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Ergänzend zur stationären Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen wird in Klagenfurt das ambulante Reha Angebot ausgebaut. In Zusammenarbeit mit der Reha-Klinik für Seelische Gesundheit in Klagenfurt wird das Therapie-Angebot nun auf psychische Erkrankungen ausgeweitet.

Klagenfurt, 17. August 2020 – Gemeinsam mit der Reha-Klinik für Seelische Gesundheit und Prävention, einer Einrichtung der pro mente Gruppe in Kärnten, bietet die Humanomed ab sofort auch ambulante Therapie für psychische Erkrankungen an. In den Räumlichkeiten des Ambulanten Therapiezentrums der Privatklinik Maria Hilf betreuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha-Klinik für Seelische Gesundheit Menschen mit verschiedenen psychischen Krankheitsbildern, wie zum Beispiel Depression, Angst- Panik- oder Zwangsstörungen, Traumafolge-Erkrankungen oder Überlastungserkrankungen.
Ambulante Rehabilitation für den Bereich Kardiologie, Orthopädie, Stoffwechsel, Pulmologie, Onkologie und Neurologie wird nach wie vor direkt von der Humanomed angeboten. „Statt eines stationären Aufenthalts erhalten Patienten, die im Einzugsgebiet von 45 Minuten Fahrzeit nach Klagenfurt wohnen, nach einem Krankenhausaufenthalt, einem Akutereignis oder einem entsprechenden Krankheitsverlauf ihre Therapie ambulant und können sich in ihrem gewohnten Umfeld weiter erholen“, streicht Humanomed-Geschäftsführer Mag. Johannes Eder die Vorteile einer ambulanten Reha heraus. „Dass es nun auch ambulante Rehabilitation für psychische Erkrankungen in Kärnten gibt, ist ein wichtiger Schritt. Die Dauer einer Rehabilitation kann bis zu 12 Monate betragen, dadurch bleibt mehr Zeit, um die therapeutischen Interventionen zu festigen und die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu erhöhen“, erläutert pro mente kärnten Obmann Univ.-Doz. Dr. Georg Spiel.
Das Ambulante Therapiezentrum ist in einem rund 1000 Quadratmeter großen Zubau der Privatklinik Maria Hilf untergebracht, interdisziplinäre Teams erstellen hier individuelle Therapieprogramme für Patientinnen und Patienten, die fachärztliche Diagnostik und Betreuung, Einzel- und Gruppentherapien, Schulungen sowie Beratungen umfassen.

Der Gesundheitssoftware-Entwickler Humanomed IT Solutions wurde im August 2020 erfolgreich nach dem internationalen Standard DIN EN ISO 27001:2013 zertifiziert.

Klagenfurt, 11. August 2020 – Für die Humanomed IT Solutions (HIT), Entwickler von Softwarelösungen für Gesundheitsunternehmen in Österreich, steht die Datensicherheit und Bewusstseinsbildung an oberster Stelle. Die Zertifizierung nach dem einzigen internationalen Standard für Informationssicherheit, DIN EN ISO 27001:2013, unterstützt dabei, Daten vor internen und externen Bedrohungen (z.B. Hackerangriffe, Virusattacken, Datenverlust, Missbrauch von Daten) zu schützen, um Datenintegrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit zu gewährleisten. In einem zweitägigen Audit wurde das Unternehmen in Klagenfurt mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach den entsprechenden Qualitätsanforderungen von der Prüforganisation TÜV Süd geprüft. Das Know-how für die Produktentwicklung kommt maßgeblich aus der Zusammenarbeit mit Anwendern in den eigenen Gesundheitseinrichtungen der Humanomed Gruppe, zu der auch die HIT gehört: zwei Privatkliniken, einem Rehabilitationszentrum und einem Gesundheits- und Wellnesshotel.
„Heutzutage ist die Informationssicherheit zu einem kritischen Bereich für Unternehmen geworden, weshalb es immer wichtiger wird, Glaubwürdigkeit zu beweisen, um bestehende Kunden zufriedenzustellen“, so DI Werner Hörner, Geschäftsführer der HIT, über die Motivation zur Zertifizierung. Die HIT ist spezialisiert auf die Entwicklung von Softwareprodukten für Krankenhäuser, Rehabilitationszentren und Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus gehören die Beschaffung von Hardware und Software, Support von Endgeräten und Benutzerverwaltung zu den Leistungen des Unternehmens.

