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Da bewegte Zeiten besondere Flexibilität erfordern, sorgt die Akademie für orale Implantologie nun für weitere Maßnahmen, um für ihre PatientInnen Sicherheit und Schutz vor COVID19 in höchstmöglichem Maße zu gewährleisten. 

Wien, 12. November 2020 – Die Akademie für orale Implantologie schreibt Sicherheit und Schutz vor COVID19 ganz oben auf ihre Prioritätenliste. Sie ist daher eine der ersten privaten Tageskliniken für Zahnimplantate, die bereits seit Mitte Oktober 2020 für ihre MitarbeiterInnen laufend Antigen-Schnelltests auf COVID durchführt. Zudem tragen alle MitarbeiterInnen bei der PatientInnenbehandlung neben einer FFP2-Maske zum Schutz auch ein Gesichtsvisier oder eine Schutzbrille. 

Schnelltest und weitere Maßnahmen für größtmögliche Sicherheit

Um sich der aktuellen Infektionsentwicklung weiter anzupassen, werden ab sofort auch alle PatientInnen unmittelbar vor ihrer Operation in der Akademie kostenlos mittels Antigen-Schnelltest getestet. Der Test wird über einen Rachen-Abstrich durchgeführt. Das Testergebnis liegt bereits nach 10 – 15 Minuten vor. Diese Aktion soll bis auf Weiteres beibehalten werden, zumindest bis sich die Infektionszahlen wieder unter einem kritischen Schwellenwert befinden. 

Ein umfangreiches Präventionskonzept, das schon seit dem Frühjahr umgesetzt und laufend evaluiert wird, wird ebenfalls weitergeführt. Dieses beinhaltet neben dem Fiebermessen aller eintretenden Personen und der regelmäßigen Handdesinfektion, unter anderem auch die Abklärung des Gesundheitszustandes der PatientInnen, bereits vor Erscheinen zum Termin in der Akademie. All diese Maßnahmen sollen den PatientInnen Zahnbehandlungen in größtmöglich sicherem Rahmen gewährleisten. 

Am Tag der Zahngesundheit sollten nicht nur die natürlichen, sondern auch die "falschen" Zähne im Mittelpunkt stehen. Denn noch immer sind rund um Zahnimplantate viele Fragen offen und noch mehr Fakten unbekannt. Vom Ablauf über die Wahl des richtigen Implantats bis hin zur Pflege und Haltbarkeit – das Expertenteam der Akademie für orale Implantologie in Wien hat Antworten auf die 10 häufigsten Irrtümer und Mythen rund um das Zahnimplantat.

1. „Ich bin zu alt für ein Implantat“
Es gibt bei älteren Menschen prinzipiell nichts, was gegen ein Implantat spricht. Bei bestimmten Erkrankungen (Diabetes, Osteoporose) sollte man individuell klären, ob eine Implantation möglich ist, aber zu alt ist man dafür auch mit über 80 Jahren nicht. Im Gegenteil: Die Lebensqualität ist mit einem festsitzenden Zahnersatz jedenfalls höher als bei herausnehmbaren Prothesen, denn bei letzterem sind Knochenschwund und der Rückgang des Zahnfleischs quasi vorprogrammiert, während die Knochensubstanz mit Implantaten erhalten werden kann. Und obwohl das Druckempfinden mit natürlichen Zähnen ein bisschen anders ist als bei Zahnimplantaten (10-mal geringeres propriozeptives Empfinden, d.i. die Empfindung des eigenen Körpers), kann man damit jedenfalls alles beißen und kauen und sich somit sicher fühlen.

2. „Eine Brücke oder Prothese erfüllt den Zweck genauso gut“
Für eine Brücke müssen angrenzende, gesunde Zähne abgeschliffen werden, um als Anker zu dienen; außerdem führt der Verlust eines oder mehrerer Zähne zu Verschiebungen der benachbarten oder gegenüberliegenden Zähne. Zähne neigen ständig dazu, sich im Mund nach vorne oder in Richtung des gegenüberliegenden Kiefers zu bewegen, wenn sie nicht aufgehalten werden, diese Bewegungstendenz wird durch Zahnverlust begünstigt. Diese Verschiebungen können zu Diskrepanzen in der Höhe und der Konturen des Zahnfleischs führen, was die benachbarten Zähen für Parodontose und/oder Karies anfällig macht. Abgesehen davon können Zahnverschiebungen einen negativen Einfluss auf den Biss (Okklusion) und die Gesamtästhetik des Gesichts und besonders des Lächelns haben. Weiters neigen sowohl das Zahnfleisch als auch der Kieferknochen dazu, in der Breite und Höhe zu schrumpfen, wenn ein Zahn inklusive Wurzel ausgefallen ist. Der Kieferknochen trägt die Zähne und wenn er nicht mehr durch Krafteinwirkung auf die Zähne stimuliert wird, neigt er dazu, zurückzugehen. Im weiteren Verlauf folgt auch das Weichgewebe, also das Zahnfleisch, dem Knochen und weicht ebenfalls zurück. Bereiche, in denen Zähen schon lange fehlen oder durch herausnehmbaren Zahnersatz ersetzt worden sind, erleiden oftmals einen beträchtlichen Gewebeverlust.

