03.04.2025
Ein Abend voller Inspiration, Kreativität und Austausch: Die MINTality Stiftung lud gestern zur Vernissage MINT meets ART in die gallery twenty-six in Wien. Zahlreiche prominente Gäste aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um ein Zeichen für die Sichtbarkeit von Frauen in MINT-Berufen zu setzen. Besonders groß war die Freude über die künstlerischen Beiträge der jungen Teilnehmerinnen, die die Vision der Stiftung und das Wettbewerbsthema am besten visuell umgesetzt haben.
Wien, 3. April 2025 – Unter dem Motto „Du kannst mehr als Deine Rolle“ standen bei MINT meets ART künstlerische Beiträge im Mittelpunkt, die sich mit Rollenbildern, Diversität und weiblicher Präsenz in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen auseinandersetzen. Auch Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner, Andrea Jungmann (ehemalige GF Sotheby´s Österreich), Andreas Duscha (Künstler), Verena Kaspar (Chefkuratorin MQ), Martina von Künsberg Sarre (Nationalratsabgeordnete), Peter Aufreiter (Geschäftsführer Technisches Museum Wien), Franz Gasselsberger (CEO Oberbank), Georg Knill (Präsident IV), Helmut Bernkopf (CEO Kontrollbank), Thomas Arnoldner (Co-CEO A1), Mag. Christoph Neumayer (IV), Birgit Mondl (Burgtheater) und viele mehr fanden sich unter den zahlreich erschienen Gästen, die im Anschluss an Fingerfood und Drinks fleißig bei der Auktion der Kunstwerke mitgeboten haben.
Bereits Wochen vor der Ausstellung schrieb die MINTality Stiftung einen österreichweiten Kunstwettbewerb aus. Ziel war es, Studierende der bildenden Kunst dazu einzuladen, sich kreativ mit gesellschaftlichen Normen und der Rolle von Frauen in MINT-Fächern auseinanderzusetzen. Die Einreichungen reichten von Skulptur bis Digital Art – allesamt inspiriert vom Stiftungs-Claim „Du kannst mehr als deine Rolle“.
Aus den zahlreichen Einsendungen wählte eine hochkarätige Jury aus Kunst und Wirtschaft sechs Werke aus, die das Thema besonders eindrucksvoll interpretierten. Der Jury gehörten die renommierte Künstlerin Xenia Hausner, Verena Kaspar-Eisert, Chefkuratorin des MuseumsQuartier, der Künstler Andreas Duscha, die ehemalige IBM-Generaldirektorin Tatjana Oppitz sowie Verena Aichholzer, Generalsekretärin der MINTality Stiftung, an.
Gestern wurde die Ausstellung im Rahmen einer feierlichen Vernissage eröffnet. Im Zentrum standen die sechs ausgewählten Werke der jungen Künstlerinnen, die auf eindrucksvolle Weise stereotype Geschlechterrollen in MINT-Berufen hinterfragen. Die Präsentation wurde begleitet von einem intensiven Austausch zwischen Kunstschaffenden und Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.
Ein Höhepunkt des Abends war die Kunstauktion, moderiert von Andrea Jungmann, ehemalige Österreich-Chefin des renommierten Auktionshauses Sotheby’s. Alle ausgestellten Werke wurden dabei versteigert – mit einem fairen Erlösmodell: 75 Prozent der Einnahmen gingen direkt an die Künstlerinnen, 25 Prozent fließen in neue Projekte der MINTality Stiftung zur Förderung junger Frauen in MINT-Bereichen. Ein weiterer visueller Akzent wurde durch die digitale Raumgestaltung im unteren Galeriebereich gesetzt – gestaltet vom Künstlerkollektiv OMAi, das mit animierten Visuals und Lichtinstallationen eine künstlerisch-technologische Atmosphäre schuf.
„Mit MINT meets ART schaffen wir einen Raum, in dem kreative Ausdruckskraft auf technische Zukunft trifft. Die ausgestellten Werke zeigen eindrucksvoll, wie Kunst helfen kann, Rollenbilder aufzubrechen und junge Frauen zu ermutigen, ihren eigenen Weg in MINT-Berufen zu gehen.“, so Therese Niss, Gründerin und Vorständin der MINTality Stiftung, die sich vor allem für die Sichtbarkeit von vorhandenem MINT-Potenzial junger Frauen einsetzt und sie dazu ermutigt, diese zukunftsweisenden und gut bezahlten MINT Berufe anzustreben.
Die Ausstellung läuft noch bis 9. April 2025 in der gallery twenty-six in der Schwertgasse 4, 1010 Wien. Zusätzlich werden die Werke vom 2. bis 15. April im öffentlichen Raum präsentiert – auf Litfaßsäulen in den Bezirken 1, 6 und 7 in Wien.
Über MINTality
MINTality ist eine österreichische Stiftung, die sich für eine stärkere Repräsentation von Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) einsetzt, um die weiblichen MINT-Talente für die Unternehmen der Zukunft zu aktivieren. Das Ziel ist es, insbesondere Mädchen und junge Frauen frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Karrieren zu begeistern und ihnen den Zugang zu diesen Berufsfeldern zu erleichtern.
Durch ein starkes Netzwerk aus Unternehmen, Bildungsinstitutionen und engagierten Mentor:innen entstehen praxisnahe Programme, die sowohl fachliches Wissen als auch persönliche und berufliche Entwicklung fördern. Mentoring-Programme und Events bieten Inspiration, Unterstützung und konkrete Karriereperspektiven. Besonders die Mentoring-Programme sollen junge Frauen und Mädchen längerfristig begleiten und sie für MINT-Berufe begeistern, sowie Selbstzweifel abbauen. Darüber hinaus setzt sich MINTality für strukturelle Veränderungen ein, die veraltete stereotype (Berufs-) Rollenbilder für Mädchen aufbrechen und spannende MINT-Berufe für alle Mädchen bzw. Frauen zugänglich machen.
Als zentrale Plattform für Austausch und Vernetzung trägt MINTality dazu bei, Barrieren abzubauen, Vorbilder sichtbar zu machen und langfristig eine geschlechtergerechtere Zukunft in MINT-Berufen zu gestalten, die zugleich einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels leistet.
Weitere Informationen unter www.mintality.at