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Westfield Rebranding als Qualitätssiegel für Premium Einkaufscenter - Westfield Netzwerk bietet globalen Marken größere Attraktivität beim Markteintritt in Österreich

Wien, 7. Juli 2021 – Große Auszeichnung für die zwei österreichischen Top Einkaufszentren Shopping City Süd und Donau Zentrum: Der internationale Entwickler und Betreiber von Shoppingcentern Unibail-Rodamco-Westfield (URW) kürt diesen September sechs Standorte in vier europäischen Märkten zu Westfield Destinationen. Darunter auch Wiens größtes Shopping Center, das Donau Zentrum und Österreichs vielfältigstes Shoppingcenter, die Shopping City Süd. Die ausgewählten Center werden dadurch Teil des renommierten Westfield-Netzwerks von Flagship Shopping Centern in Europa und den USA, die zusammen über eine Milliarde Kund*innen pro Jahr erreichen.

Die Shopping City Süd und das Donau Zentrum erhalten als Premium Center den neuen Westfield Namen als Auszeichnung für die herausragende, anhaltend positive Entwicklung als Center und Wirtschaftsfaktor in ihrer Region. Beide Center blicken in den vergangenen Jahren auf einen beachtlichen Track-Record zurück, mit Highlights wie dem umfangreichen Refurbishment der Shopping City Süd, dem Ausbau und der Eröffnung der Multiplex-Terrassen sowie der Eröffnung der Dining Experience Area „The Kitchen“ im Donau Zentrum. Beide verzeichneten auch zahlreiche Neueröffnungen, darunter Flagship-Stores namhafter internationaler Marken wie Maisons du Monde, Mister Spex, Dyson, Ravensburger, Läderach u.v.m. In Sachen Klimaschutz haben die Malls neue Maßstäbe mit der Installation und Inbetriebnahme gigantischer Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern beider Center gesetzt. 

Welcome to the Westfield-Family: ein Versprechen an die österreichische Community

Der Vorteil des neuen Brandings für die österreichischen Center: Alle Westfield Destinationen ziehen sowohl etablierte Einzelhändler als auch aufstrebende Marken in einem sich schnell entwickelnden Einzelhandels-, Lifestyle- und Entertainment-Umfeld an. Über das Shopping-Erlebnis und Entertainment-Angebot hinaus ist es auch ein weiterer Ansporn, den branchenführenden Anspruch, einzigartige Erlebnisse, gesellschaftliches Engagement, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit mit ganzer Kraft weiter zu verfolgen.

Katharina Zeiler, Head of Leasing, Unibail-Rodamco-Westfield Österreich, freut sich über diesen wichtigen Schritt: „In einer Post-Covid-Welt sehnen sich unsere Kund*innen nach Erlebnissen an außergewöhnlichen Orten: Destinationen. Das ist es, was man in den Westfield-Centern finden kann. Wir sehen die neue Bezeichnung als Westfield-Center als eine besondere Auszeichnung für die positive Entwicklung der vergangenen Jahre.

Neben den beiden österreichischen Centern werden auch die Malls La Part-Dieu in Lyon, Frankreich, La Maquinistaund Glòries in Barcelona, Spanien und Centro in Oberhausen, Deutschland unter der Marke Westfield firmieren. Dieser Schritt folgt auf die erfolgreiche Eröffnung der neuen 117.000 Quadratmeter großen Westfield Mall of the Netherlands im März 2021, dem ersten Westfield gebrandeten Center und der größten Einzelhandels-, Freizeit- und Entertainment-Destination ihrer Art in den Niederlanden.  

Der Start im September 2021 wird im Rahmen einer Reihe von globalen, erlebnisorientierten Events gefeiert, die Westfield-Kund*innen auf der ganzen Welt verbinden, begleitet von einer europaweiten Marketing- und Werbekampagne. Diese Veranstaltungen werden auch die umfassende Intention des Unternehmens untermauern, als globaler Ausgangspunkt für Produkte und Künstler*innen zu dienen, der Medien, Einzelhandel, Streaming-Kanäle und Live-Erlebnisse vereint.

