Meldungsübersicht
Freshfields Bruckhaus Deringer hat den börsennotierten Weinhändler Hawesko Holding AG beim Erwerb des im Endkundengeschäft Österreichs marktführenden Weinhandelsgeschäfts Wein & CO beraten.

Die Hawesko-Gruppe ist ein in Europa führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Weinen und Champagnern, und zwar über ihre drei Vertriebskanäle Omni-Channel (Jacques’ Wein-Depot), Business-to-Business sowie Digital (z.B. Hawesko und Vinos). Die Gruppe erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro und beschäftigt knapp 1000 Mitarbeiter. Die Marktkapitalisierung liegt bei über 460 Mio. Euro. Wein & CO ist ein marktführender Anbieter im gleichen Segment in Österreich und erzielte im Geschäftsjahr 2016/17 rund 43 Mio. Euro Umsatz. Wein & CO wird als selbständige Marke mit Gastronomiekonzept erhalten bleiben.

Freshfields Bruckhaus Deringer berät seit der erfolgreichen Übernahme durch die TOCOS GmbH 2015 die Hawesko-Gruppe regelmäßig in gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Fragen sowie im Hinblick auf größere M&A-Projekte.

Das Freshfields-Team umfasste aus dem Wiener Büro Dr. Thomas Zottl (Partner, Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Michal Dobrowolski (Counsel, Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Maria Dreher (Counsel, Wettbewerbs- und Kartellrecht), Maria Tumpel (Associate, Gesellschaftsrecht/M&A), Leonhard Prasser (Associate, Arbeitsrecht), Anna Gerstendörfer (Associate, Wettbewerbs- und Kartellrecht) sowie aus dem Hamburger Büro Prof. Dr. Christoph H. Seibt (Partner, Gesellschaftsrecht/M&A) und Dr. Neda von Rimon (Associate, Gesellschaftsrecht&M&A)

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Mag. Martin Fürsatz, MA – Agentur LOEBELL NORDBERG GmbH, E mf@loebellnordberg.com T +43 1 890 44 06 17

Hinweise für Redaktionen
Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist eine globale Anwaltssozietät. Wir unterstützen seit langem erfolgreich die führenden Industrie- und Finanzunternehmen, Institutionen und Regierungen bei ihren komplexen Projekten, Transaktionen und Herausforderungen. Ob aus unseren eigenen Büros in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren weltweit oder mit führenden Kanzleien vor Ort - unsere mehr als 2.500 Anwältinnen und Anwälte beraten wirtschaftsrechtlich umfassend und bündeln ihre Kompetenz zu entscheidenden Rechts- und Branchenlösungen für unsere Mandanten.
Frankfurt am Main/Wien, 7. Mai 2018 - Die internationale Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer hat die koreanischen Elektronikkonzerne LG Electronics und LG Corporation bei dem gemeinsamen Erwerb am österreichischen Automobilzulieferer ZKW im Umfang von rund 1,1 Milliarden Euro beraten. Das Mandat wurde unter Beteiligung internationaler Standorte in Wien, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Brüssel und Peking begleitet. Das gesamte Beratungsteam – unter der Federführung der Freshfields Partner Dr. Konrad Gröller (Wien) und Dr. Heiner Braun (Frankfurt) – umfasste rund 40 Juristen.
 
Dem beratenden Team bei Freshfields Bruckhaus Deringer gehörten an: Dr. Heiner Braun (Frankfurt), Dr. Konrad Gröller (Wien), Konstantin von Richthofen (Berlin), Dr. Lars Meyer (Frankfurt), Dr. Tatjana Krutzler (Wien), Dr. Eva-Maria Hoyler (Berlin), Dr. Sandra Gutmann (Wien) und Maria Tumpel (Wien).

