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Asthma bronchiale – die chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege – stellt für viele Patienten ein regelrechtes Problem dar: Differenzierte Therapieauswahl, schädliche Umwelteinflüsse und hohe Compliance-Anforderungen erschweren die oft umfangreiche Behandlung. Im Humanomed Zentrum Althofen liegt der Fokus auf der Steigerung von Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Asthma-Patienten anhand individuell geschnürter Therapiepakete.

Althofen, Mai 2017 – Das pfeifende Atemgeräusch ist typisch für die Erkrankung. Auch das Husten im Ruhezustand, bei Belastung oder bei Kontakt mit zu kalter Luft – Asthma löst die charakteristisch anfallsartig auftretende Atemnot aus. Die Diagnose hat zu 70 Prozent allergische Ursachen, die vorwiegend in Gräsern, Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaaren, Nahrungsmitteln und bestimmten Medikamenten liegen. Asthma ist zudem die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern, etwa jedes 10. ist betroffen. Sind in der Familie bereits Asthmaanfälle aufgetreten oder bestehen Allergien in der Familie oder bei dem Patienten, ist die Wahrscheinlichkeit für Asthma erhöht.

Nicht selten sind es banale Infekte, die eine Verschlechterung der Grunderkrankung bewirken und damit zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung der respiratorischen Situation führen, die mitunter ärztlicher Soforthilfe bedarf. Selbst Spitzensportler sind vor Asthma in Form des sogenannten „Athletenasthmas“, das nicht mit dem Anstrengungs-Asthma von Hobbysportlern zu verwechseln ist, nicht gefeit.

Woran erkenne ich einen Asthma-Anfall?
Ein Asthmaanfall zeichnet sich durch folgende Symptome aus:

-    Plötzliche, krampfartige Verengung der Bronchien und Anschwellung der Schleimhaut
-    Zähflüssiger Schleim kann nicht abgehustet werden
-    Kurzatmigkeit sowie Husten, Keuchen und Pfeifen der Atmung
-    Engegefühl in der Brust
-    Massive Angstgefühle, die die Atemnot verstärken

Lungen-Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen
Rund 800 Patienten jährlich verhilft die Lungen-Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen durch die Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams aus Lungenfachärzten, Allgemeinmedizinern, Atemphysiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftlern, Diätologen und Pflegekräften dazu, gesündere Lebensweisen anzunehmen und damit die eigene Leistungsfähigkeit wieder erheblich zu steigern.

Primäres Ziel ist es, Asthma-Patienten bestmöglich über ihre Erkrankung aufzuklären, ihnen essenzielle Informationen sowie Anleitungen zur Selbsteinschätzung ihrer Atemsituation zu geben, damit sie künftig in der Lage sind, die von ihrem Arzt empfohlenen Medikamente richtig und rechtzeitig einzusetzen.

In der Lungen-Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen ist das Ziel der Asthma-Schulung, Menschen die Funktionsweise der Lunge darzulegen und darüber hinaus krankmachende Einflüsse genau zu erklären, um ein optimales Krankheits- und Therapieverständnis hervorzurufen. Denn: Der Umgang mit Asthma – vor allem das richtige Verhalten beim Auftreten eines Anfalls - kann erlernt werden. In Asthma-Schulungen werden dem Patienten Maßnahmen vermittelt, die zur Bewältigung der chronischen Erkrankung beitragen.

Asthma auf dem Vormarsch – individuelle Therapie schafft Abhilfe
Das vermehrte Vorkommen von Asthmaanfällen in Industriestaaten lässt vermuten, dass äußere Umstände wie Ernährungsgewohnheiten, Aktiv- und Passivrauchen sowie verbesserte Hygienestandards die gesteigerte Anzahl an Asthmaerkrankungen mitverursachen. Auch Umweltfaktoren – etwa Luftschadstoffe – gelten als mögliche Krankheitsauslöser. Die körpereigene, genetische Veranlagung in Kombination mit den äußeren Einwirkungen des westlichen Lebensstils, spielt eine maßgebende Rolle bei der Einschätzung des potenziellen Erkrankungsrisikos.

Im Humanomed Zentrum Althofen wirkt man im Rahmen eines individuellen Therapieprogramms den Atemeinschränkungen bis zur maximalen Beschwerdefreiheit entgegen. Asthma-Patienten wird dort unter anderem mit Atemphysiotherapie, medizinischem Ausdauertraining, Ernährungsberatung, Raucherentwöhnung und Schulungen geholfen.

