21.09.2026

POST UND CALLE LIBRE: POST CITY LINZ ALS NEUE STREET-ART-ADRESSE

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2.000 BESUCHER*INNEN: ZWEITÄGIGES FESTIVAL MIT INTERNATIONALEN KÜNSTLER*INNEN

Wien/Linz, 21. September 2026 – Gemeinsam mit dem internationalen Urban-Art-Kollektiv Calle Libre lud die Österreichische Post am vergangenen Wochenende zum zweitägigen Calle Libre Festival mit einem breiten Rahmenprogramm an Workshops und Vorträgen nach Linz ein. Im Mittelpunkt stand das Street-Art-Projekt „Addressing Tomorrow“, das die Fassade der Post City Linz mit großflächigen Kunstwerken neu sichtbar macht. Doch nicht nur das Äußere wurde zur Kunstfläche: Auch im Innenhof der Post City Linz entstanden vier weitere Arbeiten von den Künstlern Salab aus Frankreich sowie Coins, Noel Art und Mario Naise, die das Projekt um lokale Perspektiven erweitert haben.

Für die künstlerische Gestaltung der Fassade holte die Österreichische Post gemeinsam mit Calle Libre internationale und österreichische Street-Art-Größen erstmals nach Linz. Die Fassade wurde von Manuel Skirl und Linda Steiner aus Österreich, JahOne aus Bulgarien und Spidertag aus Spanien gestaltet. Insgesamt umfasst „Addressing Tomorrow“ damit neun Werke von acht Künstler*innen und macht das ehemalige Logistikzentrum nahe dem Linzer Hauptbahnhof auf einer Fläche von insgesamt 2.744 Quadratmetern zu Österreichs größtem Street-Art-Ensemble.

EIN WOCHENENDE FÜR DIE STADT

Rund 2.000 Besucher*innen kamen zum Festival, um Österreichs größtes Street-Art-Ensemble zu erleben und das vielfältige Rahmenprogramm des Calle Libre Festivals in der Post City Linz zu besuchen. Ein besonderer Programmpunkt fand bereits am Freitag statt: Manuel Skirl gestaltete einen Transportcontainer der Post live vor Ort und verband damit Street Art direkt mit einem zentralen Element des Post-Alltags. Beim Festival konnten Besucher*innen die Kunst nicht nur betrachten, sondern Street Art unmittelbar erleben. Kostenlose Führungen vermittelten Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken und ihrer Entstehung. Im Rahmen der Eröffnungsrede sowie Artist-Talk-Sessions wurde über das Projekt, die Künstler*innen und die Bedeutung von Street Art im öffentlichen Raum gesprochen.

Auch das Mitmachen kam nicht zu kurz: Der österreichische Künstler Coins lud Besucher*innen am Samstag zu einem interaktiven Workshop ein, bei dem sie selbst zur Spraydose greifen konnten. An einer Siebdruckmaschine konnten Festivalgäste zudem eigenen Merch gestalten. Eine weitere Aktion griff das zentrale Motiv von „Addressing Tomorrow“ auf: Für das Festival wurden 1.000 Postkarten produziert, auf denen Besucher*innen einen Brief an ihr Zukunfts-Ich schreiben und vor Ort abgeben konnten. Diese werden sechs Monate später von der Post an die jeweiligen Personen zugestellt, wodurch Besucher*innen ihre persönliche Nachricht lesen und die letzten Monate Revue passieren lassen. Damit wurde das Thema Zukunft nicht nur künstlerisch an den Fassaden, sondern auch ganz persönlich und analog erlebbar.

MUSIKALISCHE VIELFALT AN BEIDEN FESTIVALTAGEN

Auch musikalisch wurde das Festival an beiden Tagen zum Treffpunkt für die urbane Szene: Am Freitag sorgte das Kollektiv Radio Rudina mit EnduroXS, Vivienne Pohl und YPSY für ein rein weibliches DJ-Line-up. Wer nicht vor Ort dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, das Geschehen über den Twitch-Livestream von Radio Rudina mitzuverfolgen. Der komplette Livestream ist auch im Nachgang auf YouTube abrufbar. Am Samstag folgten Korli (Caorli), Subbee, Carmen Ibanez, Yak und Zaphiir und rundeten das musikalische Programm des Festivals ab.