Steuerrecht: Dr. Martin Schiessl, Andre Happel, Dr. Leonard Kirscht (alle Frankfurt), Prof. Dr. Claus Staringer, Dr. Lukas Mechtler (beide Wien)
 
ACT: Dr. Katrin Gassner, Katharina Gebauer (beide Düsseldorf), Aaron Green und Donghao Cui (beide Brüssel), Ninette Dodoo (Beijing)
 
Due Diligence: Dr. Karin Buzanich-Sommeregger, Leonhard Prasser (beide Wien, PaR), Dr. Felix Neuwirther, Dr. Johannes Samaan, Thomas Deutinger, Filip Peric (alle Wien, Real Estate), Dr. Lukas Bauer, Dr. Andreas Huber (beide Wien, EPR), Dr. Christof Pöchhacker, Matthias Hofer (beide Wien, IP), Wolrad Prinz zu Waldeck und Pyrmont, Dr. Stephan Dorn (beide Düsseldorf, IP), Mathias Lehner, Michael Isak (beide Wien, Finance), Georg Lübbehüsen (Frankfurt, Finance), Dr. Gernot Fritz, Lukas Treichl (beide Wien, TMT), Daniel Lungenschmid, Stephan Rödler (beide Wien, Corporate), Anahit Gasparyan, Eileen Siemer (beide Frankfurt, Corporate)

Lee & Ko (Seoul):
Jang Hyuk Yeo (Corporate/M&A)


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Hinweise für Redaktionen
Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist eine globale Anwaltssozietät. Wir unterstützen seit langem erfolgreich die führenden Industrie- und Finanzunternehmen, Institutionen und Regierungen bei ihren komplexen Projekten, Transaktionen und Herausforderungen. Ob aus unseren eigenen Büros in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren weltweit oder mit führenden Kanzleien vor Ort - unsere mehr als 2.800 Anwältinnen und Anwälte beraten wirtschaftsrechtlich umfassend und bündeln ihre Kompetenz zu entscheidenden Rechts- und Branchenlösungen für unsere Mandanten.
Ein hochkarätig besetztes Podium mit Karen Hitschke, Lena Hoschek, Gabriele Tatzberger und Karin Buzanich-Sommeregger diskutierte bei der bereits vierten Freshfields Ladies Lounge am 8. März 2018 angeregt, wie weiblich die österreichische Start-Up Szene ist und welche die größten Herausforderungen für weibliche Unternehmensgründerinnen sind.

Wien (13.3.2018) - Die Ladies Lounge der internationalen Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer, die am 8. März 2018 – dem Abend des Internationalen Frauentages – im Dachsaal der Urania in Wien stattfand, stand ganz im Zeichen des kontroversiellen Themas „Shooting for the Stars - Frauen und das Abenteuer Entrepreneurship“. Mehr als 110 Teilnehmerinnen folgten mit großem Interesse den Ausführungen der international bekannten Modedesignerin Lena Hoschek, der Unternehmensberaterin und Biologin Karen Hitschke (CIO des non-profit Venture Funds Yunus Social Business) und der Startup-Beraterin Gabriele Tatzberger (Leiterin der Abteilung Startup Services der Wirtschaftsagentur Wien). Freshfields-Partnerin Karin Buzanich-Sommeregger führte durch den Abend.

In ihrer Einleitung zur Podiumsdiskussion im Rahmen der diesjährigen 4. Ladies Lounge sprach Karin Buzanich-Sommeregger die Begriffe „Entrepreneur“ und „Innovation“ sowie einige Daten und Fakten zum österreichischen Unternehmertum an. Nach einer Statistik von Jänner 2018 (WKO Fact-Sheet Gründerland Österreich) gibt es in Österreich 115 Unternehmensgründungen pro Tag, 7 von 10 Unternehmen sind nach 5 Jahren noch aktiv. Dabei fällt jedoch auf: anders als bei klassischen Unternehmensgründungen liegt der Anteil der Gründerinnen in der österreichischen Start-Up Szene bei nur 10 Prozent.

Mit den Gastrednerinnen wurde unter anderem diskutiert, auf welche Ursachen diese bescheidene Zahl zurückgeführt werden kann. Dabei gewährten die Gastrednerinnen Einblicke in ihre ganz persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zum Erfolg. 