Anlässlich des Welt-Asthma-Tags am 2. Mai 2017 möchten wir Ihnen den Experten Prim. Dr. Michael Muntean als Interviewpartner anbieten. Bei Interesse koordinieren wir sehr gerne alles Weitere.

Prim. Dr. Michael Muntean
Facharzt für Lungenkrankheiten und Ärztlicher Leiter der Lungen-Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen

Über die Humanomed Consult
Unter dem Dach der Humanomed Consult werden die drei führenden privaten Gesundheitsbetriebe Kärntens, das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und die Privatklinik Villach betrieben. Aus der Programmierung von Krankenhaus Software hat sich nun der jüngste Geschäftszweig der Humanomed entwickelt: die Humanomed IT Solutions. In Summe beschäftigt die Humanomed über 1000 Mitarbeiter und erwirtschaftet so einen Jahresumsatz von rund 95 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.humanomed.at

Kontakt Humanomed:
Mag. Ulrike Koscher-Preiss
Humanomed Consult
Jesserniggstr. 9, 9020 Klagenfurt
Tel. +43-463-316 19 50
E-Mail: ulrike.koscher@humanomed.at
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LOEBELL NORDBERG
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Interviewangebot Experte Dr. Gustav Raimann
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie,
Psychotherapeut in der Privatklinik Maria Hilf
 
 
Wien, 3. April 2017 - Salvador Dali, Papst Johannes Paul II., Muhammad Ali, Michael J. Fox – sie alle eint dieselbe Diagnose: Parkinson. Der Verlust der Kontrolle über den eigenen Körper ist für viele eine erschreckende Vorstellung. Parkinson ist die häufigste neurologische Erkrankung im fortgeschrittenen Alter. Weltweit sind mehrere Millionen Menschen betroffen. In Österreich sind es weit über 20.000 Fälle. 
 
Die auch als Schüttellähmung bekannte, langsam fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems ist bis heute nicht heilbar. Aus noch ungeklärter Ursache sterben im Gehirn Nervenzellen ab, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das hat eine Störung der Bewegungsabläufe zur Folge. Die Mimik erstarrt, die Hände zittern, beim Gehen werden die Schritte kürzer, die Füße nicht mehr vollständig vom Boden gehoben. Parkinson-Patienten neigen vermehrt zu Depressionen. 
Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Es wird vermutet, dass Parkinson auch erbliche Ursachen hat.  
 
Zwar hat sich aus der einst lebensbedrohlichen Diagnose inzwischen ein beherrschbares Leiden entwickelt, doch der vermeintliche Sieg geht mit schweren Nebenwirkungen einher. Die Diagnose ist nicht leicht zu erstellen – manchmal dauert es Jahre, bis Patienten Gewissheit haben. Die Erkrankung beginnt schleichend und bleibt häufig von den Betroffenen über einen längeren Zeitraum unbemerkt. Muskelschmerzen gelten als mögliches erstes Symptom. Im Verlauf werden die Beschwerden stärker und damit besser identifizierbar. Als Hauptsymptome gelten etwa eine Verlangsamung der Bewegungen, Zittern und Steifheit der Muskulatur. 
 
Diagnose und Therapie von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie von psychosomatischen Störungen ist das Arbeitsgebiet der Neurologie in der Privatklinik Maria Hilf. Das Vorgehen erfolgt grundsätzlich interdisziplinär, die Zusammenarbeit mit anderen Experten des Hauses ermöglicht eine umfassende Abklärung und rasche Einleitung der notwendigen Therapie. 
 
Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags am 11. April möchten wir Ihnen den Experten Dr. Gustav Raimann als Interviewpartner anbieten. Bei Interesse koordinieren wir sehr gerne alles Weitere. 
 
