15.06.2026
Mit der größten Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte stärkt Vöslauer seine Innovationsführerschaft und schafft die technologische Basis für die nächste Generation natürlicher Getränke.
Bad Vöslau, Juni 2026 – Vöslauer setzt den nächsten Meilenstein seiner Innovationsstrategie: Mit einer neuen Aseptik-Anlage investiert Österreichs führende Mineralwassermarke in die Zukunft natürlicher Getränke. Rund 15 Millionen Euro flossen in die neue Produktionslinie, weitere vier Millionen Euro in die dafür notwendige Infrastruktur. Damit handelt es sich um die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. Die seit Mai 2026 in Betrieb befindliche Anlage ermöglicht die keimfreie Abfüllung von Getränken ohne Konservierungsstoffe und schafft damit die technologische Grundlage für neue Produktkategorien. Insbesondere Getränke ohne Kohlensäure, ohne Zucker und ohne künstliche Zusätze können künftig unter höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards produziert werden.
Wachstumsperspektiven für Deutschland
Besonders relevant ist die Investition auch für Deutschland, den wichtigsten Exportmarkt von Vöslauer. Mit einer Distribution von rund 90 Prozent im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ist die Marke bereits flächendeckend vertreten. Rund die Hälfte des Umsatzes erzielt Vöslauer in Deutschland bereits mit Wasser mit Geschmack. Für den deutschen Markt schafft sie die Basis, das bestehende Sortiment konsequent weiterzuentwickeln und neue Wachstumsfelder zu erschließen – ganz im Sinne der Unternehmensvision: „In Bad Vöslau entsprungen – in Deutschland unverzichtbar.“
„Deutschland ist für Vöslauer weit mehr als ein Exportmarkt – es ist einer unserer wichtigster Zukunftsmarkt. Unser Anspruch ist es, Konsumbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und daraus relevante Kategorien für die Zukunft zu entwickeln. Mit der neuen Aseptik-Anlage schaffen wir die technologische Grundlage, um unsere Position in Deutschland langfristig weiter auszubauen und unsere Vision zu verwirklichen: In Bad Vöslau entsprungen – in Deutschland unverzichtbar“, so Ana Raditcheva, Geschäftsführerin der Vöslauer Deutschland GmbH.
„Deutschland ist für uns einer der spannendsten Getränkemärkte Europas. Die Aseptik-Technologie ermöglicht es uns, unser Wachstumstempo weiter zu erhöhen und gemeinsam mit unseren Handelspartnern neue Potenziale zu erschließen. Sie schafft die Grundlage, um unsere Marktposition auszubauen, neue Zielgruppen zu erreichen und die Relevanz der Marke Vöslauer im deutschen Markt weiter zu steigern“, ergänzt Raffaela Lackner-Petz, Geschäftsführerin der Vöslauer Deutschland GmbH.
Technologie als Innovationsmotor
Die neue Anlage ist weit mehr als eine Produktionslinie. Sie erweitert die Innovationsmöglichkeiten von Vöslauer grundlegend und eröffnet den Einstieg in neue Getränkekategorien. Aseptische Abfüllung bedeutet, dass Produkt und Verpackung getrennt voneinander sterilisiert und anschließend unter streng kontrollierten hygienischen Bedingungen zusammengeführt werden. Besonders relevant ist diese Technologie für Produkte ohne Kohlensäure. Während Kohlensäure natürlicherweise konservierend wirkt, sind bei stillen Getränken andere Verfahren notwendig, um Produktsicherheit und Qualität langfristig zu gewährleisten.
Mit der Investition baut Vöslauer seine Rolle als Innovationsleader der österreichischen Getränkeindustrie weiter aus. Bereits in der Vergangenheit setzte das Unternehmen wichtige Impulse – von der ersten PET-Einwegflasche aus 100 % rePET (recyceltes PET) über die erste und einzige PET-Mehrwegflasche Österreichs bis hin zum Ausbau des Near-Water-Segments. Die neue Aseptik-Anlage markiert nun den nächsten Innovationsschritt.
Neue Konsumbedürfnisse, neue Produktkategorien
Konsument:innen achten zunehmend auf Natürlichkeit, weniger Zucker und Produkte, die einfach in ihren Alltag passen. Vöslauer beschäftigt sich seit Jahren mit diesen Entwicklungen und hat Trends rund um Getränke mit Geschmack, bewusste Hydration und funktionalen Mehrwert früh erkannt und aktiv mitgestaltet. Besonders in Deutschland steigt die Nachfrage nach natürlichen, zuckerfreien und alltagstauglichen Getränken kontinuierlich. Die neue Aseptik-Anlage schafft nun die technologische Voraussetzung, um diese Entwicklung gezielt voranzutreiben, neue Produktwelten zu erschließen und das Wachstum in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte von Vöslauer weiter zu stärken.
Flavours OHNE: Die nächste Generation von Flavours
Mit „Flavours OHNE“ bringt Vöslauer erstmals Getränke mit Geschmack ohne Kohlensäure auf den Markt. Die neue Range steht für bewusste Hydration mit Geschmack – ohne Zucker, ohne Kalorien, ohne künstliche Aromen, ohne Farbstoffe, ohne Konservierungsstoffe, ohne künstliche Süßungsmittel und ohne Kohlensäure. Zum Marktstart werden die Sorten Limette-Yuzu (in 1 l rePET) und Himbeere-Ingwer (in 1 l rePET) in Österreich und Deutschland eingeführt.
