oder Wildtiere beobachten. Zu entdecken gibt es dabei immer etwas! Dort wo nun Schnee liegt, besonders im frisch gefallenen, sieht man die Spuren von Mardern, Füchsen, Rehen, Gämsen, Luchsen, Rot-, Birk- und Auerwild. Wie ein Detektiv kann man aus den Spuren lesen ob es sich um ein junges oder ausgewachsenes Tier handelt, ob es sich eilig fortbewegte oder mit Gelassenheit durch die Waldlandschaft streifte.

Dauer ca. je 4 Stunden, mit ca. 3 Stunden Gehzeit. Die Teilnahme kostet für Erwachsene € 22,-, für Kinder ab der 5. Schulstufe € 14,- (Preise inklusive Schneeschuhe & Stöcke). Anmeldung erforderlich. 

Ausrüstung: Bergschuhe, warme Winterbekleidung, Proviant/Getränke, Stirnlampe, Gamaschen, Schistöcke falls vorhanden

Information & Buchung:
Villa Sonnwend National Park Lodge, Mayrwinkl 80, 4575 Roßleithen
Tel.: 07562/20592


Über Nationalparks Austria
Nationalparks Austria ist der Dachverband der österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Neusiedler See – Seewinkel, Thayatal, Gesäuse, Kalkalpen und Hohe Tauern. Gemeinsam repräsentieren sie sechs der ökologisch wertvollsten Regionen des Landes, in denen Naturschutz oberste Priorität hat und sich die Natur weitgehend ungestört entfalten kann. 2011 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Molln (OÖ) gegründet, hat Nationalparks Austria es sich zum Ziel gesetzt, durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Projekte die dynamische Weiterentwicklung sowie Zusammenarbeit der österreichischen Nationalparks zu fördern, gemeinsame Interessen gemäß Österreichischer Nationalpark-Strategie wahrzunehmen und seine Mitglieder in allen Belangen zu fördern und zu unterstützen. Weitere Informationen unter www.nationalparksaustria.at

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Nationalparks Austria unterstützt kreative Nachwuchstalente mit Medienstipendium

Windischgarsten, 11. Oktober 2017 – So vielfältig wie die Österreichischen Nationalparks selbst sind auch die Berufsgruppen und Menschen, die für deren Schutz und Weiterentwicklung täglich im Einsatz sind. Um gemeinsame Stärken weiter auszubauen, luden die Nationalsparks Austria zum mittlerweile 14. MitarbeiterInnen-Tag in Windischgarsten im Nationalpark Kalkalpen. Bei diesem Anlass wurden auch die Arbeiten der MedienstipendiatInnen präsentiert.

Bereits zum dritten Mal waren die Nationalparks Austria heuer auf der Suche nach den besten NachwuchsautorInnen, JungjournalistInnen, FotografInnen und VideodesignerInnen Österreichs. Zwölf KandidatInnen konnten die Jury überzeugen und sich ein Medienstipendium der besonderen Art sichern. Die Stipendien von Nationalparks Austria wurden von Ja! Natürlich und fjum forum journalismus und medien wien unterstützt. „Den Nationalparks Austria sind wir seit langem in enger Partnerschaft verbunden, denn bereits seit über 20 Jahren stammen viele Ja! Natürlich Lebensmittel aus den Nationalparks und umgebenden Regionen. Die Medienstipendien der Nationalparks Austria begrüßen wir sehr – als Biopionier ist es uns eine Herzensangelegenheit, junge Menschen zu inspirieren, sich mit dem Wert unserer Natur auseinander zu setzen“, erklärt Ja! Natürlich“-Geschäftsführerin Mag. Martina Hörmer.

Die gestalteten Essays, Gedichte, Fotostrecken und Videobeiträge der KanditannInnen sollen eine intensive Auseinandersetzung mit dem heimischen Naturerbe und den damit verbundenen Kernbotschaften und Herausforderungen ermöglichen. Gleichzeitig wurden mit den Stipendien junge, begabte Persönlichkeiten gefördert und ihnen die Chance geboten, ihr Talent in einem beeindruckenden und inspirierenden Umfeld auszuleben. Die Sensibilisierung für das Sujet „Nationalpark“ sowie die Stärkung der Dachmarke Nationalparks Austria und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der sechs österreichischen Nationalparks standen auch im weiteren Fokus.