Dr. Gustav Raimann
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapeut in der Privatklinik Maria Hilf
 
Über die Humanomed Consult
Unter dem Dach der Humanomed Consult werden die drei führenden privaten Gesundheitsbetriebe Kärntens, das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und die Privatklinik Villach betrieben. Aus der Programmierung von Krankenhaus Software hat sich nun der jüngste Geschäftszweig der Humanomed entwickelt: die Humanomed IT Solutions. In Summe beschäftigt die Humanomed über 1000 Mitarbeiter und erwirtschaftet so einen Jahresumsatz von rund 95 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.humanomed.at 
 
Kontakt Humanomed:
Mag. Ulrike Koscher-Preiss
Humanomed Consult
Jesserniggstr. 9, 9020 Klagenfurt
Tel. +43-463-316 19 50
E-Mail: ulrike.koscher@humanomed.at 
 
Wien, 06. März 2017 – Am 17. März ist Weltschlaftag – ein ideales Datum, um sich mit den eigenen Schlafgewohnheiten auseinanderzusetzen. Denn zu wenig Schlaf macht alt und dick - und ist langfristig schlecht für die Gesundheit.

Dr. Bruno Pramsohler, ärztlicher Leiter der Neurologischen Abteilung, des Schlaflabors sowie der Privatklinik Villach steht Ihnen als Experte in Sachen Schlaf gerne als Interviewpartner zur Verfügung. Als Schlafmediziner gehört er zu jenen Menschen, die über andere wachen, während diese schlafen. Interessant sind für ihn vor allem nächtliche Störgeräusche – etwa Schnarchen als auffällige, nächtliche Atemakustik.

Hintergrundinformation:

Während des Schlafs verändern sich zum einen der Bewusstseinszustand und zum anderen die Körperfunktionen. Schlaf lässt sich in drei verschiedene Non-REM-Schlafphasen einteilen, an die sich meist nach 90 Minuten eine REM-Phase anschließt. Diese Phasen kehren während der Nacht regelmäßig wieder. Dies spiegelt sich in den Hirnströmen wider, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) beobachtet werden können.

Superfood war gestern – hip ist heute, wer über die optimale Schlafzimmertemperatur, richtige und falsche Matratzen, schlafstimulierende Apps und anti-Schnarch-Tricks spricht. Neben seiner „neuen Salonfähigkeit“ ist Schlaf in unserer leistungsorientierten Gesellschaft ganz oben in der menschlichen Wertepyramide angelangt und längst nicht mehr nur bloßes Grundbedürfnis. Schlafen ist das neue Bio.

Über das Schlaflabor der Privatklinik Villach:
Für Schlafstörungen gibt es mannigfaltige Ursachen. Sie reichen von organischen Faktoren wie Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen über psychische Krankheiten bis hin zu Umwelteinflüssen und ungesunder Lebensweise. Wenn eine ausführliche Befragung und andere Untersuchungsverfahren keine klaren Ergebnisse bringen oder um eine Diagnose zu untermauern, soll eine Untersuchung im Schlaflabor erfolgen. Bei der nächtlichen Untersuchung werden die physiologischen Funktionen wie Hirnströme, Augenbewegungen, Atmung, Muskelspannung oder Sauerstoffsättigung des Blutes im Schlaf gemessen. Auf Basis dieser Messwerte kann dann ein sehr genaues Schlafprofil der einzelnen Schlafstadien erstellt und die Ursachen für die Schlafstörung festgestellt werden.

Gründe für Schlafstörungen können psychoreaktive Belastungsfaktoren (Ärger, Sorgen), psychosoziale Aspekte (familiäre Probleme, Jobverlust), exogene Anlässe Schlafumgebung, Tag-Nacht-Verschiebung), klimatische und meteorologische Einflüsse (Hitze, Wetterumschwung) und organische Ursachen (organische Erkrankungen, Sucht, Substanzmissbrauch, Depression, nächtliches Schnarchen mit Atemaussetzungen) sein.

Anlässlich des Weltschlaftages möchten wir Ihnen den Experten Dr. Bruno Pramsohler als Interviewpartner anbieten. Bei Interesse koordinieren wir sehr gerne alles Weitere.

