Meldungsübersicht
Dr.Dr. Petra Sabine Gratze, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, neu im internistischen Team der Privatklinik in Villach

Villach, 14. Jänner 2019: Dr.Dr. Petra Sabine Gratze (42) unterstützt seit Anfang des Jahres das internistische Team unter der Leitung von Prim. Dr. Arnold Pacher in der Privatklinik Villach. Dr.Dr. Gratze absolvierte ihr Medizinstudium an der Karl-Franzens Universität in Graz sowie an der Charité, Humboldt, Universität in Berlin. Ihre Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin sowie das Zusatzfach Kardiologie absolvierte sie u.a. an der Charité Campus Buch, Franz-Volhard-Klinik in Berlin, dem Helios Klinikum in Berlin-Buch und dem Landeskrankenhaus Salzburg. Neben ihrer Ausbildung zur Fachärztin war sie außerdem am Max-Delbrück Zentrum für Molekulare Medizin in Berlin sowie der Emory University in Atlanta wissenschaftlich tätig. Bereits seit Jänner 2018 arbeitet sie als Konsiliar-Ärztin in der Privatklinik Villach. Mit der Kardiologin Dr.Dr. Gratze kann ein weiterer Schwerpunkt in der Inneren Medizin in Villach angeboten werden, nämlich die konservative Kardiologie.

Kardiologie und konservative Kardiologie:
Bei kardiologischen Erkrankungen werden operative und konservative Behandlungsmethoden angewandt. Nicht immer ist bei einer Erkrankung oder Störung des Herz-Kreislaufsystems ein operatives Verfahren angebracht. Genau darauf zielt die konservative Kardiologie ab, um den Patienten möglichst schonend behandeln zu können.

Die konservative Kardiologie beschäftigt sich mit der Prävention, nicht-invasiven Diagnostik, medikamentösen und nichtmedikamentösen (mittels Beratung hinsichtlich einer optimalen Lebensführung) Therapie von Herz-Kreislauf Erkrankungen.
Zu den Behandlungsschwerpunkten von Dr.Dr. Gratze gehört die Betreuung von Patienten mit koronarer Herzerkrankung, Herzklappenerkrankungen, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelerkrankungen und Bluthochdruck.

Bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung ist ein effektives Risikofaktor-Management (z.B. Bluthochdruck, Cholesterin-Werte, Blutzucker, Übergewicht) von großer Bedeutung. Zusätzlich erfolgt die Indikationsstellung für eine weitere nichtinvasive (Ergometrie, Myokardszintigraphie, Computertomographie der Herzkranzgefäße) bzw. invasive (Herzkatheter) Untersuchung.
Nach stattgehabtem Herzinfarkt, Bypass-Operation oder Versorgung der Herzgefäße mittels Herzkatheter werden Kontrolluntersuchungen angeboten.
Bei Herzklappenfehlern erfolgt die Diagnostik mittels Echokardiographie (Herzultraschall), der Patient wird je nach Befund über medikamentöse Therapieoptionen aufgeklärt, bzw. bei fortgeschrittenem Herzklappenfehler die Indikation für einen Klappenersatz und eine weitere invasive Abklärung (Herzkatheter) gestellt.
Bei Herzrhythmusstörungen erfolgt die Abklärung möglicher Ursachen, die Diagnosestellung (mittels Langzeit-EKG, Ereignis-Rekorder), Risikobewertung und Beratung bzw. Indikationsstellung für eine medikamentöse oder invasive Therapie.
Bei Herzschwäche erfolgt die Abklärung möglicher Ursachen, eine Optimierung der medikamentösen Therapie, Patientenschulung und die Überprüfung der Indikation für die Implantation eines Systems zur kardialen Resynchronisation (spezieller Schrittmacher zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit).

Sollte eine invasive Diagnostik (Herzkatheter) oder Therapie (Herzschrittmacher) notwendig sein, besteht dafür eine enge Kooperation mit den Kardiologen der Privatklinik Maria Hilf.