Intensive Vorbereitungen seit 2018
Der Startschuss für die Einführung der ISO-Strukturen fiel bereits im Dezember 2018. Innerhalb von 18 Monaten konnten diese durch klare Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten, Betreiben von Informationssicherheits-Risikomanagement, Definition von Informationssicherheits-Maßnahmenplänen, Etablierung des Datenschutzes, Vorfallsmanagement, regelmäßige Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen, Awareness-Bildung und Business Continuity Plänen erfolgreich umgesetzt werden. Dabei wurden rund 100 Dokumente (Leitlinien, Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, Handbücher, Pläne, Formulare etc.) erhoben, die Betriebsdokumentation dargestellt, ein Informationssicherheitsmanagementsystem-Handbuch (ISMS) erarbeitet und in einer Software dokumentiert. Durch die nachhaltige Einführung des ISMS soll der kontinuierliche Verbesserungsprozess hinsichtlich Informationssicherheit laufend vorangetrieben werden, im Mittelpunkt stehen Betriebssicherheit und Bewusstseinsbildung.
„Wir alle müssen uns der Verantwortung bezüglich der Einhaltung der Informationssicherheit bewusst sein. Deshalb wollen wir unseren Kunden garantieren, dass die HIT angemessene interne Prozesse und Maßnahmen zum Schutz der Informationen und zur Minimierung potenzieller Sicherheitsrisiken eingeführt hat“, so Werner Hörner. Der Informationssicherheit kommt die Aufgabe zu, möglichen Sicherheitsrisiken, die IT-Systeme oder Daten gefährden, entgegenzuwirken. Sie bezieht sich auf sämtliche Funktionen, Tätigkeiten und Prozesse, die zur Erreichung der Geschäftsziele ausgeführt werden. Als Gefahrenpotentiale kommen Bedrohungen von innen als auch von außen in Betracht. Bei den erforderlichen Maßnahmen ist auf eine langfristige Sicherstellung der dafür notwendigen Ressourcen und auf Kosteneffizienz Rücksicht zu nehmen.

Dr. Holger Leitner ist seit 1. Mai 2020 neuer Ärztlicher Leiter der Dialyse, wo er bisher bereits als Oberarzt beschäftigt war.

Althofen, 15. Juni 2020 – Das Team der Dialyseabteilung im Humanomed Zentrum Althofen hat einen neuen Leiter: Dr. Holger Leitner, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie übernimmt per 1. Mai 2020 die Leitung der Abteilung, an der er bereits seit August 2019 als Oberarzt beschäftigt war. Als erstes österreichisches Kur- und Rehabilitationszentrum bietet das Humanomed Zentrum Althofen seit 2008 Patienten die Möglichkeit, die Nierenersatztherapie als integrierten Bestandteil eines Kur- oder Rehabilitationsaufenthalts in Anspruch zu nehmen. Für Reha-Patienten, die aus ganz Österreich nach Althofen kommen, stehen derzeit vier Dialyseplätze zur Verfügung. Seit Juni 2012 kann zusätzlich eine ambulante Dialyse angeboten werden, womit auch Patienten aus der Region versorgt werden können. „Durch die Integration der Dialysestation in unserem Kur- und Reha-Zentrum entfällt für Patienten der teils beschwerliche Transport in die nächstgelegene Dialyseeinrichtung“, betont Dr. Leitner die Vorteile für Patienten.

Der gebürtige Kärntner absolvierte sein Medizinstudium in Wien und ging danach nach Deutschland, wo er neben der Approbation 2005 auch die Facharztprüfungen für Innere Medizin (2011) sowie für Nephrologie (2018) ablegte. Nach Stationen in Nordrhein-Westfalen und dem Allgäu war er zuletzt als Facharzt der Saarland-Heilstätten-GmbH-Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Immunologie und Dialyse in Völklingen (Saarland) tätig. Schließlich kehrte der verheiratete Vater eines Sohnes 2019 nach Kärnten zurück und setzt nun seine Karriere im Humanomed Zentrum Althofen fort. „In den letzten Jahren hat die Dialysestation in Althofen einen sehr erfreulichen Verlauf genommen, den ich gemeinsam mit meinem Team erfolgreich fortsetzen möchte“, freut sich Dr. Leitner auf die neue Aufgabe.