„Angst habe ich grundsätzlich nicht“ gab Lena Hoschek als Antwort auf die Frage zum Thema Scheitern und eine etwaige Angst davor. Nicht ohne Augenzwinkern gestand sie dann doch ein wenig später ein, dass lange Flüge und Zahnarztbesuche etwas sind, auf was sie gut und gern verzichten könnte, Angst vor dem Scheitern habe aber in ihrer Karriere nie eine Rolle gespielt. Trotzdem will sie als Unternehmerin verantwortungsvoll und vorausschauend agieren, um vermeidbare Risiken für sich und ihre Mitarbeiter nach Möglichkeit auszuschließen. Im Modebereich bedürfe es neben der künstlerischen Kreativität auch eines hohen Maßes an unternehmerischem Gespür, um dauerhaft erfolgreich zu sein.

Dass Umsichtigkeit Enterpreneurinnen oft auszeichnet, beobachtet auch Gabriele Tatzberger: Bei den von ihr betreuten Projekten sei das Geschlecht für eine erfolgreiche Gründung weniger ausschlaggebend als das Alleinstellungsmerkmal des Produkts oder der Dienstleistung und der Detailgrad des Geschäftsplans:  "Unternehmensgründungen von Frauen sind oft besser durchdacht und vorbereitet als Gründungen von Männern."

Dennoch herrscht am Podium Einigkeit darüber, dass leider oft nicht die objektiv beste Unternehmensidee zum Zuge komme, weil sich Frauen nach wie vor viel weniger zutrauen als ihre männlichen Kollegen.

Neben diesem mangelnden Selbstbewusstsein stellen sich Frauen außerdem weitaus häufiger die Frage nach der Vereinbarkeit einer Unternehmensgründung mit Familie und Kinderbetreuung. Aus diesen Gründen schrecken viele Frauen vor dem Sprung in die Selbstständigkeit zurück, weiß Karen Hitschke.

Lena Hoschek, frischgebackene Mutter eines Sohnes, ist der Ansicht, dass man sich lieber früher als später mit dem Thema Familie auseinander setzen sollte, schließlich „sollte man sich für das eigene Kind Zeit nehmen“ und damit man diese dann auch hat vorzeitig einen Plan zurecht legen. Hoschek betont in diesem Zusammenhang auch die möglichen Vorteile der Selbständigkeit als Mutter: "Gerade ein eigenes Unternehmen schafft Flexibilität bei der Organisation des Alltags und der Kinderbetreuung."

Dem pflichtet auch Gabriele Tatzberger bei – die fortschreitende Digitalisierung ermögliche bei technischen und beratenden Berufen, aber eben auch in der Selbständigkeit eine bis dato nie gekannte Flexibilität – Videokonferenzen und Home office können den Spagat zwischen Karriere und Familie wesentlich erleichtern. Als Absolventin der Technischen Universität Wien hofft sie daher, dass diese Möglichkeiten einen besonderen Anreiz für Frauen darstellen, sich auf das Abenteuer Entrepreneurship einzulassen.

Im Jahr 2018 besteht in Österreich für Frauen seit 100 Jahren das Wahlrecht. Für die Zukunft, so schließt die Diskussionsrunde, wünschen die Gastrednerinnen sich, dass die Kategorie Geschlecht nicht nur in der Demokratie, sondern auch in der Wirtschaft keine Rolle mehr spielt.

Im Anschluss an diesen äußerst angeregten Meinungsaustausch wurden die Gespräche bei Drinks und Flying Dinner noch bis spätabends vertieft. Im Publikum der Freshfields-Veranstaltung wurden u. a. gesichtet: Ilse Böhm (EVN AG), Alexandra Pifl (L'OREAL Österreich GmbH), Sabine Stögerer (Fresenius Medical Care), Ingrid Rachbauer (Caritas) sowie Maria Pflügl (ehem. Partnerin FBD).