Die Abteilung für Innere Medizin an der Privatklinik Villach fokussiert ihre medizinischen Schwerpunkte auf den Bereich der Hämato-Onkologie, Gastroenterlogie und Hepatologie, Rheumatologie und Stoffwechsel und kann nun um die konservative Kardiologie erweitert werden.
Prim. Dr. Karin Harpf, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, übernimmt die Leitung der Herz-Kreislauf Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen

Althofen, 03 Jänner 2019 -  Dr. Karin Harpf (47), Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, übernimmt mit 1. Jänner 2019 die Leitung der Herz-Kreislauf-Rehabilitation in Althofen. Sie unterstützt bereits seit 2009 das Team der Herz-Kreislauf Rehabilitation in Althofen. Dr. Harpf absolvierte ihr Medizinstudium an der Universität Wien und absolvierte zahlreiche Zusatzausbildungen wie Sportarzt, Notfallmedizin sowie Diplome für Geriatrie, Palliativmedizin und Kardiologische Rehabilitation.
Der bisherige Leiter der Abteilung Prim.Dr. Josef Sykora zieht sich pensionsbedingt aus Althofen zurück, wird jedoch als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie weiterhin in der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt aktiv sein.

Herz-Kreislauf Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen
2005 startete die Herz-Kreislauf Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen unter der Leitung von Prim. Dr. Josef Sykora mit 105 Betten. Seither absolvierten über 16.500 Patienten primär aus Kärnten und der Steiermark eine Herz-Kreislauf Rehabilitation in Althofen.

Das Rehabilitationsprogramm zielt darauf ab, Patienten nach der Akutbehandlung eines Herzinfarktes oder einer anderen schweren kardiovaskulären Erkrankung wie beispielsweise einer Herzklappenoperation, einem Bypass oder Stentimplantation
dazu zu verhelfen, gesündere Lebensgewohnheiten anzunehmen und Risikofaktoren für zukünftige Erkrankungen zu minimieren. Konkrete Ziele sind die Wiedereingliederung ins Berufsleben oder Verhinderung der Pflegebedürftigkeit.

Das Programm der Herz-Kreislauf Rehabilitation enthält neben einer Eingangsuntersuchung mit ausführlicher Diagnostik vor allem die aktive Bewegungstherapie als zentrales Element. Dazu zählen nicht nur das tägliche pulskontrollierte Gehtraining im Freien, sondern auch das Fahrradergometer-Training, Krafttraining und die Physikalische Therapie.

„Einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die hohe Akzeptanz unserer Herz-Kreislauf Rehabilitation sehe ich vor allem auch in unserem interdisziplinären Team. Verantwortlich und in den Heilungsprozess integriert sind, neben Fachärzten für Innere Medizin und Kardiologie, Allgemeinmediziner, Pflegemitarbeiter, Psychologen, Physiotherapeuten und Masseuren auch Sportwissenschaftler. Daraus ergibt sich ein starker Fokus auf Bewegung und kontrollierte Steigerung der Leistungsfähigkeit,“ so die neue Leiterin Prim. Dr. Harpf.
Mit Erfolg: Humanomed IT Solutions innovative Gesundheitssoftware ebody wird mit der höchsten Auszeichnung für exportfähige Consultingleistungen im Bereich Unternehmensberatung und IT ausgezeichnet. 

Wien, 22 November: Beachtenswerte Auszeichnung für die Humanomed IT Solutions: Bei der Verleihung des Staatspreises Consulting – “Unternehmensberatung und IT“ am 22. November in der Wiener Hofburg erzielt die IT-Tochter des Gesundheitsdienstleisters Humanomed mit ihrer innovativen Gesundheitssoftware ebody erstmals den ersten Platz. Der Staatspreis wurde im Rahmen des 16. Österreichischen IT- und Beratertages in Vertretung der Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck von Generalsekretär Michael Esterl überreicht. Geschäftsführer Johannes Ambros zeigt sich begeistert über die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz darauf, den Staatspreis gewonnen zu haben und sehen dies als Ansporn, auch in Zukunft alles daransetzen, unsere praktische Erfahrung in innovativen Lösungen umzusetzen.“

ebody ist ein neues webbasiertes Krankenhaus-Informations-System, das die Bereiche Medizin, Pflege und Verwaltung miteinander vernetzt. Die innovative Softwarelösung wurde mit Fokus auf hohe Praxisrelevanz und einfache Anwendung gemeinsam mit Ärzten, Pflegemitarbeitern und Verantwortlichen aus der Verwaltung entwickelt. Patienten und Ärzte haben dadurch die Möglichkeit, ihre Behandlungen individuell zu planen – online und zeitaktuell.

