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Der vielfach international ausgezeichnete Kreative leitet seit Anfang Februar die Kreativagenden von Österreichs führender Digitalagentur

Wien, 12.02.2021 – Österreichs größte Digitalagentur eröffnet ein neues Agenturkapitel und besetzt mit Lukas Grossebner erstmals die Position des Executive Creative Directors. Der international ausgezeichnete Kreative verantwortet fortan die kreative Arbeit bei Accenture Interactive. Grossebner (40) zählt zu den meistausgezeichneten Kreativen des Landes und verfügt über langjährige Erfahrung und Expertise in der Betreuung globaler Marken und internationaler Kunden.

„Wir designen, bauen, kommunizieren und steuern für unsere Kunden herausragende Kundenerlebnisse über die gesamte Customer Journey hinweg. Mit Lukas gewinnen wir einen international ausgezeichneten und begehrten Kreativen als Mitstreiter für unser Agenturmodell der Zukunft. In anderen Ländern haben wir Kreativagenturen wie Kolle Rebbe oder Droga5 zugekauft, in Österreich werden wir den Markt für integrierte Markenerlebnisse mit Lukas aufbauen“. so Markus Höfinger, Managing Director bei Accenture Interactive Österreich.

Ein österreichischer Kreativer mit Weltruf
Lukas Grossebner begann seine Karriere bei DMB in Wien und war anschließend bei Jung von Matt Donau und DDB Wien tätig. 2010 wurde er Executive Creative Director bei DDB und gewann für die Agentur nicht nur die ersten Löwen, sondern führte die Agentur auch auf Platz 1 in allen österreichischen Kreativrankings. 2014 wurde er außerdem auf Platz 29 des weltweiten BIG WON Rankings der Executive Creative Directors gewählt. 2015 gründete er zusammen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Franz Merlicek seine eigene Agentur namens Merlicek&Grossebner und betreute in dieser Zeit Kunden wie Microsoft, REWE, Lifeball, Manner, Greenpeace. Nach seinem Ausscheiden 2019 arbeitete Grossebner in den vergangenen beiden Jahren als freier Kreativer für Kunden wie Google, Youtube Music und Apple. Seine Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren mit über 300 internationalen und österreichischen Kreativawards ausgezeichnet, darunter Cannes Lions, D&AD, Clio, ONE Show, LIAA, New York Festival, ADC, Epica, Eurobest, ADC*E, Montreux, Effie und CCA
In den vergangenen Monaten war die Welt gezwungen, Leben, Arbeit und Freizeit neu zu denken. Für 2021 werden sieben hoffnungsreiche Trends erwartet, die neues Terrain für Unternehmen, Kunden und die Gesellschaft erschließen.

Wien, 16. Dezember 2020. Die COVID-19-Krise definiert völlig neu, wie Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren. Vor diesem Hintergrund löst der menschliche Erfindungsreichtum eine Welle von Innovationen aus. Diese werden als Blaupause für die kommenden Jahrzehnte dienen, so eine Kernthese des neuen Berichts von Accenture Interactive.

„Fjord Trends 2021“ ist bereits der vierzehnte Trendreport, den das globale Netzwerk aus Designern und Kreativen von Accenture Interactive erstellt hat. Das diesjährige Ergebnis zeigt auf, dass sich Unternehmen jetzt die Möglichkeit eröffnet, neues Terrain zu erschließen – wenn sie neue Strategien, Dienstleistungen und Erlebnisse einführen, um die sich entwickelnden menschlichen Bedürfnisse zu erfüllen.

„Der Raum und Bedarf für Neues ist in 2021 so persönlich wie nie, und betrifft schlussendlich unsere täglichen Rituale“, sagt Markus Höfinger, Managing Director Accenture Interactive in Österreich. „Die Einschränkungen der letzten Monate haben Vieles hinterfragt: Wie wir unseren Tag organisieren, wen und vor allem welche Erlebnisse wir in unser Wohnzimmer lassen, an welchen Ereignissen und Erfahrungen wir unsere Beziehungen verankern. Aus der Not haben Menschen geschaffen, was Unternehmen nicht so schnell konnten. Suggestive Innovation mit Kunden wird ein herausforderndes Feld und bringt die Chance auf einschneidende Veränderung für Unternehmen mit.“

Der Jahresreport stellt fest, dass die Pandemie neben Chaos und Tragödien auch Klarheit und Überraschungen gebracht hat. Sie hat uns gezeigt, was wirklich wichtig ist, den Gemeinsinn gestärkt und innovative Köpfe zu Hause inspiriert. Daraus ergeben sich ganz neue Herausforderungen für Unternehmen: Wie können diese operativ und auch kommunikativ richtig reagieren, wie den sich ständig ändernden Erwartungen der Verbraucher gerecht werden und empathischer handeln – und das alles, während sie in einer unsicheren Wirtschaftslage ums Überleben kämpfen?

