18.09.2026

POST CITY LINZ: ÖSTERREICHISCHE POST DENKT ALTES LOGISTIKZENTRUM NEU

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POST CITY LINZ WIRD ZUM URBANEN KUNSTORT: 2.235 M² STREET ART SCHAFFEN NEUE IMPULSE

Wien/Linz, 18. September 2026 – Unternehmensstandorte sind mehr als betriebliche Infrastruktur: Sie prägen Stadtbilder, Nachbarschaften und öffentliche Räume. Die Österreichische Post greift diese Verantwortung an einem ihrer markantesten Standorte auf und gestaltet einen Teil des ehemaligen Logistikzentrums in der Nähe des Linzer Hauptbahnhofs neu.

Unter dem Leitmotiv „Addressing Tomorrow“ gestaltete die Post gemeinsam mit dem internationalen Urban-Art-Kollektiv Calle Libre und vier international tätigen Künstler*innen insgesamt 2.235 Quadratmeter Fassade auf einer Länge von knapp 150 Metern. Auf einem ehemaligen Logistikzentrum entstand damit Österreichs größtes Street-Art-Ensemble – und ein neuer Bezugspunkt im Linzer Stadtraum.

UNTERNEHMENSSTANDORTE NEU DENKEN

Die Post City Linz ist seit Jahrzehnten Teil der Linzer Infrastruktur und aufgrund ihrer prominenten Lage auch Teil des Stadtbilds. Mit „Addressing Tomorrow“ verändert die Österreichische Post nicht die betriebliche Geschichte des Standorts, sondern erweitert ihre Rolle: Bestehende Infrastruktur wird zur Trägerin einer neuen öffentlichen Qualität. Dahinter steht ein grundsätzliches Verständnis davon, welche Verantwortung Unternehmen für ihre Standorte übernehmen können.

Als Grundversorgerin ist die Post in besonderem Maß im öffentlichen Raum präsent. Mitarbeiter*innen, Fahrzeuge, Poststellen, Briefkästen, und Logistikstandorte gehören vielerorts zum täglichen Stadt- und Ortsbild. Mit Post, bank99 und YELLLOW erfüllt das Unternehmen zentrale postalische, finanzielle und digitale Versorgungsfunktionen. Darüber hinaus wird voraussichtlich noch im Herbst Post ENERGIE powered by VERBUND in Postfilialen angeboten.  Diese Präsenz versteht die Post auch als Auftrag, ihre Standorte nicht ausschließlich aus betrieblicher Perspektive zu betrachten. Die Post City Linz zeigt, wie Unternehmen bestehende Infrastruktur weiterdenken, ihre Standorte stärker mit dem Umfeld verbinden und damit einen Beitrag zur Qualität des öffentlichen Raums leisten können.

Walter Oblin, Generaldirektor, Österreichische Post AG: „Als Unternehmen denken wir bei unseren Standorten langfristig. Dazu gehört auch die Frage, wie wir mit dem umgehen, was bereits da ist und welche Qualität wir daraus entwickeln können. Die Post City Linz zeigt, dass man einem ehemaligen Logistikstandort eine neue, spannende Perspektive geben kann. Mit ‚Addressing Tomorrow‘ nutzen wir in einer Übergangsphase unsere bestehende Infrastruktur und schaffen Raum für Kunst, die über die Post hinaus Wirkung entfalten soll.“   

Dietmar Prammer, Bürgermeister der Stadt Linz: „Linz ist eine Stadt im Wandel, und genau deshalb passt ein Projekt wie ‚Addressing Tomorrow‘ sehr gut zu uns. Die Post City Linz zeigt, wie ein Ort mit Geschichte neu gedacht und für die Menschen geöffnet werden kann. Dass hier auf mehr als 2.000 Quadratmetern Kunst im öffentlichen Raum entsteht, macht Stadtentwicklung sichtbar und erlebbar. Besonders freut mich, dass dieses Kunstwerk nicht hinter Museumstüren stattfindet, sondern mitten in der Stadt und für alle frei zugänglich ist.“