„Die Österreichischen Nationalparks repräsentieren die sechs schönsten Naturlandschaften des Landes – eine wahre Inspirationsquelle für unsere jungen Nachwuchstalente. Die Ergebnisse sind mehr als beeindruckend und machen deutlich, warum unsere Nationalparks relevant sind“, so Erich Mayrhofer, Obmann Verein Nationalparks Austria, Direktor Nationalpark Kalkalpen.

Zusammenkunft der Nationalparks Austria Familie
Die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der österreichischen Nationalparks standen im Mittelpunkt der diesjährigen MitarbeiterInnen-Tage. Mehr als 200 Ranger, BetreuerInnen und BüromitarbeiterInnen aus allen sechs Nationalparks trafen sich am 09. und 10. Oktober in Windischgarsten im Nationalpark Kalkalpen. Dabei wurde die Strategie der Österreichischen Nationalparks 2020+ präsentiert. In mehreren Workshops ging es darum, die Möglichkeit von Synergien sowie neue Lösungsansätze für einzelne Berufsgruppen zu erarbeiten. Das Themenspektrum reichte von Wildnisgebieten in Nationalparks, über die Entwicklung von Nationalpark-Regionen bis zur Öffentlichkeitsarbeit.

„Es ist uns ein Anliegen, unseren MitarbeiterInnen bewusst zu machen, dass wir alle tagtäglich für die Verwirklichung einer ehrgeizigen Vision zusammenwirken – für den Erhalt, Schutz und die dynamische Weiterentwicklung dieses großartigen Österreichischen Naturerbes“, betonte Günter Liebel, Sektionschef für Umwelt und Klimaschutz.
Zum mittlerweile dritten Mal war Nationalparks Austria auch heuer wieder auf der Suche nach den besten NachwuchsautorInnen, JungjournalistInnen, FotografInnen und VideodesignerInnen Österreichs. Insgesamt zwölf KandidatInnen konnten die Jury überzeugen und sich ein Medienstipendium der besonderen Art sichern. Die jungen Talente dürfen ab Juli 2017 jeweils in einem der sechs österreichischen Nationalparks die schönsten Naturlandschaften zu ihrer persönlichen Muse machen.

Wien, 5. Juli 2017 – Inspiration soweit das Auge reicht: Mit Nationalparks Austria haben zwölf Nachwuchstalente aus den Bereichen Literatur, Fotografie und Video die Möglichkeit, ihr Können während eines zwölftägigen Aufenthalts in einem der sechs österreichischen Nationalparks im Juli und August 2017 unter Beweis zu stellen und sich mit der unberührten Natur näher auseinanderzusetzen. „Mit unseren Medienstipendien möchten wir junge Kreative in Österreich unterstützen und ihnen unter dem Thema „Nichts berührt uns wie das Unberührte.“ einzigartige und inspirierende Nationalpark-Erfahrungen ermöglichen“, erklärt Carl Manzano, Projektleiter Öffentlichkeitsarbeit Nationalparks Austria.

Unterstützung junger Kreativer
Die Stipendien von Nationalparks Austria, die 2017 von Ja! Natürlich und fjum_forum journalismus und medien wien unterstützt werden, richten sich an NachwuchsautorInnen, JungjournalistInnen, FotografInnen und VideodesignerInnen. Ziel ist die Sensibilisierung für das Sujet „Nationalpark“ sowie die Stärkung der Dachmarke Nationalparks Austria und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der sechs österreichischen Nationalparks. Die gestalteten Essays, Fotostrecken und Videobeiträge sollen eine intensive Auseinandersetzung mit dem heimischen Naturerbe und den damit verbundenen Kernbotschaften und Herausforderungen ermöglichen. Gleichzeitig werden mit den Stipendien junge, begabte Persönlichkeiten gefördert und ihnen die Chance geboten, ihr Talent in einem beeindruckenden und inspirierenden Umfeld auszuleben. Die gestalteten Beiträge werden im Rahmen des Nationalparks Austria Mitarbeitertages am 9. Oktober in Windischgarsten präsentiert.