Hinweise für die Redaktion

Diese Westfield-Zentren werden im September 2021 umbenannt:

  • Österreich - Donau Zentrum und Shopping City Süd
  • Spanien - La Maquinista und Glòries in Barcelona 
  • Frankreich - La Part-Dieu in Lyon 
  • Deutschland - Centro in Oberhausen 

Bestehende Center der Marke Westfield in Europa

  • Tschechische Republik – Westfield Chodov in Prag
  • Frankreich – Westfield Les 4 Temps, Westfield Forum des Halles, Westfield Vélizy 2, Westfield Parly 2, Westfield Carré Sénart und Westfield Rosny 2 in der Region Paris, Westfield Euralille in Lille
  • Deutschland – Westfield Hamburg-Überseequartier (Entwicklung)
  • Niederlande – Westfield Mall of the Netherlands in Randstad (März 2021)
  • Polen – Westfield Arkadia in Warschau
  • Schweden – Westfield Mall of Scandinavia in Stockholm
  • Großbritannien – Westfield London und Westfield Stratford City in London

Weitere Informationen finden Sie unter: www.urw.com

Besuchen Sie uns auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/unibail-rodamco-westfield-austria/

Französische Crédit Agricole Assurances übernimmt einen 45-Prozent-Anteil an Österreichs größtem Shopping Center. Unibail-Rodamco-Westfield führt das Management fort

Wien/Vösendorf, 29. April 2021: Der weltweit führende Betreiber und Entwickler von Flagship-Destinationen Unibail-Rodamco-Westfield (URW) unterzeichnete am 28. April 2021 eine Vereinbarung mit Crédit Agricole Assurances über den Verkauf eines 45-prozentigen Anteils an der Shopping City Süd im Großraum Wien. Österreichs größtes Einkaufszentrum mit rund 25 Millionen Besucher pro Jahr zählt zu den zehn besucherstärksten Einkaufszentren in Europa. Der Netto Angebotspreis für die gesamte Immobilie beträgt 1.065 Millionen Euro. Die beiden Vertragspartner haben ein Joint Venture gegründet, in dem URW das Asset- und Property-Management im Rahmen eines langfristigen Managementvertrags fortführen wird. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der kartellrechtlichen Freigabe, und wird voraussichtlich im dritten Quartal 2021 abgeschlossen. Die Transaktion ist ein Eckpfeiler der Deleveraging-Strategie von Unibail-Rodamco-Westfield. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahresende 2022 europäische Vermögenswerte im Wert von 4 Milliarden Euro zu verkaufen.

Die Veräußerung eines Minderheitsanteils an der Shopping City Süd an einen internationalen Investor zeigt, dass die SCS am europäischen Markt als resilientes und ertragssicheres Asset etabliert ist. Dass Crédit Agricole Assurances als Investor die Anteile kauft, unterstreicht darüber hinaus die Bedeutung der Immobilie weit über die österreichischen Grenzen hinweg.

Gerade während der Covid-19 Krise hat die Shopping City Süd einmal mehr ihre starke Position am Markt unter Beweis gestellt und die Krise bislang solide gemeistert. Gerade die zahlreichen Neu-Eröffnungen und Markteintritte von internationalen Marken in den letzten Monaten (Maisons du Monde, Mister Spex, Dyson etc.) zeigen, dass die SCS als Retail-Standort ein Alleinstellungsmerkmal auf dem österreichischen Markt genießt.
Weihnachten in COVID-19 Zeiten: Die beiden größten Einkaufszentren des Landes setzen zur Unterstützung der Händler auf die hauseigene Gutscheinkarte „Shopping Card de Luxe“ - unter dem Motto „Online bestellen und stationär einlösen“ sollen heuer erstmals über 300.000 Gutscheinkarten ausgegeben werden  