Dialyse – Wenn die Niere nicht mehr richtig funktioniert
Ist ihre Funktion stark eingeschränkt, versagt die Niere als lebenswichtiges Organ und muss durch eine Nierenersatztherapie kompensiert werden. Technische Methoden wie die Hämodialyse (über eine Maschine außerhalb des Körpers) ersetzen oder unterstützen dabei die Reinigung des Blutes. Derzeit gibt es in Österreich etwa 4.600 dialysepflichtige Patienten, mit leicht steigender Tendenz bei den Hämodialysepatienten. Die Zahl der Peritonealdialysepatienten beträgt davon knapp acht Prozent.

Die Dialysestation im Humanomed Zentrum Althofen verfügt dabei über die Möglichkeiten, alle üblichen Verfahren (einschließlich der Citrat-intermittierenden Hämodialyse) zur extrakorporalen Blutwäsche individuell anbieten zu können.
In Österreich entwickeln ca. zehn bis zwölf Prozent aller Erwachsenen eine eingeschränkte Nierenfunktion. Diabetes mellitus und Gefäßerkrankungen/Bluthochdruck sind der Hauptauslöser für Nierenfunktionsstörungen. Bei der Verteilung der zugrundeliegenden Nierenerkrankung von Dialysepatienten, entfallen knapp 50 Prozent alleine auf diese beiden Grunderkrankungen. Patienten mit einer fortschreitenden Nierenfunktionseinschränkung bemerken aber oft über lange Zeit keine Symptome, sie fühlen sich nicht krank.   
Die Rehabilitation bietet beste Möglichkeiten einer zielorientierten, interdisziplinär begleiteten Therapie zur Verbesserung der Lebensqualität und Reduktion eines grundsätzlich höheren kardiovaskulären Risikos für alle Stadien einer chronischen Nierenerkrankung. „Gerade im Rahmen der stationären Rehabilitation bieten sich für den Dialysepatienten viele Vorteile durch eine Rundum-Betreuung und ein Umfeld, in dem alle medizinischen, physiotherapeutischen, ernährungsberatenden, psychosomatischen und sozialen Aspekte konzentriert angeboten werden können“, so Dr. Leitner.

Der Rat für Formgebung in Frankfurt am Main zeichnet die Gesundheitsinformationssoftware „ebody“ im Bereich „Excellence in Business to Business“ aus.

Klagenfurt, 03. Juni 2020 – Die IT-Tochter des Gesundheitsdienstleisters Humanomed ist mit der innovativen Gesundheitssoftware ebody weiterhin auf Erfolgskurs und hat Ende Mai den German Innovation Award (GIA) in der Kategorie Informationstechnologie im Bereich Excellence in Business to Business erhalten. Dieser Award zeichnet international und branchenübergreifend die besten Design-, Marken- und Innovationsleistungen aus, der Fokus liegt dabei auf Funktionalität und Nachhaltigkeit. Sowohl Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit als auch Synergieeffekte und breitenwirksame Markteinführung sind die Kriterien, mit denen sich der unabhängige Rat für Formgebung für die Nominierungen auseinandersetzt. Mehr als 700 Einreichungen gab es in diesem Jahr für den GIA, ebody überzeugte die hochkarätig besetzte internationale Jury als mobil einsetzbare Softwarelösung, die die Bereiche Medizin, Pflege, Therapie und Verwaltung miteinander vernetzt. Über mobile Endgeräte können damit für den Behandlungsfall notwendige Informationen jederzeit und überall abgerufen und bearbeitet werden.
„Wir sind sehr stolz, mit dem German Innovation Award nun auch eine wichtige internationale Auszeichnung für ebody zu erhalten und damit eine Bestätigung für unsere bisher erzielten Leistungen“, freut sich Geschäftsführer DI Werner Hörner. „Die konstante Weiterentwicklung unserer Softwarelösung verdanken wir nicht nur unseren hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch unseren Kunden und Partnern, die wir bei der Digitalisierung ihrer Prozesse unterstützen. Unser aktueller Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Künstlichen Intelligenz bzw. Machine Learning, wie zum Beispiel in der Entwicklung von einer Verweildauervorhersage, automatische Diagnosencodierung, Radiologie-Bilddatenauswertung und die Weiterentwicklung des optimalen Therapieerfolgs im Reha-Bereich.“