Lebensdauer Brücke auf 10 Jahre: 83-89%
Lebensdauer Einzelzahnimplantat auf 10 Jahre: 94-98% (Krone 90%)

3. „Man erkennt ein Implantat sofort, es schaut künstlich aus“
Vom Experten eingesetzte und restaurierte Zahnimplantate passen sich ästhetisch optimal in die natürlichen Zähne. Sowohl von Zahnfarbe als auch -textur lassen sich Implantate heutzutage kaum von natürlichen Zähnen unterscheiden. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kann man für den Fall des Falles die eigene, natürliche Bezahnung digital speichern, sodass bei einem Zahnverlust von jedem Zahn eine perfekte Vorlage vorhanden ist, nach der man das Implantat herstellen kann.

4. „Ein Implantat tut weh“
Der Eingriff wird mit Lokalanästhesie – auf Wunsch auch in Narkose – vorgenommen, herkömmliche Schmerztabletten sind für etwaige Schmerzen nach dem Eingriff ausreichend. Während der Implantation wird größter Wert auf höchste Hygiene-Standards gelegt, so müssen PatientInnen in der Akademie für orale Implantologie z.B. spezielle OP-Kleidung tragen. Nach dem Eingriff, der bei einem einzelnen Implantat in den meisten Fällen nur wenige Minuten dauert, kann man sich in einer Ruhezone erholen und wird erst dann nach Hause entlassen, wenn sich das Ärzteteam davon überzeugt hat, dass es der/dem PatientIn gut geht.

Interne Studie der Akademie für orale Implantologie zu postoperativen Schmerzen: durchschnittliches Schmerzempfinden zwischen 0-1 auf einer Skala von 0-10
(0 = keine Schmerzen, 10 = starke Schmerzen)

5. „Bei einem Implantat ist das Gesicht so geschwollen“
In der Akademie für orale Implantologie sind Schwellungen des Gesichts selten der Fall, da bei den Eingriffen gewebsschonend gearbeitet wird. Durch schablonengeführte Implantation wird ein Aufklappen der Schleimhaut und Ertasten der Knochenstrukturen nicht mehr notwendig.

6. „Implantate sind gefährlich, weil sie Allergien auslösen können“
Titanunverträglichkeiten sind sehr selten und schwer nachzuweisen. Bei 96-98% der Patienten heilen Titanimplanatate erfolgreich ein und für die 2-4% Verlustraten gibt es wissenschaftlich viele Parameter wie z.B. Rauchen, schlechte Mundhygiene oder mangelnde Erfahrung des Chirurgen, die klar mit den Verlustraten vergesellschaftetet sind. Es braucht sicherlich noch viele weitere Studien, um klare Ergebnisse zu erzielen, jedoch spielt die Titanallergie im derzeitigen Alltag keine große Rolle. Reines Titan zeigt in Langzeitstudien die beste Integration in den Kieferknochen (Osseointegration), auch Implantate aus keramischen Materialien (z.B. Zirkondioxid) sind in den letzten Jahren vermehrt zum Einsatz gekommen. Hier fehlen allerdings bislang Langzeitstudien zur Verweildauer (Haltbarkeit). Für den sehr seltenen Fall einer bestätigten Titan-Allergie ist das allerdings eine gute Alternative.

7. „Mit einem Implantat muss man so lange warten bis man wieder richtig kauen und beißen kann“
Nach einem Unfall können Implantate in der Akademie für orale Implantologie sogar innerhalb weniger Stunden gesetzt werden, sodass man sofort mit einem Zahn nach Hause gehen kann. Man spricht dann von einem Sofort-Implantat mit Sofortversorgung. Für ein Sofortimplantat sind gewisse knöcherne Voraussetzungen notwendig, aber es handelt sich hier um eine wissenschaftlich fundierte und anerkannte Methode, die meistens auch mit einem besseren ästhetischen Outcome einhergeht. Aber auch ein Sofortimplantat braucht genauso wie ein später gesetztes Implantat 3-4 Monate, um ausreichend in den Knochen einzuwachsen (Osseointegration). Und natürlich muss niemand so lange mit einer Zahnlücke leben. Wenn eine gewisse Primärstabilität des Implantates (Eindrehwiderstand) gegeben ist, kann ein Implantat wenige Stunden nach der Operation schon mit einer provisorisch, aber fest verankerten Krone versorgt werden.