Die Nachwuchstalente im Überblick:

Fadi Amraish
Die Leidenschaft für den Videodreh- und schnitt begleitet den 1992 in Hebron (Palästina) geborenen Fadi Amraish seit seinem Publizistikstudium in Moskau. Als er 2015 nach Österreich kam, faszinierte ihn der Facettenreichtum der Natur, welcher ihm nun als Inspiration für sein Kurzvideo dient. Mit der Umsetzung des Projekts möchte er den ÖsterreicherInnen die außergewöhnliche Schönheit des Nationalpark Donau-Auen mit ehrlich und spontan gefilmten Szenen näherbringen.

Hannah Assil
Ihre Kamera bezeichnet Hannah Assil als ihren „ständigen Wegbegleiter“, der sie vor zwei Jahren auch motivierte ihr Hobby zum Beruf zu machen. Seit 2015 arbeitet sie als selbstständige Fotografin und ist seither stark im Bereich der Tierfotografie tätig. Kunden wie BirdLife und das Geo Magazin konnte sie mit ihren Fotos bereits überzeugen – nun möchte sie anhand zweier Fotostrecken einen Einblick in den Nationalpark Hohe Tauern in Tirol gewähren.

Celine Beal
Die französische Österreichkorrespondentin arbeitet hauptberuflich für Printmedien sowie Radio- und Fernsehsender aus Frankreich, Belgien und der Schweiz. Dabei vermittelt die leidenschaftliche Journalistin die faszinierende österreichische Diversität an das französischsprachige Publikum. Mit dem Nationalpark Kalkalpen will sie nun auch ihren ersten Aufenthalt in der österreichischen Bergwelt lebendig und humorvoll schildern.

Jana-Sophie Ette
Kindern einen Bezug zu Österreichs Natur vermitteln – so lautet das Motto der 25-jährigen Masterstudentin für Forstwissenschaften. Durch die Inspiration der Artenvielfalt des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel will sie Geschichten für Kinder schreiben, die ihre eigene Begeisterung widerspiegeln und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte, verständlich aufbereitete Informationen beinhalten.

Katja Hasenöhrl
Die 28-jährige Jungautorin und Fotografin veröffentlichte mit „Im Schildkrötentempo – Eine Ziel- und Stilsuche auf dem Camino de Santiago“ bereits ihr erstes, mehrfach ausgezeichnetes und geehrtes Buch. Im Rahmen des Medienstipendiums im Nationalpark Donau-Auen will sie sich künstlerisch mit der Rolle des „Stadtneurotikers“ auseinandersetzen und ihre Erlebnisse in einem kleinen Büchlein mit Fotos, Zeichnungen und Notizen festhalten.

Anna Hubner
Mit ihrer Interpretation der Berührung zwischen Mensch und Natur konnte Anna Hubner die Expertenjury überzeugen und sich ein Medienstipendium im Nationalpark Gesäuse sichern. In ihrer Arbeit möchte sie Beschaffenheit natürlicher Oberflächen, Texturen und Reliefs sowohl mit mikroskopischem Auge als auch in deren Gesamtheit erfassen und in einem Text festhalten.

System Jaquelinde
Das 2005 gegründete Künstlerduo „System Jaquelinde“, bestehend aus Hanna Priemetzhofer und Franziska Thurner, möchte dieses Jahr im Rahmen des Medienstipendiums im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel auf unkonventionelle Weise die vielfältige Natur in einem Kurzfilm porträtieren. Versteckte Details und ungewöhnliche Bilder ergeben gemeinsam mit den Klängen vor Ort eine poetische Darstellung des Nationalparks.

Tobias Kaser
Der 24-jährige Jungfotograf kombiniert für seine Arbeit die digitale Welt mit der Unberührtheit der Natur des Nationalparks Hohe Tauern in Salzburg. Er ist überzeugt, dass Social Media Plattformen wie Instagram einen Einfluss auf die Bewusstseinsbildung für die Umwelt ausüben, und möchte in diesem Sinne Erlebnisse im Nationalpark und Ideen in eine moderne Bildsprache übersetzen, um sie für die ÖsterreicherInnen greifbar zu machen.

Florian Kitzmüller
Der diplomierte Aufnahmeleiter und Oberösterreicher Florian Kitzmüller möchte sich mit seiner Videokamera auf eine audiovisuelle Reise durch den Nationalpark Thayatal begeben. In Form von Kurzdokumentationen sollen Interviews mit LandwirtInnen, Jägern und Förstern sowie visuelle Eindrücke der Natur verarbeitet werden.