VOM LOGISTIKZENTRUM ZUR ÖFFENTLICHEN KUNSTBÜHNE

Jahrzehntelang war die Post City Linz vor allem eines: ein wichtiger Knotenpunkt für Post und Logistik. Mit „Addressing Tomorrow“ bekommt das Areal nun eine neue öffentliche Dimension. Gleichzeitig steht das Projekt für einen erweiterten Blick auf die Rolle der Österreichischen Post als Grundversorgerin: Infrastruktur soll nicht nur funktional genutzt, sondern auch als Teil des gesellschaftlichen Lebens und urbanen Raums gedacht werden. Mit Post, bank99, YELLLOW und bald Post ENERGIE powered by VERBUND ist die Österreichische Post bereits in unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens präsent – postalisch, finanziell und digital. Mit der Öffnung der Post City Linz für Kunst und Kultur setzt das Unternehmen nun auch einen sichtbaren Impuls für Begegnung, Kreativität und urbane Entwicklung.

 

FAKTEN AUF EINEN BLICK

(Stand: September 2026)

  • Anlass: Die Österreichische Post lud gemeinsam mit Calle Libre zum zweitägigen Calle Libre Festival in die Post City Linz; im Mittelpunkt stand das Street-Art-Projekt „Addressing Tomorrow“.
  • Produkt / Service / Objekt: „Addressing Tomorrow“ umfasst neun Werke von acht Künstlerinnen und macht die Post City Linz auf 2.744 Quadratmetern zu Österreichs größtem Street-Art-Ensemble.
  • Kennzahlen: Das Festival zählte rund 2.000 Besucherinnen.
  • Maßnahme / Aktivität: Die Fassade wurde von Manuel Skirl, Linda Steiner, JahOne und Spidertag gestaltet; im Innenhof entstanden vier weitere Arbeiten von Salab, Coins, Noel Art und Mario Naise.
  • Besonderheit / Technologie: Für das Festival wurden 1.000 Postkarten produziert, auf denen Besucher*innen einen Brief an ihr Zukunfts-Ich schreiben und vor Ort abgeben konnten; die Zustellung erfolgt sechs Monate später durch die Post.
  • Wirkung / Effekt: Mit „Addressing Tomorrow“ erhält die Post City Linz eine neue öffentliche Dimension als Ort für Kunst, Kultur und Begegnung.
  • Quelle/Partner: Österreichische Post, Calle Libre.

 

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Bilder (10)

2.000 BESUCHER*INNEN: ZWEITÄGIGES FESTIVAL MIT INTERNATIONALEN KÜNSTLER*INNEN
2 700 x 1 800 © Marlene Nemeth
Das Calle Libre Festival in der Post City Linz bot ein buntes Rahmenprogramm
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Es wurden auch Führungen und Artist-Talk-Sessions angeboten
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Rund 2.000 Besucher*innen erlebten die neu gestaltete Post City Linz hautnah und waren beim Calle Libre Festival dabei
5 000 x 3 750 © Österreichische Post AG
Es wurden auch Führungen und Artist-Talk-Sessions angeboten
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Für das Festival wurden 1.000 Postkarten produziert, auf denen Besucher*innen einen Brief an ihr Zukunfts-Ich schreiben und vor Ort abgeben konnten
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Rund 2.000 Besucher*innen erlebten die neu gestaltete Post City Linz hautnah und waren beim Calle Libre Festival dabei
2 700 x 1 800 © Marlene Nemeth
Festival-Merch ergänzt das Programm: An einer Siebdruckmaschine konnten Festivalgäste zudem eigenen Merch gestalten
5 000 x 3 750 © Österreichische Post AG
Rund 2.000 Besucher*innen erlebten die neu gestaltete Post City Linz hautnah und waren beim Calle Libre Festival dabei
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Für das Festival wurden 1.000 Postkarten produziert, auf denen Besucher*innen einen Brief an ihr Zukunfts-Ich schreiben und vor Ort abgeben konnten
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