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an: Sarah Braun, Business Development  Manager, E sarah.braun@freshfields.com T +43 1 515 15 0

Hinweise für Redaktionen
Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist eine globale Anwaltssozietät. Wir unterstützen seit langem erfolgreich die führenden Industrie- und Finanzunternehmen, Institutionen und Regierungen bei ihren komplexen Projekten, Transaktionen und Herausforderungen. Ob aus unseren eigenen Büros in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren weltweit oder mit führenden Kanzleien vor Ort - unsere mehr als 2.500 Anwältinnen und Anwälte beraten wirtschaftsrechtlich umfassend und bündeln ihre Kompetenz zu entscheidenden Rechts- und Branchenlösungen für unsere Mandanten.
Wien/Stuttgart – 09.03.2018 – Dr. Günther Horvath (65), bisher Partner am Wiener Standort der internationalen Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer, wurde für den Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE vorgeschlagen und scheidet daher aus der Kanzlei aus. Horvath war 35 Jahre lang als Partner bei Freshfields tätig. Dem Aufsichtsrat gehören Dr. Wolfgang Porsche (Vorsitzender), Dr. Hans Michel Piëch (stv. Vorsitzender), Prof. Dr. Ulrich Lehner, Dr. Ferdinand Oliver Porsche und Hans-Peter Porsche an.

„Günther Horvath ist sein ganzes Berufsleben mit unserer Sozietät verbunden. Wir verdanken ihm maßgeblich die erfolgreiche Entwicklung unserer Kanzlei in Wien und freuen uns mit ihm über seine neue Aufgabe. Diese ist eine besondere Ehre und ein Zeichen der außerordentlichen Anerkennung seiner jahrelangen erfolgreichen Tätigkeit“, so Thomas Zottl, Office Managing Partner in Wien.

Günther Horvath hat seine fast vierzigjährige Praxis im Gesellschaftsrecht gegründet und eine Vielzahl‎ bedeutender Transaktionen im Bereich M&A, Joint Ventures und gesellschaftsrechtliche Strukturierungen beraten. Auf dieser Grundlage hat er des Weiteren seine internationale Schiedspraxis als Anwalt und Schiedsrichter entwickelt, wo er vor allem in post-M&A, gesellschaftsrechtlichen und Joint Venture Streitigkeiten tätig ist.

Neben seiner Funktion bei der Porsche SE wird Günther Horvath selbständig als Rechtsanwalt tätig bleiben und seine Schiedspraxis sowie seine gesellschaftsrechtliche Beratungspraxis mit Fokus auf Familienunternehmen fortführen. Der international renommierte Schiedsrechtsexperte, der von 2011 bis 2013 Mitglied des ICC International Court of Arbitration in Paris war, ist Chairman Emeritus von Lex Mundi Ltd., Houston, sowie seit Mai 2017 Präsident des Vienna International Arbitral Center (VIAC), der Internationalen Schiedsinstitution der Wirtschaftskammer Österreich. Aufgrund der jahrzehntelangen Verbundenheit mit Freshfields ist auch nach Horvaths Ausscheiden aus der Partnerschaft eine mandatsbezogene Kooperation beabsichtigt.

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Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist eine globale Anwaltssozietät. Wir unterstützen seit langem erfolgreich die führenden Industrie- und Finanzunternehmen, Institutionen und Regierungen bei ihren komplexen Projekten, Transaktionen und Herausforderungen. Ob aus unseren eigenen Büros in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren weltweit oder mit führenden Kanzleien vor Ort - unsere mehr als 2.800 Anwältinnen und Anwälte beraten wirtschaftsrechtlich umfassend und bündeln ihre Kompetenz zu entscheidenden Rechts- und Branchenlösungen für unsere Mandanten.
Die internationale Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer ernennt zum 01. Mai 2018 20 ihrer Anwälte aus 12 internationalen Standorten zu Counsel. Darunter auch zwei Juristen aus dem Wiener Büro: Dr. Maria Dreher, Rechtsanwältin aus der Wiener Kartellrechtspraxis und Dr. Ludwig Hartenau, der auf grenzüberschreitende M&A-Transaktionen und Gesellschaftsrecht spezialisiert ist.