Lisa Lugerbrauer
Die Faszination für die Ornithologie und das Interesse am Artenschutz inspirierten die 21-jährige Publizistikstudentin zu ihrer Projektidee zum Thema „Nichts berührt uns wie das Unberührte“. Im Nationalpark Thayatal möchte sie in einer Reportage mit viel Gefühl, Emotion und Stimmung über seltene Vogelarten berichten.

Max Mauthner
Der Jungunternehmer, leidenschaftliche Fotograf und Bergsteiger verfolgt mit der Idee einer Fotostrecke das Ziel, die Vielfalt und Unberührtheit des Nationalparks Gesäuse aufzuzeigen. Mit viel Gefühl im Spiel will er mit Hilfe von variierenden Perspektiven und Stimmungen zum Nachdenken anregen und damit die subjektive Wahrnehmung des Betrachters herausfordern.

Lisa Staudinger
Die Kraft der Natur bei Tag und bei Nacht – von Sommergewittern bis hin zum nächtlichen Sternenhimmel: Diese Naturschauspiele würde die Jungfotografin und Videoproduzentin Lisa Staudinger gerne in ihren Aufnahmen des Nationalparks Kalkalpen einfangen, um damit eine Geschichte zu erzählen, die Emotionen weckt.

Über Nationalparks Austria
Nationalparks Austria ist der Dachverband der österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Neusiedler See – Seewinkel, Thayatal, Gesäuse, Kalkalpen und Hohe Tauern. Gemeinsam repräsentieren sie sechs der ökologisch wertvollsten Regionen des Landes, in denen Naturschutz oberste Priorität hat und sich die Natur weitgehend ungestört entfalten kann. 2011 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Molln (OÖ) gegründet, hat Nationalparks Austria es sich zum Ziel gesetzt, durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Projekte die dynamische Weiterentwicklung sowie Zusammenarbeit der österreichischen Nationalparks zu fördern, gemeinsame Interessen gemäß Österreichischer Nationalpark-Strategie wahrzunehmen und seine Mitglieder in allen Belangen zu fördern und zu unterstützen. Weitere Informationen unter www.nationalparksaustria.at

Kontakt Nationalparks Austria
Verein Nationalparks Austria
Agnes Erler, MSc
Projektmanagement
Schloss Orth, 2304 Orth an der Donau
Tel: +43 (0) 676 324 22 11
office@nationalparksaustria.at
www.nationalparksaustria.at

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Dr. Diana Gregor-Patera
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Der Dachverband der österreichischen Nationalparks schreibt zum zweiten Mal den Nationalparks Austria Wissenschaftspreis aus. Die GewinnerInnen werden im November 2017 gekürt.

Wien, 14. Juni 2017 – Aufruf an kluge Köpfe: Bereits zum zweiten Mal vergibt Nationalparks Austria, die Dachmarke der sechs österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Gesäuse, Hohe Tauern, Kalkalpen, Neusiedler See – Seewinkel und Thayatal, den Nationalparks Austria Wissenschaftspreis an aufstrebende NachwuchsforscherInnen und junge Wissenschaftstalente. Die Preisverleihung findet im November im Rahmen des 6. Internationalen Symposiums zur Forschung in Schutzgebieten und in Anwesenheit von Andrä Rupprechter, Bundesminister für Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, statt. Ziel des Symposiums sind Austausch und Diskussion zu neuen Forschungsergebnissen rund um relevante Themenbereiche für Schutzgebiete.

Forschung unter freiem Himmel
Mit dem Wissenschaftspreis will Nationalparks Austria junge WissenschaftlerInnen motivieren, die österreichischen Nationalparks als Freilandlabor zu nutzen, spannenden Fragestellungen auf den Grund zu gehen und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser sechs außergewöhnlichen Schutzgebiete zu leisten. „Ein besonderes Anliegen stellt die Förderung von NachwuchsforscherInnen dar. Mit der Vergabe des Wissenschaftspreises unterstützen wir die Universitäten bei der Ausbildung zukünftiger ForscherInnengenerationen, die sich mit zentralen Fragestellungen für Schutzgebiete beschäftigen“, so Mag. Carl Manzano, Projektleiter Nationalparks Austria Öffentlichkeitsarbeit und Direktor des Nationalparks Donau-Auen. Die besondere Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Lebensräumen machen die heimischen Nationalparks zu idealen Hotspots für wissenschaftliche Forschungsvorhaben: Weitgehend unbeeinflusste Ökosysteme, Fragen des Naturerlebens, der Umweltpädagogik, der Regionalentwicklung und viele andere Forschungsfelder können hier zum Forschungsthema junger WissenschaftlerInnen werden. Von 1. Mai bis 1. August 2017 können sich Interessenten, die die Teilnahmebedingungen (nachzulesen unter www.nationalparksaustria.at/Wissenschaftspreis) erfüllen, für den Wissenschaftspreis bewerben. Die Preisverleihung findet im November 2017 in Salzburg statt. Auf die GewinnerInnen warten Preisgelder in der Höhe von bis zu EUR 1.000,- sowie eine Einladung zum Nationalparks Austria Forschungssymposium in Salzburg.