Wien/Vösendorf, 3. Dezember 2020 – Was schenkt man am besten in Corona Zeiten und unterstützt dabei den heimischen stationären Handel? Die zwei größten Einkaufszentren Österreichs setzen auf Gutscheinkarten für ihre Kunden. Dass sich Gutscheinkarten als Weihnachtsgeschenke immer größerer Beliebtheit erfreuen, wollen die Betreiber der Shopping City Süd und des Donau Zentrum in Wien heuer aktiv nutzen, um die stationären Händler im Weihnachtsgeschäft zu stärken. Die „Shopping Card De Luxe“ von SCS und Donau Zentrum vereint die riesige Auswahl von über 450 Shops und Restaurants in beiden Centern auf einer edlen Gutscheinkarte im Scheckkartendesign. Die Gutscheinkarte kann online über die Webseiten der beiden Einkaufszentren, unter unibailshop.paylife.at oder ab Montag dem 7. Dezember 2020 wieder direkt vor Ort in den Centern erworben und mit einer Geschenksumme von bis 150 Euro aufgeladen werden. Wenn man die Karte online bestellt erhält man als besonderes Zuckerl bis einschließlich 17. Dezember 2020 fünf Prozent Rabatt auf die Gesamtsumme* und bekommt die Gutscheinkarte in einer hochwertigen Geschenkverpackung kostenfrei nach Hause geschickt. Mit dieser Aktion soll heuer erstmals die Schallmauer von über 300.000 ausgegebenen Gutscheinkarten durchbrochen werden.

„Gerade heuer ist die Shopping Card De Luxe das perfekte Weihnachtsgeschenk für die Liebsten. Man schenkt Einkaufsfreude, riesige Auswahl in 450 Stores und unterstützt gleichzeitig den stationären österreichischen Handel in diesen herausfordernden Zeiten.“, so Anton Cech, Head of Center Management von Unibail-Rodamco-Westfield Österreich.

Verlängerte Öffnungszeiten für mehr Flexibilität und Freiraum beim Einkaufen
Ab kommenden Montag den 7. Dezember 2020 gelten in der SCS und im Donau Zentrum an allen Öffnungstagen bis inklusive 23. Dezember 2020 verlängerte Öffnungszeiten. In dieser Zeit werden die beiden Center von Montag bis Samstag jeweils von 09:00 bis 19:00 Uhr geöffnet haben. Am 24. Dezember haben beide Center von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet, am Silvestertag von 09:00 bis 14:00 Uhr.


*5 Prozent Rabatt ab einem Wert von 100 Euro, gültig nur für Privatkunden und solange der Vorrat reicht. Gültig nur direkt im Webshop.
Die beiden größten Einkaufszentren des Landes bieten ab sofort Covid-19 Schnellteststationen der Firma FasTest - Testergebnis nach nur 10 Minuten verfügbar

Wien/Vösendorf, 12. November 2020 – Ab sofort gibt es die Möglichkeit in der Shopping City Süd in Vösendorf sowie im Donau Zentrum in Wien Donaustadt einen Sars-Cov-2-Antigen Schnelltest zu machen. An beiden Standorten werden die Tests von der Firma FasTest GmbH durchgeführt. Eine Anmeldung vorab ist möglich aber nicht zwingend notwendig. Im Donau Zentrum befindet sich die neu aufgebaute Teststation im Parkhaus 1 auf Ebene 3 und bietet ausschließlich walk-in Testungen. Die Teststation in der Shopping City Süd befindet sich am Südparkplatz, neben dem vormaligen Adventure Park Urban Air und bietet die Möglichkeit mit dem Auto unmittelbar bis zur Teststation vorzufahren. Geöffnet sind die Teststationen von Montag bis Samstag von 09:00 – 19:00 Uhr. Die Kosten pro Test betragen 39 Euro und die Bezahlung ist ausschließlich bargeldlos möglich.

„Die Eindämmung der Pandemie erfordert eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung und Mitwirkung von uns allen. Mit den Teststationen wollen wir aktiv einen Beitrag leisten und der Bevölkerung einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu einem Schnelltest ermöglichen“, so Anton Cech, Head of Center Management von Unibail-Rodamco-Westfield Österreich.

Ergebnis bereits nach 10 Minuten
Der Antigen-Schnelltest wird mittels Rachen- und Nasenabstrich von qualifiziertem und gesondert geschultem Personal durchgeführt. Vor Ort werden die Daten der getesteten Personen erfasst, wofür eine eCard sowie ein amtlicher Lichtbildausweis notwendig sind. Bereits zehn Minuten nach Durchführung der Probeentnahme wird eine E-Mail mit der Benachrichtigung über die Fertigstellung der Auswertung übermittelt. Nach einer sicheren 2-Faktoren-Authentifizierung mittels SMS kann über einen Onlinezugang die schriftliche Bestätigung des Test-Ergebnisses sofort heruntergeladen werden.