Dr. Thomas Zottl, Office Management Partner am Standort Wien bei Freshfields Bruckhaus Deringer: "Die Ernennung von Maria Dreher und Ludwig Hartenau zu Counsel freut uns außerordentlich und ist ein großer Erfolg für das gesamte Wiener Büro. Die Ernennung ist Beweis und Anerkennung für den eindrucksvollen persönlichen Einsatz der beiden und unterstreicht die erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung des Wiener Standorts als Teil der globalen Sozietät von Freshfields Bruckhaus Deringer."

In die herausgehobene Counsel-Position beruft Freshfields Bruckhaus Deringer Anwältinnen und Anwälte, die neben ihrer Seniorität die notwendige Erfahrung mitbringen, um mit den Partnern einen wesentlichen Beitrag zum Mandantenservice und zur nachhaltigen Entwicklung der Sozietät zu leisten.

Profil Dr. Maria Dreher
Maria Dreher ist seit 2010 bei Freshfields Bruckhaus Deringer und berät in einer Vielzahl an Sektoren zu allen Aspekten des Kartellrechts. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte umfassen Fusionskontrolle, Beihilferecht sowie Investigations & Compliance Audits. Neben ihrer auf Österreich bezogenen Praxis hat Dreher vielfältige Erfahrungen in der EU-Fusionskontrolle, Kartellverfahren der Europäischen Kommission und auch im Bereich Prozessführung beim Europäischen Gerichtshof. Sie war in das Brüsseler und Londoner Büro der Sozietät entsandt.

Profil Dr. Ludwig Hartenau
Ludwig Hartenau ist seit 2006 bei Freshfields Bruckhaus Deringer und berät in einem breiten Spektrum des Gesellschaftsrechts mit einem Fokus auf öffentliche Übernahmen, Private M&A-Transaktionen und Umstrukturierungen von Gesellschaftsstrukturen, speziell im Bereich Finanzinstitute. Hartenau verfügt über umfassende Erfahrung mit grenzüberschreitenden und hochkomplexen Transaktionen sowie im Bereich Corporate Governance und Equity-Kapitalmarkttransaktionen. Er war 2012 in das Londoner Büro der Sozietät entsandt.

Die Kanzlei hat weltweit insgesamt 20 Anwälte zu Counsel berufen. Die neu ernannten Counsel sind:

Kartellrecht und Außenhandel
Enrique Carrera, Madrid
Maria Dreher, Wien
Lilly Fielder, Berlin
Aude Guyon, Paris
Justin Stewart Teitelbaum, Washington D.C.
Thomas Wilson, Brüssel
Alicia van Cauwelaert, Brüssel

Global Transactions
Jeremy Barr, New York
Charlotte Evans, Singapore
Ludwig Hartenau, Wien
Moritz Heidbuechel, Frankfurt
Marvin Knapp, Hamburg
Michael Leicht, Frankfurt

Konfliktlösung
Stephanie Brown Cripps, New York
Leilah Bruton, London
Ruby Hamid, London
Jonathan Wong, Hong Kong
Alexey Yadykin, Moskau
Natalia Zibibbo, New York