Über Nationalparks Austria
Nationalparks Austria ist der Dachverband der österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Neusiedler See – Seewinkel, Thayatal, Gesäuse, Kalkalpen und Hohe Tauern. Gemeinsam repräsentieren sie sechs der ökologisch wertvollsten Regionen des Landes, in denen Naturschutz oberste Priorität hat und sich die Natur weitgehend ungestört entfalten kann. 2011 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Molln (OÖ) gegründet, hat Nationalparks Austria es sich zum Ziel gesetzt, durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Projekte die dynamische Weiterentwicklung sowie Zusammenarbeit der österreichischen Nationalparks zu fördern, gemeinsame Interessen gemäß Österreichischer Nationalpark-Strategie wahrzunehmen und seine Mitglieder in allen Belangen zu fördern und zu unterstützen. Weitere Informationen unter www.nationalparksaustria.at

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An Christi Himmelfahrt (25. Mai) lud Nationalparks Austria zu einem besonderen Spezial- Wandertag in den Nationalpark Gesäuse. Auf vier verschiedenen Routen konnten insgesamt 150 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich und Deutschland in die Schönheit eines ganz besonderen heimischen Schutzgebietes eintauchen und die Vielfalt der Natur hautnah erleben.

Wien, 26. Mai 2017 – Unser dicht gedrängter Alltag erlaubt es uns oft nicht, tief durchzuatmen und für die wirklich wichtigen Sinneserfahrungen innezuhalten. Dabei wäre es wichtig und gleichzeitig gesund, sich sowohl gedanklich als auch körperlich ab und zu eine Auszeit zu gönnen. Nationalparks Austria bot genau dazu eine einzigartige Gelegenheit: Unter dem Motto #wanderlust im Nationalpark Gesäuse konnte am 25. Mai im Zuge von vier verschiedenen Wanderungen Natur auf ihre schönste Weise erfahren werden. Denn „Wandern“, das wusste schon die britische Schriftstellerein Elizabeth von Armin, „ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will. Es ist der Weg in die Freiheit.“

Professionelles Schutzgebietsmanagement, Kooperationen, Naturerlebnis, Bewusstseinsbildung und Forschung bilden die Basis der Zusammenarbeit aller sechs heimischen Nationalparks und werden unter der Dachmarke Nationalparks Austria gebündelt.   „Wir sind glücklich, gemeinsam mit Nationalparks Austria, eine erfolgreiche Veranstaltung initiiert zu haben, die ihren TeilnehmerInnen auf besondere Weise die Vielfalt und Schönheit unseres Nationalparks näherbringen konnte,“ so Herbert Wölger, Direktor des Nationalparks Gesäuse.

Jede Tour wurde prominent unterstützt: TeilnehmerInnen konnten an der Seite von „Skyrunner“ Christian Stangl, den „Jodel-Animateuren“ Ingeborg und Hermann Härtel, Berg- und Wanderführer Stefan Siedler, Yoga-Lehrerin Barabara Winter und den Musikern von „Ausgfuxt“ Pracht und Schönheit unberührter Natur im Nationalpark erkunden. Der Hashtag #wanderlust stand dabei stets im Vordergrund, da die Wanderungen zusätzlich von namhaften Bloggern, wie Magdalena und Anja von youareanadventurestory.com und Martin von gehlebt.at, begleitet wurden. Bloggen ist das neue Bio: der Influencer von heute nutzt den digitalen Fußabdruck – auch dann, wenn der ökologische gering bleiben soll.