ebody – Gesundheitssoftware neu gedacht
ebody ist ein webbasiertes, mobiles medizinisches Informationssystem, das Medizin, Pflege und Verwaltung miteinander vernetzt und Patientendaten sichert. Es ermöglicht die effiziente Administration von Patientendaten inklusive Verrechnung und Zugriff auf ELGA Daten (elektronische Gesundheitsakte in Österreich). Basis für die Entwicklung von ebody ist die jahrzehntelange Erfahrung im operativen Betrieb von Krankenhäusern und Rehabilitationszentren der Humanomed Gruppe. Die innovative Softwarelösung wurde mit Fokus auf hohe Praxisrelevanz und einfache Anwendung gemeinsam mit Ärzten, Pflegemitarbeitern und Verantwortlichen aus der Verwaltung entwickelt. Patienten und Ärzte haben dadurch die Möglichkeit ihre Behandlungen individuell zu planen – online und zeitaktuell. Ebody erlangte 2018 mit dem Constantinus Award der WKO sowie dem Staatspreis Consulting bereits bedeutende Auszeichnungen und erhielt 2019 außerdem die Nominierung zum Staatspreis Digitalisierung und den Landesinnovationspreis des Landes Kärnten in der Kategorie Großunternehmen.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Geissler hat die Leitung am 1. Jänner 2020 an Dr. Elisabeth Isak übergeben, die bisher schon als Oberärztin an der Abteilung tätig war.

Althofen, 7. Jänner 2020 – Seit 1. Jänner 2020 liegt die Leitung der Onkologischen Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen in weiblicher Hand. Dr. Elisabeth Isak, seit September 2019 Oberärztin an der Abteilung, übernimmt die Funktion von Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Geissler, der die Onkologische Rehabilitation mit 70 Betten in Althofen aufgebaut und seither geleitet hat. Der Fokus der Rehabilitation liegt darin, Patienten, die ihre primäre Krebstherapie abgeschlossen haben, physisch und psychisch zu unterstützen, sodass sie ihren Alltag wieder möglichst selbstständig bewältigen können und wieder mehr Lebensqualität erlangen. „Das Hauptziel ist die Reduktion der Symptome, die durch die Tumorerkrankung und deren Therapie hervorgerufen werden“, definiert Dr. Isak die Aufgaben der Onkologischen Rehabilitation.

Die gebürtige Kärntnerin absolvierte ihr Medizinstudium in Graz und war danach am Klinikum Klagenfurt als Internistin mit den Schwerpunkten Onkologie, Hämatologie und Nephrologie tätig. Ab 2004 führte sie dort außerdem das Stammzellenregister und arbeitete bereits davor am Aufbau der autologen Stammzellentransplantation mit. Durch ihre jahrelange Tätigkeit in der Onkologie sowie durch ihr ehrenamtliches Engagement bei der Österreichischen Krebshilfe Kärnten, deren Präsidentin sie von 2012 bis 2018 war, weiß die Onkologin um die Bedürfnisse von Krebspatienten und den Beschwerden, die eine Krebstherapie mit sich bringt, Bescheid: „Die Diagnose Krebs ist für alle Betroffenen und deren Angehörige ein großes Schockerlebnis und verändert das Leben schlagartig. Die onkologische Rehabilitation sollte Teil des gesamten Behandlungskonzeptes sein, denn mit individuell für den einzelnen Patienten zusammengestellten Therapien an unserem Zentrum können die körperlichen und seelischen Folgen einer Krebserkrankung gemildert werden. Die Rückkehr in den Alltag wird dadurch erleichtert.“
Am 20. November 2019 ist Welt-COPD-Tag (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Immer mehr Menschen leiden unter dieser chronischen Lungenerkrankung, die mittlerweile als weltweit dritthäufigste Todesursache gilt. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, da Patienten mit der richtigen Kombination aus Therapie und Selbstmanagement wieder mehr Lebensqualität gewinnen können. Die Lungen-Rehabilitation des Humanomed-Zentrums Althofen bietet praktikable Lösungen, um die Leistungsfähigkeit zu steigern und wieder Freude am Leben zu haben.