Teilnahmeberechtigt für den Staatspreis Consulting-Unternehmensberatung und IT waren Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes UBIT mit aufrechter Gewerbeberechtigung. Zur Teilnahme eingeladen wurden die drei Bestplatzierten jeder Kategorie und die Sieger aus jedem Bundesland im Rahmen des diesjährigen Constantinus Awards.
 
Die Humanomed IT Solutions GmbH gehört zur Humanomed Gruppe, die seit über 40 Jahren private Gesundheitsbetriebe führt. Heute zählen dazu das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und die Privatklinik Villach in Kärnten. Seit über 20 Jahren programmiert die Humanomed Softwareprodukte für Krankenhäuser, Rehabilitationszentren, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen. Das Know-how für die Produktentwicklung kommt maßgeblich aus der Zusammenarbeit mit den Anwendern in den eigenen Gesundheitseinrichtungen der Humanomed – zwei Privatspitäler und einem Rehabilitationszentrum. Weitere Informationen unter: www.ebody.at
1991 wurde der Weltdiabetestag von der Internationalen Diabetes Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Damit wird auf die schwerwiegenden Auswirkungen, die die Stoffwechselkrankheit „Diabetes mellitus“ hat aufmerksam gemacht. Um die ständig steigende Verbreitung zu hemmen und die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, bietet das Humanomed Zentrum Althofen eine Stoffwechsel Rehabilitation an.

Althofen, November 2018 – Rund 600.000 Menschen leiden in Österreich unter „Diabetes mellitus“ und die Tendenz ist steigend. Dabei handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, die eine lebenslange medizinische Betreuung erfordert. Um Aufmerksamkeit zu generieren, wurde deshalb der Weltdiabetestag ins Leben gerufen. Dieser findet jährlich am 14.November statt, da einer der Entdecker des lebenswichtigen Hormons Insulin, Sir Frederick Banting, an diesem Tag Geburtstag hat.

Zucker: Gefährlicher Lebensbegleiter
Unter „Diabetes mellitus“ wird eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten verstanden, deren gemeinsamer Nenner ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel ist. Zucker ist lebensnotwendig, da er den Energiebedarf des Körpers zur Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen liefert.  Bei gesunden Menschen senkt das körpereigene Hormon Insulin den Blutzuckerspiegel und steuert den Zuckerstoffwechsel der Zellen. Bei „Diabetes mellitus“ kann der menschliche Körper entweder nicht genug Insulin produzieren oder er kann das Hormon nicht entsprechend nutzen. Die Folge des dauerhaften Zuckerüberschusses kann Organe und Gewebe massiv schädigen. Daher haben eine frühzeitige Diagnose und die Einstellung erhöhter Blutzuckerwerte oberste Priorität.

Die Erkrankung entwickelt sich oft symptomlos über Jahre und ernstzunehmende Folgeschäden sind erst später zu erkennen. Der chronische Blutzuckerüberschuss erhöht die Ablagerungen in den Blutgefäßen und folgende Gefäßerkrankungen können dadurch entstehen: Koronare Gefäßerkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Erkrankung der Augennetzhaut, Nierenerkrankungen oder das diabetische Fußsyndrom.

Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen
Nachdem eine Diagnose gestellt wurde, müssen die Betroffenen ihre Lebensgewohnheiten ändern und durch spezielle Ernährungs- und Bewegungsmaßnahmen den Blutzuckerspiegel senken. Hier ist es ausschlaggebend, gut über die Erkrankung informiert zu sein und den Blutzucker regelmäßig selbst zu kontrollieren.

Unterstützung bringt die Stoffwechsel Rehabilitation des Humanomed Zentrums Althofen. Das Angebot zielt auf die Steigerung der Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung, bestmögliche Reintegration in das soziale und berufliche Umfeld, das Erstellen und Einleiten weiterführender Therapiekonzepte und das Durchführen präventiver Maßnahmen ab. Diabetesschulungen, Ernährungsberatungen, Bewegungstherapiekonzepte und psychologische Betreuung sind dabei von großer Bedeutung für eine erfolgreiche Therapie.