Weitere Infos unter www.fastest.at sowie unter www.scs.at und www.donauzentrum.at
Wien/Vösendorf, 22. September 2020 – Die beiden größten österreichischen Einkaufszentren, die Shopping City Süd in Vösendorf und das Donau Zentrum in Wien wurden mit dem Gütesiegel "Safe & Healthy Places" ausgezeichnet. Die Auszeichnung bestätigt die Exzellenz der Einkaufszentren in Sachen Hygiene, Sicherheit und Umwelt. Vorausgegangen ist der Auszeichnung eine sorgfältige Prüfung, die von Bureau Veritas, dem weltweit anerkannten Marktführer für Test-, Inspektions- und Zertifizierungsdienstleistungen (TIC), durchgeführt wurde.

Unibail-Rodamco-Westfield (URW) arbeitet seit 2012 mit Bureau Veritas zusammen, um die Umsetzung der hohen Gesundheits- und Sicherheitsstandards in den Einkaufszentren der Gruppe zu bescheinigen. Das Unternehmen kündigte kürzlich eine weitere Intensivierung ihrer Bestrebungen an, um die Prävention von Gesundheitsrisiken in den Einkaufszentren weiter voranzutreiben.

In diesem Zusammenhang trug Bureau Veritas als renommierte Drittpartei zur Aktualisierung des Leitfadens der Gruppe zu den in ihren europäischen Zentren angewandten GSU-Praktiken bei, der auf den neuesten Empfehlungen der Gesundheitsbehörden basiert. Zum ersten Mal geschah dies mit Unterstützung von Epidemiologen. Bureau Veritas hat daraufhin eine Prüfung aller europäischen Einkaufszentren von Unibail-Rodamco-Westfield durchgeführt, um die Implementierung der Vorgaben zu prüfen.  

Diese Inspektion, welche jedes Jahr in den mit dem Siegel ausgezeichneten Zentren durchgeführt wird, basiert auf 5 Kategorien:

  1. Wasserqualität
  2. Luftqualität
  3. Sicherheit der Ausrüstung
  4. Hygiene
  5. Brandsicherheit

"Wir freuen uns sehr, über den positiven Abschluss der Zertifizierung. Der Schutz der Gesundheit unserer Teams, Mieter, Besucher und Partner hat für Unibail-Rodamco-Westfield oberste Priorität. Diese Initiative, die von Epidemiologen geleitet wird, wird es uns ermöglichen, die Exzellenz unserer Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltpraktiken weiter zu stärken und ihre Übereinstimmung mit den neuesten Empfehlungen der Gesundheitsbehörden sicherzustellen. Diese Initiative, die über den derzeitigen Rahmen der COVID-19-Epidemie hinausgeht, ist Teil eines langfristigen Plans, der sicherstellen soll, dass unsere Gruppe in den Bereichen Hygiene, Sicherheit und Umweltpraktiken an der Spitze bleibt", sagt Anton Cech, Head of Shopping Center Management Österreich bei Unibail-Rodamco-Westfield.

Alle europäischen Einkaufszentren der Gruppe werden derzeit oder bis Ende dieses Jahres geprüft.
Der „Westfield How We Shop: The Next Decade” Report von Unibail-Rodamco-Westfield untersucht wie Konsumenten in Österreich und ganz Europa bis 2029 einkaufen werden. Fünf große Trends wurden identifiziert mit 2025 als Schlüsseljahr  

Wien - 14. Jänner 2020: Der weltweit führende Entwickler und Betreiber von Flagship Shoppingzentren und Eigentümer von Shopping City Süd und Donau Zentrum den beiden größten österreichischen Einkaufszentren, veröffentlicht seine bislang umfangreichste repräsentative Studie zur Zukunft des Einzelhandels in Europa. 15.700 Konsumenten in zehn europäischen Staaten, darunter Österreich, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Deutschland, Schweden, Polen, Tschechien, Italien und den Niederlanden wurden umfassend zu Ihren Bedürfnissen und Wünschen in Sachen Einkaufen befragt. Dabei zeigt sich das in den kommenden Jahren in Puncto Shopping kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Die Experience Economy steht vor einem Siegeszug und wird ab 2025 den stationären Handel auf den Kopf stellen.  