Dr. Bruno Pramsohler
Facharzt Neurologie u. Psychiatrie, Psychotherapeut
Ärztlicher Leiter der Neurologischen Abteilung, des Schlaflabors sowie der Privatklinik Villach

Über die Humanomed Consult:
Unter dem Dach der Humanomed Consult werden die drei führenden privaten Gesundheitsbetriebe Kärntens, das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und die Privatklinik Villach betrieben. Aus der Programmierung von Krankenhaus Software hat sich nun der jüngste Geschäftszweig der Humanomed entwickelt: die Humanomed IT Solutions. In Summe beschäftigt die Humanomed über 1000 Mitarbeiter und erwirtschaftet so einen Jahresumsatz von rund 95 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.humanomed.at

Steigender Bedarf für Onkologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen und der Privatklinik Villach

 

Althofen/Villach, 25. Januar 2017 – Seit 2007 wird international jeden 4. Februar der Weltkrebstag von der Welt-Krebsorganisation (UICC) ausgerufen. Pro Jahr werden in Österreich rund 20.000 Männer und 18.000 Frauen mit einer Krebsdiagnose konfrontiert, bei jährlich rund 9.000 Frauen und 10.000 Männern führt eine Krebserkrankung zum Tod. Damit sind Krebserkrankungen für etwa ein Viertel aller Todesfälle verantwortlich. Statistiken zeigen dennoch, dass sowohl das Risiko einer Neuerkrankung als auch das Sterblichkeitsrisiko tendenziell zurückgehen und somit die 5-Jahres-Überlebensrate erfreulicherweise tendenziell steigt, nicht zuletzt als Folge von Maßnahmen zur Früherkennung und verbesserter und wirksamerer Behandlungsmethoden.

 

Die Philosophie der Onkologischen Rehabilitation der Humanomed Gruppe 

Die Onkologische Rehabilitation kommt für Patienten in Frage, die an tumor- oder therapiebedingten Schäden leiden, die durch eine Rehabilitationsbehandlung verbessert werden können. Die Reha im Humanomed Zentrum Althofen basiert auf vier Säulen: Behandlung organischer Defekte, Überdenken und – wenn nötig – Korrigieren des Lebensstils, psychische Stabilisierung sowie soziale Beratung und Unterstützung. 

 

„Bei Therapiebeginn ist die Lebensqualität der Patienten oft deutlich reduziert, darüber hinaus zeigen sich in mehr als 50 Prozent eine psychische Belastungsreaktion wie etwa ausgeprägte Ängstlichkeit, depressive Symptome und psychosomatische Begleitreaktionen“, so Prim. Univ.Prof. Dr. Dietmar Geissler, ärztlicher Leiter der Onkologischen Rehabilitation Resümee. „Nach Abschluss der Rehahibilitationsbehandlung erweist sich eine deutliche Besserung der psychischen und somatischen Beschwerden und dadurch eine deutlich gesteigerte Lebensqualität, auch die Symptome sind signifikant reduziert. Die Fähigkeiten, für sich selbst zu sorgen und mit belastenden Ereignissen umzugehen, sind merklich verbessert.“ 

Unter dem Dach der Humanomed Gruppe steht das Krankheitsbild Krebs in der Internen Abteilung und im Brustkrebszentrum der Privatklinik Villach als auch bei der Onkologischen Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen im Fokus. 

 

Anlässlich des internationalen Weltkrebstages 2017 am 04.02. möchten wir Ihnen die Experten OÄ Dr. Ursula Klocker-Kaiser und Prim. Univ.Prof. Dr. Dietmar Geissler als Interviewpartner anbieten. Bei Interesse koordinieren wir sehr gerne alles Weitere.

 

 

DIE EXPERTEN

 

OÄ Dr. Ursula Klocker-Kaiser

Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutin (Systematische Familientherapie) / Oberärztin in der Abteilung für Psychiatrie am Klinikum Klagenfurt und leitende Psychologin in der Onkologischen Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen. „Die Diagnose einer Krebserkrankung ist für den Betroffenen meist eine schwere Belastung. Besonders traumatisierend ist, dass der bedrohliche Einfluss nicht aus der Außenwelt stammt, sondern dem eigenen Körper, dem Körperinneren entsprungen ist. Diese psychische Verletzung kann über leichte Symptome, wie Besorgnis, Irritation, Spannung, über körperliche Schmerzen, Angst und Panik, in eine schwere Depression münden. Ziel der Rehabilitation ist, diesen psychisch verletzenden Zustand zu erkennen und durch gezielte Maßnahmen entgegenzuwirken. Wichtige therapeutische Schritte sind das Finden der inneren Stabilität und das Erlernen eines heilsamen Umgangs mit dem Körper. Hilfreich können hier vor allem Kunst-, Musik- und Gestaltungstherapien sein“, so OA Dr. Klocker-Kaiser.