Althofen, 28. Oktober 2019 – Die sogenannten AHA-Symptome Atemnot, Husten und Auswurf: Viele Patienten gehen dabei von einer Erkältung aus, doch sind es oft schon Warnzeichen einer ernsten Lungenerkrankung, der COPD. Da diese chronisch obstruktive Erkrankung nur langsam voranschreitet, bemerken die Patienten über Jahre hinweg nur schleichende Verschlechterungen, die oft nicht ernst genommen und bagatellisiert werden.
Der COPD-Tag wurde ins Leben gerufen, um Aufmerksamkeit zu generieren und mehr Bewusstsein für diese Erkrankung zu schaffen, an der allein Österreich ca. 400.000 Menschen leiden. Weltweit spricht die Weltgesundheitsorganisation WHO sogar von mehr als 380 Millionen Erkrankten.

Risiko Rauchen
Fast 90% aller COPD-Patienten sind oder waren Raucher, erhöhter Tabakkonsum gilt daher als Hauptrisikofaktor für diese Lungenkrankheit, die durch Verschmutzung der Lunge hervorgerufen wird. Die Bronchien sind dabei chronisch entzündet, die Lungenbläschen können dadurch geschädigt werden. Die COPD-Erkrankung verläuft schleichend in vier Stadien und nimmt dem Patienten zunehmend Lebensqualität. In den Anfangsstadien treten Leistungseinschränkungen und Atemnot nur bei körperlicher Belastung auf, im Endstadium kann man alltägliche Tätigkeiten kaum noch verrichten und leidet auch im Ruhezustand an Atemnot. Viele Patienten sind dann sogar auf ein Beatmungsgerät angewiesen.
Ein Nikotinstopp und das Vermeiden von Passivrauch sind erste Maßnahmen, um das Fortschreiten der COPD zu verzögern. Moderate körperliche Aktivität kann ebenso helfen, die chronische Lungenkrankheit zu verlangsamen, eine Heilung ist bei COPD nicht möglich.
Gerade darum ist es wichtig, früh die richtige Diagnose zu stellen, um möglichst lange die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Die richtige Therapie ist dabei sehr wichtig und kann entscheidend zum Wohlbefinden beitragen.

Lungen-Rehabilitation im Humanomed-Zentrum Althofen
Wie bei vielen komplexen Krankheitsbildern ist es auch bei der COPD ratsam, ein interdisziplinäres Experten-Team heranzuziehen, in dem Lungenfachärzte, Allgemeinmediziner, Atemphysiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftler, Diätologen und Pflegekräfte gemeinsam einen optimalen Therapieplan entwickeln. Im Humanomed-Zentrum Althofen können COPD-Patienten eine gesündere Lebensweise erlernen und damit ihre Leistungsfähigkeit wieder steigern. „Uns ist es wichtig, dass unsere Patienten ihre Krankheit verstehen, und damit Hilfe zur Selbsthilfe erhalten“, erklärt Prim. Dr. Michael Muntean, Leiter der Lungen-Rehabilitation und selbst Lungenfacharzt, den Zugang des Humanomed-Zentrums. „Wir unterstützen unsere Patienten bei der Raucherentwöhnung, bieten ihnen Ernährungsberatung und erlernen mit ihnen im Rahmen eines individuellen Therapieplans Selbsthilfe- und Selbstkontrolltechniken.“
Neben therapeutischen Maßnahmen und der pneumologischen Rehabilitation empfehlen Experten den Betroffenen außerdem, sich gegen Grippe und Pneumokokken impfen zu lassen, da die Lungenabwehr bei COPD oft geschwächt ist.
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