Christophe Cuvillier, Group CEO von Unibail-Rodamco-Westfield, sagt: „Der 'Westfield How We Shop: The Next Decade'-Report ist eine der größten europäischen Studien zu den Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher und eine Premiere für die Branche. Die Bedürfnisse der Kunden von heute und morgen zu verstehen, ist Teil unseres Bestrebens, die Branche voranzutreiben und sicherzustellen, dass sich Besucher in unseren Destinationen wohl fühlen und sich Einzelhändler und Marken erfolgreich entwickeln können.“

Myf Ryan, Chief Marketing Officer Europe und Group Director of Brand and Strategic Marketing von Unibail-Rodamco-Westfield, zu den Trends: „Die wichtige Rolle des physischen Stores verändert sich und Einzelhändler müssen sich im kommenden Jahrzehnt neu erfinden, um relevant zu bleiben. Einzelhändler, die führend im Bereich von Nachhaltigkeit sind, mehr Raum für Erlebnisse schaffen, ein breites Produktspektrum online wie offline anbieten, präzise Produktempfehlungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse liefern und lokal denken und agieren, werden davon profitieren.“

Ergebnis der Studie sind 5 große Trends, die das Einkaufen im stationären Handel in Österreich und Europa in der neuen Dekade prägen werden:

Upside-Down Retail: Das gesamte Geschäftsmodell des Einzelhandels sowie die Einkaufsgewohnheiten der Menschen werden auf den Kopf gestellt. Mit dem Jahr 2025 kommt die Trendwende, ab der mehr als die Hälfte der Retailflächen nicht länger Produkten, sondern Erlebnissen gewidmet sein wird. Davon sind 53 Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher überzeugt. Schon jetzt sind die österreichischen Konsumenten der Meinung, dass mehr als ein Drittel der Fläche für das Angebot von Erlebnissen (Experience Economy) vorgesehen sein sollte. 81 Prozent aller Befragten geben an bereit zu sein, für Erlebnisse mehr zu bezahlen.  Die Österreicher sind vor allem an kreativen, gesundheitsorientierten und sportlichen Erlebnissen interessiert.

Anti-Prescription: Enttäuschte Konsumenten lehnen jene Retail-Erfahrungen ab, die ihre Auswahlmöglichkeiten einschränken und bevorzugen Impulskäufe und die Möglichkeit ungehindert im gesamten Sortiment zu Stöbern und zu Schmökern. Österreichische Kunden zeigen sich frustriert, wenn es um vorgeschriebene Einkaufserlebnisse geht. Mehr als 60 Prozent der Befragten sind enttäuscht von ungenauen, durch Algorithmen vorgegebenen Online-Empfehlungen. Das ist mehr als im europäischen Durchschnitt (56 Prozent). Fast die Hälfte zieht es vor das gesamte Sortiment zu durchstöbern als lediglich vorausgewählte Kollektionen. Die überwältigende Mehrheit (87 Prozent) der österreichischen Käufer schätzt und genießt die Atmosphäre des stationären Einkaufens. Lediglich die Niederlande hat von den zehn untersuchten Ländern mit 89 Prozent einen noch höheren Wert. Rund drei Viertel (74 Prozent) der Österreicher haben Spaß am Bummeln und Schmökern – ein weiterer Spitzenwert im europäischen Vergleich. Wenn sie in physischen Geschäften einkaufen, tätigen mehr als drei Viertel (76 Prozent) Impulskäufe. Auch dieser Wert liegt über dem europäischen Marktdurchschnitt. Gleichzeitig wünschen sich die österreichischen Konsumenten stationäre Läden ihrer liebsten Onlinemarken wie Youtube, Google, Otto und anderen.

Self-Sustaining Stores: Einzelhändler werden ihr Geschäftsmodell von Grund auf neu erfinden müssen, denn die Nachfrage nach nachhaltigen Angeboten und Lösungen wächst rasant. Das Thema Nachhaltigkeit spielt in Österreich eine große Rolle und Österreich ist einer jener Märkte, die diesen Trend in naher Zukunft am ehesten annehmen werden. Vier von fünf Österreichern (81 Prozent) fordern, dass der Einzelhandel zukünftig weitgehend autark agiert, indem die angebotenen Produkte direkt vor Ort oder in der unmittelbaren Nähe produziert werden. Ebenso viele sind der Meinung, dass die Geschäfte mehr für die Umwelt tun sollten. Auffallend stark äußern sich die Österreicher (71 Prozent) bezüglich des Verbots von Einwegplastik, welches sie europaweit am stärksten einfordern. Mehr als die Hälfte der Österreicher (57 Prozent) wollen, dass die Geschäfte vorrangig nachhaltigere Produkte verkaufen und mehr als zwei Drittel (69 Prozent) wünschen sich Abholstationen, an denen es Produkte von regionalen Bauern zu kaufen gibt.