Arbeitsrecht
Satya Staes-Polet, Brüssel

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Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist eine globale Anwaltssozietät. Wir unterstützen seit langem erfolgreich die führenden Industrie- und Finanzunternehmen, Institutionen und Regierungen bei ihren komplexen Projekten, Transaktionen und Herausforderungen. Ob aus unseren eigenen Büros in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren weltweit oder mit führenden Kanzleien vor Ort - unsere mehr als 2.800 Anwältinnen und Anwälte beraten wirtschaftsrechtlich umfassend und bündeln ihre Kompetenz zu entscheidenden Rechts- und Branchenlösungen für unsere Mandanten.
Freshfields Bruckhaus Deringer hat die insolventen Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG und NIKI Luftfahrt GmbH bei den Bieterprozessen für die Vermögenswerte der Air Berlin Gruppe und den sich daran anschließenden Verkäufen verschiedener Unternehmensteile beraten. Das Mandat wurde länderübergreifend unter Beteiligung der Standorte in Wien, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und London begleitet. Das gesamte internationale Team umfasste über 50 Juristen. Aus dem Wiener Büro waren unter Federführung von Dr. Farid Sigari-Majd in Summe 19 Juristen beteiligt, darunter die Partner Dr. Friedrich Jergitsch, Dr. Claus Staringer, Dr. Stephan Denk und Dr. Karin Buzanich-Sommeregger.

Dr. Farid Sigari-Majd, Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Wien: „Mit diesem aktuellen Mandat konnten wir unsere Kompetenz bei der Betreuung komplexer transnationaler Transaktionen und unsere umfassende Expertise im Bereich Luftfahrt erneut unter Beweis stellen.“

Der Board of Directors der Air Berlin PLC hatte am 15. August 2017 beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Daneben wurden insbesondere auch Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung für die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG und die airberlin technik GmbH gestellt. In einem umfassenden Bieterverfahren erhielten Interessenten die Möglichkeit, auf von ihnen ausgesuchte Teile der Air Berlin Gruppe Erwerbsangebote abzugeben. Der Bieterprozess mündete in parallele Verkaufsgespräche mit mehreren Bietern, die zunächst insbesondere zu Abverkäufen an die Lufthansa Gruppe, die Fluggesellschaft easyJet, den Wartungsdienstleister Nayak und den Logistikdienstleister Zeitfracht führten.

Der Verkauf an die Lufthansa-Gruppe beinhaltete unter anderem die Übernahme der Anteile an der österreichischen Air Berlin-Tochter NIKI Luftfahrt GmbH und der Luftfahrtgesellschaft Walter mbH. Die easyJet Airline Company Limited erwarb im Wesentlichen das bislang aus dem Standort Berlin-Tegel heraus betriebene Luftfahrtgeschäft der Air Berlin einschließlich zugehöriger Slots.

Nachdem die EU-Kommission mitgeteilt hatte, dass sie den Verkauf der NIKI Luftfahrt GmbH an die Lufthansa Gruppe nicht in Phase eins des Zusammenschlusskontrollverfahrens genehmigen werde, trat die Käuferin vom Erwerb der NIKI Luftfahrt GmbH Mitte Dezember 2017 zurück. NIKI Luftfahrt GmbH meldete daraufhin Insolvenz an. Der deutsche Insolvenzverwalter initiierte ein Bieterverfahren für die Vermögenswerte der NIKI Luftfahrt GmbH, in welchem die britische International Airlines Group (IAG) mit einer österreichischen Tochtergesellschaft ihres spanischen Gruppenunternehmens Vueling den Zuschlag erhielt. Nach Eröffnung eines konkurrierenden Insolvenzverfahrens in Österreich und der dortigen Durchführung eines Bieterverfahrens soll der Verkauf der NIKI Vermögensgegenstände nunmehr an die Laudamotion, eine Gesellschaft von Niki Lauda, erfolgen. Die deutsche Insolvenzmasse (nunmehr als Sekundärverfahren) und die österreichische Masse unterstützen den Verkauf gemeinschaftlich.

Außerdem wurde für die Air Berlin Aviation GmbH, welche in Kürze eine Betriebslizenz von dem Luftfahrtbundesamt erhalten soll, ein Verkauf an die Thomas Cook Group Airlines PLC vereinbart.