Eva Malfent, Leiterin Referat Kulturprojekte, Land Oberösterreich: „Die Österreichische Post und Calle Libre bringen heimische und internationale Urban Art mitten in die Stadt und machen Kunst unmittelbar und für alle zugänglich. Das passt hervorragend zum Kulturland Oberösterreich und zu Linz: Kultur findet nicht nur in Institutionen statt, sondern sichtbar, offen und mitten im Alltag der Menschen. Die Post City Linz wird damit erneut zu einem besonderen Ort der Begegnung mit Kunst und Kultur und schafft neue Perspektiven. Genau solche Projekte zeigen, wie vielfältig und lebendig unser Kulturland ist.“

STANDORTENTWICKLUNG MIT ÖFFENTLICHER WIRKUNG

Für die Post ist die künstlerische Gestaltung daher kein isoliertes Kulturprojekt, sondern Teil einer bewussten Auseinandersetzung mit dem Standort. Statt eine großflächige Fassade ausschließlich funktional zu behandeln, wird sie als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Stadt genutzt.

Die Zusammenarbeit mit Calle Libre macht Kunst dabei unmittelbar und ohne Zugangshürden erlebbar. Vier international tätige Künstler*innen – Manuel Skirl und Linda Steiner aus Österreich, JahOne aus Bulgarien und Spidertag aus Spanien – setzen sich mit dem Leitmotiv „Addressing Tomorrow“ auseinander und greifen Themen wie Natur, Technologie, Zeit und gesellschaftliche Veränderung auf.

Jakob Kattner, Kurator und Vorstandsvorsitzender, Calle Libre: „Die besondere Qualität dieses Projekts liegt im Ort selbst. Kunst entsteht hier nicht in einem eigens dafür geschaffenen Kulturraum, sondern mitten in bestehender Unternehmensinfrastruktur. Dadurch verändert sich nicht nur die Fassade, sondern auch die Wahrnehmung des gesamten Standorts.“

Das Projekt erhält zudem eine internationale Verlängerung: Street Art steht 2027 im Mittelpunkt der seit 1956 ausgegebenen Serie „Europa-Briefmarke“. Die Österreichische Post wird im Rahmen dieser Serie ein Kunstwerk von der Post City Linz abbilden – damit wird die künstlerische Zusammenarbeit auch weit über Linz hinaus sichtbar.

CALLE LIBRE FESTIVAL: POST CITY LINZ WIRD TREFFPUNKT FÜR URBANE KULTUR 

Am 18. und 19. September 2026 öffnet sich die Post City Linz bei freiem Eintritt für die Stadt und ihre Bewohner*innen. Bei kostenlosen Führungen erfahren Besucher*innen mehr über die Werke, Künstler*innen und Hintergründe vom Leitmotiv „Addressing Tomorrow“. Beim Live Painting mit dem Künstler Coins kann urbane Kunst unmittelbar beim Entstehen erlebt werden. Mit Noel Art und Mario Naise sind im Festivalprogramm zudem zwei Künstler*innen aus Linz vertreten und bringen damit auch die lokale Street-Art-Szene in die Post City Linz. Kreative Angebote sowie eine Druckstation laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. In einem Künstler*innengespräch geben die beteiligten Künstler*innen zudem Einblicke in ihre Arbeiten und die Ideen hinter dem Projekt.

Auch musikalisch setzt das Festival auf weibliche und lokale Stimmen: Am Freitag sorgt das DJ-Kollektiv Radio Rudina von 16:00 bis 22:00 Uhr mit EnduroXS, Vivienne Pohl und YPSY für ein all-femaleLine-up – mit EnduroXS ist dabei auch eine Linzerin vertreten. Am Samstag gehört das DJ-Pult dann ganz der lokalen Szene: Korli (Caorli), Subbee und Carmen Ibanez kommen allesamt aus Linz und begleiten das Festival bis 22:00 Uhr. Ein weiterer Programmpunkt ist der erste Street-Art-Container der Post, der im Rahmen des Festivals von Manuel Skirl gestaltet wird. Festival-Merch ergänzt das Programm.