Die Wanderungen präsentierten sich in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden – von sportlich-anspruchsvoll über gemütlich bis hin zu einer Kombination aus Gehen und Yoga. Gemeinsames Ziel war die Kölblalm, wo die Band „Ausgfuxt“ für einen gemütlichen Ausklang sorgte.

Am 24. Mai 2017 fand der „Europäische Tag der Parke“, ein Aktionstag der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparke, statt. Im Zuge dieses Ereignisses lud Nationalparks Austria zur „Nationalparkwoche“ mit speziellen Schwerpunktveranstaltungen und Highlights in allen sechs österreichischen Nationalparks.
Unberührte Natur, außergewöhnliche Landschaften und beeindruckende Vielfalt: Die sechs heimischen Nationalparks bieten ihren BesucherInnen auch im Sommer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Highlights. Von actionreichen Ausflügen bis zu abenteuerlichen Wildbeobachtungen – inmitten des österreichischen Naturerbes finden BesucherInnen hautnah ihr ganz individuelles Urlaubsglück.

Wien, 16. Mai 2017 – So selbstverständlich und außergewöhnlich wie die österreichischen Nationalparks und deren Leistungen präsentiert sich auch ihr Veranstaltungsprogramm zur Sommerzeit. Ob Familie, IndividualabenteurerInnen oder Entspannungssuchende – die sechs österreichischen Nationalparks bieten neben Artenvielfalt, unberührter Natur und atemberaubenden Landschaften abwechslungsreiche und maßgeschneiderte Urlaubserlebnisse für alle. Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Paradies direkt vor der Haustür wartet? „Unsere Nationalparks gelten als Vorzeigeprojekte für den Naturschutz und sind nicht nur für die Artenvielfalt, sondern das gesamte Ökosystem von enormer Bedeutung. Aber wir kennen sie auch als perfektes Reiseziel, gerade im Sommer – hier finden wir Ruhe, Erholung und Entspannung ebenso wie abenteuerliche Erlebnisse und unvergessliche Eindrücke“, lädt Bundesminister Andrä Rupprechter zum Besuch der heimischen Nationalparks ein.

Willkommen an Board der Donau-Auen
EntdeckerInnen und Abenteuerlustige aufgepasst! Der für seine Familienfreundlichkeit und Wanderwege bekannte Nationalpark Donau-Auen bietet neben einem umfangreichen Sommerferienprogramm im Nationalpark-Camp Meierhof auch eine erlebnisreiche, von Rangern geführte, Schlauchboot-Tour auf der frei fließenden Donau an. Gewässervernetzungsprojekte des Nationalparks stehen dabei im Mittelpunkt. Mitfahrende erleben hautnah Flussdynamik sowie Tier- und Pflanzenwelt. Zu beobachten sind dabei u.a. See- und Fischadler, Kormorane, Eisvögel.

Nationalpark Gesäuse – Natürlich Fotos!
Über 90 Brutvogelarten und die einzigartige Orchideenvielfalt beeindrucken im Nationalpark Gesäuse in der Steiermark. Inmitten der von Felsen, Almen und Wäldern geprägten Landschaft findet sich am Ufer der Enns das Erlebniszentrum Weidendom – mit dem weltweit ersten begehbaren ökologischen Fußabdruck. BesucherInnen haben die Möglichkeit, den eigenen Lebensstil und dessen Einfluss auf die Umwelt zu erforschen. Besonderes Highlight für den Sommer: Die Fotoschule Gesäuse. Im Rahmen von Fotowanderungen, Seminaren und Workshops entfalten sich die unzähligen Motive, die die Natur offenbart. Alleine durch die Wahl unterschiedlicher Brennweiten kann eine Landschaft auf verschiedenste Weise interpretiert werden.