 

Prim. Univ.Prof. Dr. Dietmar Geissler

Facharzt für Innere Medizin, Hämato-Onkologie und Nephrologie / Ärztlicher Leiter der Onkologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen. 

 
Thema: ISO-Zertifizierung 2016
Mit der ISO-Zertifizierung der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt wurden nun alle Humanomed Häuser zertifiziert – intern gestärktes Know-how soll nun nach außen getragen werden

Maria Hilf, 03. Jänner 2017 – Die Humanomed Gruppe hat sich seit vielen Jahren der Qualitätsarbeit nach der ISO Norm 9001:2008 verschrieben. Die Humanomed Consult als Managementunternehmen wurde bereits 2006 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. 2013 wurde das Humanomed Zentrum Althofen mit mehr als 650 Betten für Kur- und Rehabilitation erstmals erfolgreich zertifiziert. Die dabei entwickelten Projektstrukturen zur Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems wurden in Folge für die Zertifizierung der Privatklinik Villach 2015 und nun auch für die Privatklinik Maria Hilf 2016 in Klagenfurt erfolgreich genutzt. Die Humanomed Gruppe hat bereits bewiesen, dazu in der Lage zu sein, die implementierten Qualitätsmanagement-Strukturen aufrecht zu erhalten und das jährliche Überwachungsaudit durch das Zusammenwirken von Geschäftsführung und Mitarbeiterstab zu meistern. Primäres Ziel des Qualitäts-Management-Systems (QMS) ist die Erhöhung der Patientenzufriedenheit und -Sicherheit. „Wir sehen die Einführung eines QM-Systems als Werkzeug zur Optimierung der Arbeitsabläufe, für Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Unternehmen und somit zur strukturierten und kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gesamtleistungen in den einzelnen Häusern“, so DI Werner Hörner, Geschäftsführer der Humanomed.

Erfolgsfaktor Mitarbeitermotivation
In den Häusern der Humanomed Gruppe wird Qualitätsmanagement gelebt und dafür gesorgt, dass die anfängliche Euphorie auch im täglichen Arbeitsalltag weiter bestehen bleibt. Ein Erfolgsfaktor dafür ist der Umstand, dass alle Mitarbeiter von Anfang an in die Qualitätssicherungsprozesse miteinbezogen wurden. Im Rahmen der Zertifizierungsprojekte wurden Workshops durchgeführt, die die einzelnen Normenelemente der QM-Arbeit beinhalteten. Die erarbeiteten Inhalte wurden anschließend in Form von Trainings-Audits durchgespielt. Damit konnten die Mitarbeiter auf die Fragestellungen vorbereitet werden und auf diesem Wege die Scheu vor dem externen Zertifizierungsaudit ablegen.

Das intern aufgebaute Know-how soll künftig auch anderen Gesundheitseinrichtungen angeboten werden. Ziel ist die praxisnahe, unbürokratische und mitarbeiterorientierte Einführung eines zertifizierbaren Qualitätsmanagement-Systems in einem Zeitraum von 1,5 Jahren mittels erfolgreicher Beratungsstrukturen.

Über die Humanomed Consult
Unter dem Dach der Humanomed Consult werden die drei führenden privaten Gesundheitsbetriebe Kärntens, das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und die Privatklinik Villach betrieben. Aus der Programmierung von Krankenhaus Software hat sich nun der jüngste Geschäftszweig der Humanomed entwickelt: die Humanomed IT Solutions. In Summe beschäftigt die Humanomed über 1070 Mitarbeiter und erwirtschaftet so einen Jahresumsatz von rund 95 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.humanomed.at

Kontakt Humanomed:
Prok. Mag. Ulrike Koscher-Preiss
Humanomed Consult
Jesserniggstr. 9, 9020 Klagenfurt
Tel. +43-463-316 19 50
E-Mail: ulrike.koscher@humanomed.at
www.humanomed.at
Keine andere Krankheit hat weltweit eine so hohe Steigerungsrate wie die COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit). Unbehandelt schreitet die Krankheit in der Regel gnadenlos fort, bis sich eine permanente Atemnot und Sauerstoffpflicht einstellt. Die Experten des Humanomed Zentrums Althofen geben Auskunft über die zahlreichen Möglichkeiten für COPD-Patienten, den fortschreitenden Verlust an Lungenfunktion aufzuhalten.