Neben den genannten auf das Fluggeschäft der Air Berlin bzw. der NIKI bezogenen Transaktionen übernahm die Berliner Zeitfracht-Gruppe die in Düsseldorf ansässige Air Berlin-Tochter Leisure Cargo GmbH, die das Geschäft mit Logistikdienstleistungen wie der Vermittlung von Frachtraum in Passagierflügen betreibt. Für die Techniksparte der Air Berlin-Gruppe konnte eine Vereinbarung über den Erwerb durch ein aus der Zeitfracht und dem Wartungsdienstleister Nayak bestehendes Bieterkonsortium getroffen werden.

Die genannten Transaktionen stehen teilweise noch unter dem Vorbehalt regulatorischer und kartellrechtlicher Genehmigungen.
 
Dem Team bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Wien gehörten an: Dr. Farid Sigari-Majd (Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Friedrich Jergitsch (Banken- und Finanzrecht, Insolvenzrecht), Prof. Dr. Claus Staringer (Steuerrecht), Dr. Stephan Denk (Öffentliches Wirtschaftsrecht), Dr. Karin Buzanich-Sommeregger (Arbeitsrecht), Dr. Matthias Lehner (Bank- und Finanzrecht, Insolvenzrecht), Dr. Ludwig Clemens Hartenau, Daniel Lungenschmid, Mag. Patrick Tauber, Stephan Rödler (alle Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Lukas Bauer, Dr. Andreas Huber, Dr. Kathrin Zeller (alle Öffentliches Wirtschaftsrecht), Dr. Anna Binder, Oliver-Christoph Günther, Dr. Lukas Mechtler (alle Steuerrecht), Dr. Lutz Riede (IP), Dr. Agnieszka Bibro, Dr. Leonhard Prasser (beide Arbeitsrecht).

Das internationale Freshfields-Team umfasste federführend Dr. Konrad Schott, Dr. Johannes Vogel, Dr. Alper Utlu (Bank- und Finanzrecht), Dr. Matthias-Gabriel Kremer, Dr. Stefan Bressler, Dr. Lennart Schramm (Gesellschaftsrecht/M&A), Jochen Wilkens, Dr. Marvin Knapp (Insolvenzrecht), Dr. Peter Niggemann und Juliane Ziebarth (Kartellrecht) sowie Dr. Thomas Emde, Catherine Balmond, Uta Kunold, Robert Kastl, Sebastian Naujoks, Celine Zeng, Dr. Daniel Arends (Bank- und Finanzrecht), Martin Nelson-Jones, Dr. Stephan Reemts, Dr. Timo Fiebelkorn, Dr. Jan-Michael Klett, Daniel Arends (Insolvenzrecht), Dr. Moritz Dästner, Dr. Lorenz Marx (Kartellrecht), Dr. Martin Schiessl, Dr. Alina Paschke (Steuerrecht) Dr. René Doering, Prof. Dr. Marcel Kaufmann, Dr. Markus Benzing, Sascha Arnold (Öffentliches Wirtschaftsrecht).

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Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist eine globale Anwaltssozietät. Wir unterstützen seit langem erfolgreich die führenden Industrie- und Finanzunternehmen, Institutionen und Regierungen bei ihren komplexen Projekten, Transaktionen und Herausforderungen. Ob aus unseren eigenen Büros in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren weltweit oder mit führenden Kanzleien vor Ort - unsere mehr als 2.800 Anwältinnen und Anwälte beraten wirtschaftsrechtlich umfassend und bündeln ihre Kompetenz zu entscheidenden Rechts- und Branchenlösungen für unsere Mandanten.Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist eine globale Anwaltssozietät. Wir unterstützen seit langem erfolgreich die führenden Industrie- und Finanzunternehmen, Institutionen und Regierungen bei ihren komplexen Projekten, Transaktionen und Herausforderungen. Ob aus unseren eigenen Büros in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren weltweit oder mit führenden Kanzleien vor Ort - unsere mehr als 2.800 Anwältinnen und Anwälte beraten wirtschaftsrechtlich umfassend und bündeln ihre Kompetenz zu entscheidenden Rechts- und Branchenlösungen für unsere Mandanten.
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