Mieten wird zu einem neuen Lebensstil werden und nicht länger auf einzelne Lebensphasen begrenzt sein. Fast die Hälfte der Österreicher (45 Prozent) möchte Produkte zukünftig lieber mieten anstatt zu kaufen. Besonders stark ist das Interesse im Segment der Haushaltsgegenstände und Möbel, wo mehr als drei Viertel der Österreicher (78 Prozent) das Mieten von Produkten als bevorzugte Variante angeben. Damit liegt Österreich gemeinsam mit Großbritannien und Polen an der europäischen Spitze.

Retail Surgery: Einzelhändler heben das Thema Personalisierung auf ein neues Level und entwickeln sich angelehnt an Arztpraxen, um die genauen Bedürfnisse der Konsumenten auf Basis von Daten und nicht aufgrund von Vermutungen zu diagnostizieren. Das Potenzial dieses Marktes wird allein in Europa auf bis zu 4 Billionen Euro geschätzt.  In Österreich ist das Interesse an Retail Surgery groß. Mehr als die Hälfte der Käufer aus Österreich (53 Prozent) wünscht sich persönliche Beratung durch den Fachhändler, um die für sie passenden Produkte zu finden. Hier liegt Österreich über dem europäischen Durchschnitt. Darüber hinaus besteht bei mehr als einem Drittel Interesse daran, dass der Einzelhandel DNA-Tests anbietet, um personalisierte Empfehlungen zu Ernährungsplänen und Gesundheitsempfehlungen geben zu können. Das Teilen von DNA- und Gesundheitstest zur Entwicklung von besseren Produkten und Services wollen jedoch nur ein Viertel der Österreicher (24 Prozent). Damit zählen die Österreicher im europäischen Vergleich zu den Skeptikern. Die höchsten Zustimmungswerte finden sich hierzu in Polen, Italien und Großbritannien mit jeweils über 35 Prozent.

Locally-Morphed: Die Einzelhandelsflächen von morgen werden sich an ihre lokale Umgebung und Gemeinschaft (Community) anpassen und dabei die gesamte Bandbreite von lokalen Marken bis hin zu Gemeinschaftserlebnissen abbilden. Die Österreicherinnen und Österreicher prägt eine starke Verbundenheit mit der lokalen Umgebung. 40 Prozent von ihnen äußern den Wunsch, sich stärker für ihre lokale Gemeinschaft zu engagieren. Gerade im Einzelhandel wünschen sich mehr als zwei Drittel (68 Prozent) von ihnen, dass sich die zukünftige Einzelhandelslandschaft an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert.

Einen besonders hohen Stellenwert haben für die Österreicher lokale Marken. Fast zwei Drittel (62 Prozent) der österreichischen Konsumenten geben an, dass sie in ihrer idealen Einkaufsumgebung lokale Marken gegenüber bekannten Marken bevorzugen würden. Damit ist Österreich gemeinsam mit Frankreich europäischer Spitzenreiter.

Über den Report
Der „Westfield How We Shop: The Next Decade“-Report 2019 basiert auf einer quantitativen Umfrage, die von SCB Partners im Juni und Juli 2019 durchgeführt wurde und an der 15.750 Konsumenten in zehn europäischen Ländern teilnahmen. Die Umfrageteilnehmer kamen aus: Österreich, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien, Schweden und dem Vereinigten Königreich. Es wurden national repräsentative Stichproben in jedem Land zusammengetragen, begleitet von gleich großen Erhebungen in Barcelona, Berlin, London, Madrid, Mailand, Paris, Prag und Warschau. Die fünfzehnminütige Umfrage wurde durchgeführt, um die fünf Kerntrends dieses Reports zu untersuchen, welche im Vorfeld von der weltweit tätigen Kommunikationsagentur Spark44 identifiziert wurden.
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