Hoch hinaus und tief hinab in den Hohen Tauern
Nicht nur die höchsten Gipfel Österreichs, auch die höchsten Wasserfälle Europas findet man im Nationalpark Hohe Tauern. Das besondere Mikroklima und der feine Sprühnebel am Fuß der Fälle sollen noch dazu eine gesundheitsfördernde Wirkung auf die Atemwege haben. Ein Highlight im Kärntner Teil des Nationalparks ist der Naturlehrweg Gamsgrube. Gegenüber dem Großglockner und oberhalb der Pasterze befindet sich die Gamsgrube – ein kleines Hochtal am Fuße des Fuscher-Kar-Kopfes. Dieses Kar mit bis zu drei Meter hohen Flugsanddünen birgt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Der Salzburger Nationalpark-Teil lädt zu einer Reise in das Tauernfenster: Das umfunktionierte Kupferbergwerk Hochfeld gibt BesucherInnen einen Einblick in die Entstehung des geologischen Tauernfensters. Im Nationalpark Hohe Tauern Tirol geht es hoch hinaus ins ewige Eis: Die vergletscherten Gipfel der Venedigergruppe zeigen sich bei dieser anspruchsvollen Tagestour am Gletscherlehrweg in ihrer vollen Pracht. Wenn es im Tal heiß wird, dann ist eine Abkühlung beim Höhen-Wandern einfach nur herrlich.

Mit dem Rad in den Kalkalpen
Ob die älteste Buche des Alpenraums mit 535 Jahren oder der lange Zeit als ausgestorben geglaubte Luchs – der Nationalpark Kalkalpen bietet mit seinem vielfältigen Buchen- und Urwaldbestand und seiner einzigartigen Tierwelt für EntdeckerInnen Urwaldfeeling der besonderen Art. Besonderes Highlight diesen Sommer ist der Hintergebirgsradweg: Entlang des Reichraming- und des Großen Baches führt er auf der Trasse der legendären Waldbahn flach in die Waldwildnis des Nationalparks. Diese beeindruckende Tour führt durch die Schluchten des Hintergebirges und hinauf zur sonnig gelegenen Anlaufalm. Toppen lässt sich die Ausfahrt dann noch mit einem abschließenden Bad im Reichramingbach.

Familienparadies Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel
Die faszinierende Landschaft des grenzüberschreitenden Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel wurde mit seinen Wasser- und Schilfflächen, Salzlacken und Seewiesen 2001 zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt. Nicht ohne Grund: Die vielfältigen Lebensräume ermöglichen in dieser Landschaft einen besonderen Artenreichtum. Mit Kolonien von Reihern, Löfflern, Singvögeln und Kranichen ist es das ultimative Paradies für alle Vogelfreunde. Für die Monate Juli und August bietet der Nationalpark an Sonntagen Sommerexkursionen speziell für Familien an. Das Motto: Den Nationalpark spielerisch mit Kindern entdecken. Auf diese Weise können die kleinen BesucherInnen nicht nur die besondere Landschaft erkunden, sondern auch größeren Tieren begegnen – etwa Graurindern und Wasserbüffeln.

Auf den Spuren der Wildkatze im Thayatal
Der Nationalpark Thayatal bietet durch seine Lage in einer ausgeprägten Klimagrenze mit über 1200 Pflanzenarten und über 950 Schmetterlingsarten besonders beeindruckenden Vielfalt an kontinental- und mitteleuropäischer Flora und Fauna. Aber auch die, bis vor Kurzem in Österreich ausgestorben geglaubte Wildkatze, wurde hier erstmals wieder nachgewiesen: die zwei Wildkatzen Frieda und Carlo können in ihrer 450 Quadratmeter großen Anlage besucht werden. Gemeinsam mit einem Ranger kann man ihren Lebensraum auskundschaften und anschließend bei einer Nachtfütterung zusehen. Für Familien mit Kindern gibt es ein eigenes Wildkatzen-Programm.

Über Nationalparks Austria
Nationalparks Austria ist der Dachverband der österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Neusiedler See – Seewinkel, Thayatal, Gesäuse, Kalkalpen und Hohe Tauern. Gemeinsam repräsentieren sie sechs der ökologisch wertvollsten Regionen des Landes, in denen Naturschutz oberste Priorität hat und sich die Natur weitgehend ungestört entfalten kann. 2011 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Molln (OÖ) gegründet, hat Nationalparks Austria es sich zum Ziel gesetzt, durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Projekte die dynamische Weiterentwicklung sowie Zusammenarbeit der österreichischen Nationalparks zu fördern, gemeinsame Interessen gemäß Österreichischer Nationalpark-Strategie wahrzunehmen und seine Mitglieder in allen Belangen zu fördern und zu unterstützen. Weitere Informationen unter www.nationalparksaustria.at

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Verein Nationalparks Austria
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Schloss Orth, 2304 Orth an der Donau
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