„Nicht jede:r mag es prickelnd – gleichzeitig beobachten wir eine stark steigende Nachfrage nach natürlichen, leichten Getränkealternativen ohne Zucker und ohne künstliche Zusätze. Mit Flavours OHNE schaffen wir eine Produktwelt, die bewusste Hydration, Natürlichkeit und Geschmack verbindet. Für uns wird ‚OHNE‘ zunehmend zu einem Qualitätsversprechen: ohne Kalorien, ohne Zucker, ohne Zuckerersatz, ohne Konservierungsstoffe – und trotzdem mit vollem Geschmack.“, sagt Yvonne Haider-Lenz, Leiterin Marketing, Unternehmenskommunikation und Innovation bei Vöslauer.
Neue Impulse für Kindergetränke
Der Wunsch nach natürlichen Alternativen zu klassischen Kindergetränken wächst auch in Deutschland kontinuierlich. Mit der neuen Aseptik-Technologie erweitert Vöslauer sein Kinderportfolio um die Sorten Apfel-Kirsche und Himbeere-Zitrone (beides in 0,33 l rePET-Flaschen). Die Getränke richten sich an Kinder zwischen drei und neun Jahren und stehen für eine neue Generation von Kindergetränken: ohne Zucker, ohne Süßungsmittel und ohne Konservierungsstoffe. Damit erschließt Vöslauer ein weiteres Zukunftsfeld im deutschen Markt und reagiert gezielt auf die steigende Nachfrage nach bewussteren Angeboten im Familienalltag.
Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam denken
Die neue Aseptik-Anlage ist nicht nur ein Innovationsprojekt, sondern auch Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Vöslauer. Die Produktionslinie wurde so konzipiert, dass Prozesse effizienter gestaltet, Wege verkürzt und Energie eingespart werden können. Ein wesentlicher Beitrag dazu ist die elektrische Dampferzeugung, die fossile Energieträger ersetzt. Mit der Aseptik-Anlage verbindet Vöslauer einmal mehr Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung – und schafft die Basis für die Getränkewelt von morgen.
Über die Vöslauer Deutschland GmbH
Die Vöslauer Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Vöslauer Mineralwasser GmbH, dem Marktführer am österreichischen Mineralwassermarkt mit Sitz in Bad Vöslau, Niederösterreich. Mit der Gründung der Vöslauer Deutschland GmbH im Jahr 2023 stärkt Vöslauer seine Präsenz auf dem wichtigsten Exportmarkt und setzt seine Wachstumsstrategie konsequent fort. Die Gesellschaft verfolgt die Vision in Deutschland unverzichtbar zu werden. Neben natürlichem Vöslauer Mineralwasser erfreuen sich insbesondere die Vöslauer Flavours – prickelndes Mineralwasser mit Geschmack, aber ohne Kalorien, ohne Zucker und ohne Zuckerzusatz – großer Beliebtheit. Dabei steht das Unternehmen auch in Deutschland für höchste Qualität, Nachhaltigkeit und innovative Produktideen.
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Über die Vöslauer Mineralwasser GmbH
Die Vöslauer Mineralwasser GmbH, mit Sitz im niederösterreichischen Bad Vöslau, ist mit rund 40 % Marktanteil die klare Nummer eins am österreichischen Mineralwassermarkt, und seit Anfang 2023 neben Mineralwasser auch an der Spitze des Near Water-Segments in Österreich. Die Exportquote beträgt rund 23 %. Ende 2023 wurde die Vöslauer Deutschland GmbH gegründet. Das Familienunternehmen beschäftigt aktuell rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diversität und Inklusion sind fest in den Unternehmenswerten verankert, als familienfreundlicher Betrieb trägt Vöslauer u. a. das staatliche Gütezeichen „berufundfamilie“. Für Vöslauer ist die nachhaltige, ressourcenschonende Produktion eine wichtige unternehmerische Verantwortung. Schon heute bestehen alle Vöslauer PET-Einwegflaschen zu 100 % aus rePET (recycelten Flaschen). Das restliche Sortiment ist Mehrweg, dessen Anteil stetig weiter ausgebaut wird. Vöslauer ist das erste Mineralwasserunternehmen, das eine 0,5 l Glas-Mehrwegflasche im Handel und seit April 2022 die bisher einzige PET-Mehrwegflasche in Österreich anbietet. Übrigens, Vöslauer Mehrwegflaschen tragen das Österreichische Umweltzeichen. Alle diese Maßnahmen tragen zur Reduktion der CO2-Emissionen des Unternehmens bei: Verglichen mit 2005 konnte Vöslauer so 50 % seiner CO2-Emissionen aus eigener Kraft reduzieren, bis 2030 sollen, verglichen mit 2019, weitere 28 % CO2 eingespart werden. Nach und nach nachhaltiger eben – das ist das Ziel der Vöslauer Nachhaltigkeitsagenda 2030.
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