Körperliche Gesundheit und eine konstante Verbesserung der individuellen Lebensqualität sind vorrangige Ziele. Patienten sollen einen neuen Zugang zu ihrem Körper entwickeln und lernen, ihre Lebens- und Essgewohnheiten im täglichen Leben langfristig anzupassen. Die ärztliche Leiterin der Stoffwechsel Rehabilitation und Fachärztin für Innere Medizin, Prim. Dr. Catarina Kinsky-Sapetschnig, beschreibt den Fokus der Rehabilitation wie folgt: „Unsere therapeutischen Bemühungen bestehen darin, Patienten zu zeigen, wie wertvoll eine Umstellung der Alltagsgewohnheiten in Bezug auf Essensverhalten einerseits und Aufnahme eines Bewegungstrainings andererseits sein kann, um eine Verbesserung der Stoffwechselsituation – und damit ein deutlich gesteigertes Wohlbefinden zu erlangen“. Dies wird von einem Team aus Fachärzten, Pflegefachkräften, Diabetologen, Diätologen, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern und Psychologen erreicht. 

Sehr gerne möchten wir Ihnen die Expertin für Diabetes mellitus im Humanomed Zentrum Althofen, Prim. Dr. Caterina Kinsky-Sapetschnig, als Interviewpartnerin anbieten und koordinieren bei Interesse alles Weitere.

Neubau von 90 Einbettzimmern sowie Therapieebene zur Optimierung medizinischer Abläufe

Althofen, 25.10.2018 – Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, fand in Althofen die Gleichenfeier für die Erweiterung des Kur- und Rehabzentrums Althofen um 90 Einbettzimmer sowie eine Therapieebene statt. „Mit dem Zubau tragen wir dem Wunsch vieler Patienten nach zusätzlichen Einbettzimmern Rechnung und schaffen mehr Raum für Therapien“, so Mag. Johannes Eder, Geschäftsführer der Humanomed.

Nicht nur den Patienten kommt der Zubau zu Gute, sondern auch den lokalen Baufirmen, die für einen Großteil des Projekts beauftragt wurden. „Wir freuen uns, dass durch die reibungslose Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern der Zeitplan eingehalten werden und die Inbetriebnahme im Juni 2019 wie geplant realisiert werden kann.“ so Eder weiter.

Das 9-Millionen-Bauvorhaben wurde, wie bereits die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt von LOEBELL Architects geplant. „Ein hotelähnlicher Komfort für die Patienten stand im Vordergrund bei der Entwicklung dieser 90 Einbettzimmer. Wie schon bei der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt, war es auch hier unser Bestreben, ein sehr komfortables, umweltfreundliches und effizientes Gebäude mit sehr viel Liebe zum Detail zu entwickeln. Die Patienten werden sich hier bestmöglich erholen““, erklärt Architekt DI Alexander Loebell.

Über das Humanomed Zentrum Althofen
Das 1975 gegründete Humanomed Zentrum Althofen vereint heute unter einem Dach die Bereiche der Orthopädischen Rehabilitation und Kur, die Herz-Kreislauf Rehabiliation, Onkologische Rehabiliation, Lungen Rehabiliation und Stoffwechsel Rehabiliation sowie einer Dialyse Abteilung. Das Haus zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region. Im Jahr werden rund 11.000 Kur- und Rehabilitationspatienten betreut.

Am 21. November 2018 ist Welt-COPD-Tag (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Immer mehr Menschen leiden unter der chronischen Erkrankung der Atemwege. Eine rechtzeitige Diagnose ist besonders wichtig, da COPD bei frühzeitiger Diagnose / Versorgung gut behandelbar ist und man so permanente Atemnot und Sauerstoffpflicht vermeiden kann. Mittlerweile hat sich die Krankheit zu einem Volksleiden entwickelt und könnte bis 2030 die dritthäufigste Todesursache weltweit sein. Die Lungen Rehabilitation des Humanomed Zentrums Althofen bietet Lösungen, um die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit von Betroffenen zu steigern.