8. „Ich habe Probleme mit der Knochendichte, da kann man kein Implantat setzen“
Mittlerweile gibt es internationalen Konsens, dass auch Osteoporose und vor allem die Therapie mit Bisphosphonaten keine Kontraindikation für ein Zahnimplantat darstellt. Das muss jedoch im Einzelfall in einem Gespräch mit dem Arzt geklärt werden, da es auch einen Unterschied macht, ob man die Medikation oral oder intravenös erhält.

9. „Ein Implantat ist viel zu teuer“
Zahnimplantate unterliegen zur Sicherheit der PatientInnen dem Medizinprodukte-gesetz, so dass ISO-Zertifizierung, CE-Zeichen (EU-Gütesiegel) und Kontrollnummern Bestandteil des notwendigen Sicherheitsstandards sind. Es gibt über 400 Implantatsysteme, aber nur ca. 20 Systeme halten diesen erforderlichen Qualitätsstandard ein. Es gibt also zertifizierte Implantate, von denen es auch Studienergebnisse gibt, es sind allerdings auch andere Implantate, die nicht diesen Standards entsprechen. Diese sind natürlich um einiges günstiger als Premiumimplantate. Doch gerade bei der Wiederherstellung der Zahngesundheit sollte nicht der Preis ausschlaggebend sein, sondern Qualität, Sicherheit und Kompetenz. Die Kosten für eine Implantation hängen außerdem von mehreren Faktoren ab, z.B. ob zusätzliche Behandlungen nötig sind. Erst nach einem Erstgespräch mit dem Arzt kann seriös und individuell ein Kostenvoranschlag erstellt werden. Nicht nur bei einem Auto, sondern auch bei einem Implantat sollte man sicher sein, dass der Implantathersteller noch viele Jahre am Markt bestehen bleibt, weil sonst das Implantat ohne Ersatzteile (Abformkörper) nahezu unbrauchbar wird. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, sollten man Produkte von Premiumfirmen bevorzugen.

10. „Implantate halten nicht für immer und müssen ersetzt werden“
Generell haben Implantate eine hohe Verweildauer, zum Teil mehr als 35 Jahre. 90% der aktuellen Studien bestätigen jedenfalls eine Haltbarkeit von 10 Jahren. Der Langzeiterfolg hängt jedoch auch davon ab, wie gut Implantate gepflegt und gereinigt werden. Wie auch bei natürlichen Zähnen ist auch bei Implantaten eine zahnärztliche Kontrolle einmal/Jahr empfohlen.

 




Am 4. Oktober lud die Akademie für orale Implantologie ihre Mitarbeiter ins Wiener k47 im 1. Bezirk, um gemeinsam 15 erfolgreiche Jahre auf dem Gebiet der Zahnimplantologie zu feiern.

Wien, 14. Oktober 2019 – Die Akademie für orale Implantologie, Wiens erste Adresse für komplexe Zahnimplantationen und interdisziplinäre Forschung bot ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, in der beliebten Eventlocation k47 gemeinsam 15 Jahre weitreichende Erfolge und Innovationen auf dem Gebiet der Zahnimplantologie zu feiern.

Kompetenz durch Interdisziplinarität
Neben den Gründungsmitgliedern und Gesellschaftern Univ.-Prof. DDr. Robert Haas, Univ.-Prof. Dr. Georg Mailath-Pokorny, Prim. Priv.-Doz. Dr. Dieter Busenlechner, Prim. Univ.-Prof. DDr. Werner Millesi sowie dem Ärztlichen Leiter Prim. Dr. Rudolf Fürhauser war die gesamte Belegschaft der Akademie anwesend und genoss das mit viel Herz zusammengestellte Programm. „Wir legen in der Akademie großen Wert auf familiäre Atmosphäre unter den Mitarbeitern, das spüren auch unsere Patienten“, meint Prim. Fürhauser zum gemeinschaftlichen Festakt. „Es ist das Verdienst des gesamten Teams, dass die Akademie schon seit 15 Jahren erfolgreich optimale implantologische Versorgung für Patienten in Österreich anbietet, das darf man ruhig feiern.“

Anekdoten von Heinz Marecek
In den Eröffnungsreden wurden die umfassenden Leistungen der Akademie für orale Implantologie gewürdigt und eine Retrospektive über 15 Jahre Zusammenarbeit, Forschung und neue Therapiemöglichkeiten gegeben.
Den Gästen wurde insgesamt ein abwechslungsreiches Programm geboten, in dem die gute Laune tonangebend war. Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Schauspielers und Publikumslieblings Heinz Marecek, der die Anwesenden mit Theateranekdoten bestens unterhielt.

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