 

FAKTEN AUF EINEN BLICK

(Stand: September 2026)

  • Anlass: Die Österreichische Post gestaltet mit dem Projekt „Addressing Tomorrow“ einen Teil des ehemaligen Logistikzentrums Post City Linz neu.
  • Objekt: Auf dem ehemaligen Logistikzentrum entsteht Österreichs größtes Street-Art-Ensemble.
  • Kennzahlen: Insgesamt 2.235 Quadratmeter Fassade auf einer Länge von knapp 150 Metern werden gestaltet.
  • Maßnahme: Die Post realisiert das Projekt gemeinsam mit dem Urban-Art-Kollektiv Calle Libre und den Künstler*innen Manuel Skirl, Linda Steiner, JahOne und Spidertag.
  • Besonderheit: Im Rahmen der Serie „Europa-Briefmarke“ 2027 wird die Österreichische Post ein Kunstwerk der Post City Linz auf einer Briefmarke abbilden.
  • Verfügbarkeit: Die Post City Linz öffnet sich am 18. und 19. September 2026 bei freiem Eintritt für die Öffentlichkeit.
  • Quelle/Partner: Österreichische Post AG, Calle Libre.

 

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Bilder (12)

v.l.n.r.: Eva Malfent (Leiterin Referat Kulturprojekte, Land Oberösterreich), Dietmar Prammer (Bürgermeister Linz), Walter Oblin (Generaldirektor Österreichische Post AG) und Jakob Kattner (Kurator und Vorstandsvorsitzender Calle Libre)
4 643 x 3 477 © Mitja Kobal / Post AG
v.l.n.r.: JahOne, Walter Oblin und Spidertag
5 000 x 3 750 © Mitja Kobal / Post AG
v.l.n.r.: JahOne, Spidertag, Jakob Kattner, Walter Oblin und Manuel Skirl
5 000 x 3 750 © Mitja Kobal / Post AG
Das Kunstwerk von Manuel Skirl aus Österreich (l.) und „Unter Brennnesseln“ von Linda Steiner aus Österreich (r.)
7 728 x 5 152 © Marlene Nemeth
Das Kunstwerk von Manuel Skirl aus Österreich bringt die klare Architektur des Gebäudes mit Formen in Verbindung, die an Pflanzen, Triebe und Wachstumsprozesse erinnern.
7 326 x 4 884 © Marlene Nemeth
Zwischen dem Kunstwerk von Manuel Skirl aus Österreich befindet sich der Uhrturm mit der interaktiven Neoninstallation von Spidertag aus Spanien
7 326 x 4 884 © Marlene Nemeth
„Balance“ von JahOne
7 728 x 5 152 © Marlene Nemeth
Das Kunstwerk von Manuel Skirl aus Österreich bringt die klare Architektur des Gebäudes mit Formen in Verbindung, die an Pflanzen, Triebe und Wachstumsprozesse erinnern.
5 000 x 3 750 © Mitja Kobal / Post AG
„Unter Brennnesseln“ von Linda Steiner aus Österreich
4 793 x 7 190 © Marlene Nemeth
Die interaktive Neoninstallation von Spidertag aus Spanien bei Dämmerung
7 728 x 5 152 © Marlene Nemeth
Die interaktive Neoninstallation von Spidertag aus Spanien bei Nacht
7 728 x 5 152 © Marlene Nemeth
Die interaktive Neoninstallation von Spidertag aus Spanien bei Dämmerung
5 000 x 3 750 © Mitja Kobal / Post AG

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