Althofen, 27. Oktober 2016 – Die Abkürzung COPD steht für Chronic Obstructive Pulmonary Disease und beschreibt eine chronische obstruktive entzündliche Erkrankung der Atemwege (Bronchien). Meist steht vor Beginn einer COPD eine einfache chronische Bronchitis. Durch die sich im weiteren Verlauf verengenden Bronchien kommt es zu einer chronisch obstruktiven Bronchitis und damit zu chronischem Husten teils mit Auswurf vor allem morgens, aber dann auch durch die Obstruktion bedingt einer Zunahme der Atemarbeit. Das bedeutet, dass die Betroffenen erstmal Atemnot wahrnehmen.  Dies spürt der Betroffene zuerst nur bei körperlicher Belastung. Bei Fortschreitender Krankheit kann es bis zur Entwicklung einer sog. Sprechdyspnoe (Atemnot schon beim Sprechen) kommen. Dann sind einfache Tätigkeiten wie Körperpflege oder Selbstversorgung oftmals nur noch sehr schwer möglich. Hier ist zumeist auch eine Sauerstofftherapie für zu Hause erforderlich.

Sehr häufig wird die COPD von einem Lungen Emphysem begleitet. Dies bedeutet einen irreversiblen (nicht wieder gutzumachenden) Verlust an Lungengewebe / Lungenbläschen. Zumeist ist der Emphysemanteil der problematischere – er führt zur Überblähung der Lunge und ist meist therapeutisch sehr schwer beinflussbar. In diesem Stadium ist die Lebensqualität schon deutlich eingeschränkt. Zudem besteht für COPD-Erkrankte das Risiko für eine Herzkrankheit zu 49 %, für Bluthochdruck zu 42 %, für Osteoporose zu 19 % und für Diabetes zu 10 %. Der Hauptrisikofaktor für eine COPD ist eine langanhaltende Schadstoffbelastung der Lunge durch jahrelanges Einatmen schädlicher Stoffe, allem voran durch Rauchen. Für 90 % aller Fälle von COPD ist der Tabakkonsum verantwortlich. Es gilt als gesichert, dass auch Exposition gegenüber Passivrauch als Auslöser für eine COPD gilt. Ebenso besteht bei Aktiv- wie auch Passivrauchern ein deutlich höheres Risiko für Lungenkrebs, aber auch andere Krebskrankheiten.

So bekommen von 100 Rauchern rund 20 eine COPD, von 100 COPD-Patienten waren oder sind mehr als 90% Raucher. Somit gilt der Zusammenhang zwischen Nikotinkonsum und COPD Entstehung als gesichert. Die beste Therapie bei COPD (egal welches Stadium von I bis IV) ist der unbedingte und konsequente Nikotin Stopp. Kein Medikament kann diese Wirkung erzielen. Natürlich wird zusätzlich medikamentös / inhalativ therapiert, um den weiteren Verlust an Lungenfunktion zu bremsen bzw. die Restfunktion zu erhalten. Es wird für COPD Patienten als Prophylaxe vor den am häufigsten Lungenentzündung auslösenden Pneumokokken die Pneumokokkenimpfung dringend empfohlen, das gilt auch für die jährliche Grippeimpfung im Herbst. Als hoch wirksam (Evidenz A) hat sich für COPD Patienten ab dem Stadium II die Lungen Rehabilitation in vielen Studien bestätigt. Dieses Angebot besteht im vollen Umfang in der Lungen Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen. Eine Nikotinentwöhnung findet dort natürlich auch obligat statt.

Stille Volkskrankheit
Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) geht von rund einer Million Betroffenen in Österreich aus, davon 300.000 bis 400.000 in einem Stadium, das behandelt werden sollte. Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass Neuerkrankte immer jünger werden, auch aufgrund dessen, das immer mehr sehr junge Menschen rauchen.

Pneumologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen
Rund 800 Patienten jährlich verhilft die Pneumologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen durch die Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams aus Lungenfachärzten, Allgemeinmedizinern, Atemphysiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftlern, Diätologen und Pflegekräften dazu, gesündere Lebensweisen anzunehmen und damit die eigene Leistungsfähigkeit wieder erheblich zu steigern.

Sehr gerne möchten wir Sie dazu einladen, den Experten Prim. Dr. Michael Muntean, Ärztlicher Leiter der Lungen-Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen, zu interviewen und koordinieren bei Interesse Gespräche via Telefon oder E-Mail.
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