Althofen, 22. Oktober 2018 – Chronischer Husten, schleimartiger Auswurf und Atemnot selbst im Ruhezustand sind Symptome, die die chronisch hinderliche Lungenkrankheit COPD kennzeichnen. Hierbei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, da die Veränderungen in der Lunge nicht mehr vollständig rückgängig zu machen sind.
Heutzutage sind rund 44 Millionen Menschen in Europa von der Lungenkrankheit COPD betroffen und man geht davon aus, dass in Österreich 15 bis 20 Prozent der über 40-jährigen an COPD erkranken. Trotz allem sind sich viele Betroffene ihrer Krankheit nicht bewusst und auftretende Symptome werden deshalb oft unterschätzt und nicht ernst genommen. Um Aufmerksamkeit zu schaffen und das Bewusstsein für COPD zu steigern, wurde der Welt-COPD-Tag geschaffen. 

Hauptrisikofaktor: Tabakkonsum
Die Krankheit wird durch eine jahrelange chronische Entzündung der Atemwege der Lunge hervorgerufen, welche in den meisten Fällen auf erhöhten Tabakkonsum zurückzuführen ist. Heutzutage sind rund 90% aller COPD-Patienten Raucher bzw. Raucher gewesen. Aus diesem Grund ist das Fortschreiten der Krankheit in Verbindung mit Nikotinstopp oder dem Vermeiden von Passivrauch zu verlangsamen. Um ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung zu hemmen, ist es unter anderem besonders wichtig, dass Patienten körperlich aktiv bleiben.

Durch eine jahrelange Verschmutzung der Lunge kommt es zu einer entzündlichen Verengung der Bronchien und in weiterer Folge zu einer chronischen Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff. Eine COPD Erkrankung verläuft in vier Stadien und nimmt dem Patienten zunehmend Lebensqualität. In den Anfangsstadien leidet der Patient besonders bei starker körperlicher Belastung an Husten, Auswurf und Atemnot. Im Endstadium leiden COPD-Patienten auch im kompletten Ruhezustand an Atemnot.

Therapie im Humanomed Zentrum Altenhof: Lungen Rehabilitation
Durch die Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams aus Lungenfachärzten, Allgemeinmedizinern, Atemphysiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftlern, Diätologen, Psychologen und Pflegekräften verhilft die pneumologische Rehabilitation den COPD-Patienten dazu, gesündere Lebensweisen anzunehmen und damit die eigene Leistungsfähigkeit wieder erheblich zu steigern.

Alle COPD-Patienten ab dem Stadium II können eine Lungen Rehabilitation in Althofen in Anspruch nehmen. Die Ziele der Rehabilitation werden nach einer Untersuchung individuell festgelegt und ein umfassendes Programm wird erstellt, um diese zu erreichen. Laut Dr. Muntean ist die Rehabilitation auf vier Schwerpunkten aufgebaut. „Körperliches Training sorgt für weniger Atemnot im Alltag, die Atemphysiotherapie zeigt wirkungsvolle Selbsthilfemaßnahmen auf und psychologische Unterstützung in der Einrichtung ist wichtig wegen der höchst eingeschränkten Lebensqualität unserer Patienten“. Der letzte Schwerpunkt konzentriert sich auf die Ernährung des Betroffenen, da ungesunde Ernährung und Übergewicht zu Atemproblemen führen kann.

Abgesehen von der Lungenrehabilitation ist eine Grippe- und Pneumokokken- Impfung als Prophylaxe empfohlen. Damit kann man gefürchtete akute Infektionen der Atemwege (Exazerbationen) bis hin zur Lungenentzündung vorbeugen, einen weiteren Verlust der Lungenfunktion bremsen und die Restfunktion der Lunge erhalten. Die Pneumokokken Impfung ist besonders hilfreich, da Pneumokokken Bakterien sind, die häufig (zu mehr als 50% aller Pneumonien in Österreich sind Pneumokokken - assoziiert) eine Lungenentzündung hervorrufen.
Weitere Meldungen laden

Willkommen

in unserem Online-Presse-Center für Medien und Journalisten mit allen Meldungen und Downloads zu unserem Unternehmen und unseren Produkten.


Kontakt

LOEBELL UND NORDBERG GmbH
PR / SOCIAL MEDIA / EVENTS 
 
Neutorgasse 12/10
1010 Wien
Fon: +43-1-8904406 DW 0