Die Fjord Trends 2021 sind Empfehlungen, wie Unternehmen die Renaissance des 21. Jahrhunderts mitgestalten können. Es sind sieben Trends, die mit großer Wahrscheinlichkeit die Wirtschaft, das Kundenverhalten und die Gesellschaft der Zukunft prägen werden:
  1. Kollektive Standortverschiebung: Wie und wo wir Dinge erleben, hat sich im Jahr 2020 verändert. Wir alle teilen ein Gefühl der Lageverschiebung und suchen nach neuen Wegen und Orten, unseren Pflichten nachzukommen und unseren Leidenschaften nachzugehen. Arbeiten, einkaufen, lernen, Freunde treffen, Kinder erziehen und uns um unser Wohlergehen kümmern – all das und mehr hat sich für viele von uns fundamental geändert. Die Unternehmen müssen entsprechend neue Wege suchen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten.
  2. Do-it-yourself-Innovation: Zunehmend sind es talentierte Menschen, die Innovationen vorantreiben, indem sie „Hacks“ für neue Herausforderungen entwickeln – vom Remote-Worker, der sein Bügelbrett als Stehpult nutzt, bis hin zum Elternteil, das zum Lehrer wird. Die Technologie spielt dabei eine neue Rolle: Sie treibt nicht Innovationen voran, sondern unterstützt menschliche Kreativität und lässt sie allerorten durchscheinen. Einzelpersonen, von Politikern bis hin zu Künstlern, nutzen Websites wie TikTok oder Videospielplattformen, um wichtige Botschaften zu verbreiten oder Konzerte zu veranstalten. Alle wollen bessere Lösungen, doch die Erwartungshaltung an die Unternehmen hat sich geändert: Statt fertige Lösungen zu liefern, sollen sie die Rahmenbedingungen für private Innovationen schaffen.
  3. Dream Teams: Angestellte, die remote arbeiten, leben jetzt gewissermaßen im Büro. Das hat enorme Auswirkungen auf die wechselseitigen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und die vielen damit zusammenhängenden Annahmen – wer etwa entscheidet über die Kleiderordnung bei Videoanrufen in den eigenen vier Wänden, in wessen Verantwortung liegt das Recht der Remote-Mitarbeiter auf Privatsphäre? Auch wenn sich bereits eine Impfmöglichkeit am Horizont abzeichnet, die eine flächendeckende Rückkehr ins Büro möglich machen könnte: Die Beziehung der Menschen zu ihrer Arbeit und zwischen Vorgesetzen und Teams hat sich nachhaltig verändert. Die Zukunft wird keine Einheitslösung bereitstellen – die Arbeitswelt wird noch für einige Zeit ein Experimentierfeld bleiben.
  4. Liquide Infrastruktur: Wie und wo wir Produkte erwerben und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, hat sich verändert. Darum müssen Unternehmen ihre Lieferkette und ihre gesamte physische Infrastruktur überdenken und sich auf die „Points of Delight“ auf den letzten Metern vor dem Kauf konzentrieren – etwa die unmittelbare Freude am Kauf selbst, die für viele im Laden selbstverständlich war. Unternehmen müssen darum in ihrer gesamten Organisation mehr Agilität und Widerstandsfähigkeit aufbauen, damit sie sich schnell an Veränderungen anpassen können. Das gilt auch für die zu erwartenden Veränderungen im Zusammenhang mit der Notwendigkeit eines nachhaltigeren Wirtschaftens.
  5. Interaction Wanderlust: Wir verbringen viel mehr Zeit damit, über Bildschirme mit unseren Mitmenschen in Kontakt zu treten. Dabei kam eine gewisse Monotonie auf, denn viele Tools sehen mit ihren schablonenhaften Designs nahezu identisch aus. Unternehmen müssen Design, Content, Zielgruppen und die Interaktionen mit ihren Services neu denken, um das Erlebnis vor den Screens überraschender zu machen und mit dem Element des Zufalls zu bereichern.
  6. Herausforderung Empathie: Die meisten Kunden wollen wissen, wofür eine Marken steht und wie sie ihre Werte zum Ausdruck bringt. Die Pandemie hat in der ganzen Welt viele dysfunktionale und unfaire Strukturen aufgedeckt – vom Zugang zur Gesundheitsversorgung bis hin zu Fragen der Gleichberechtigung. Infolgedessen müssen Unternehmen hart daran arbeiten, die Narrative, die ihre Marken prägen, zu steuern. Dazu müssen sie wichtige Themen priorisieren und ihr Handeln um diese Schwerpunktthemen herum aufbauen.
  7. Neue Rituale: Zahlreiche Rituale – von der Umarmung von Freunden und Familie über die Feier zur Geburt bis zum Abschied bei einer Beisetzung – waren in diesem Jahr nicht möglich. Das hat einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden der gesamten Gesellschaft. Unternehmen gibt dieser Trend die Chance, den Menschen bei ihrer Sinnsuche zu begleiten. Neue Rituale sind gefragt, die Freude bringen oder Trost spenden. Die Voraussetzung dafür ist, erst einmal die Leere zu erkennen, welche eine aufgegebene oder verlorene Gewohnheit hinterlässt, erst dann lässt sich diese adäquat füllen.
„Innovation beginnt nicht mit Technologie, aber wie wir im letzten Jahr gesehen haben, kann sie ein mächtiges Werkzeug dafür sein, der menschlichen Kreativität mehr Raum zu geben – sogar mitten im Chaos“, sagte Brian Whipple, Group Chief Executive von Accenture Interactive. „Das nächste Jahr sollte eines sein, das von Hoffnung geprägt ist. Wir haben große Veränderungen in unserer Gesellschaft erlebt – wir waren sogar selbst Teil davon. Diese Trends sind eine Blaupause dafür, wie wir heute denken und was wir als nächstes tun, was wir mitnehmen und was wir hinter uns lassen. Wir können besser werden und die Menschen verdienen es auch besser.“

Jedes Jahr erhebt Accenture Interactive mittels Crowdsourcing aus seinem globalen Design-Netzwerk mit über 2.000 Kreativen an mehr als 40 Standorten die Trends in den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Design für das kommende Jahr. Die Fjord Trends 2021 konzentrieren sich darauf, wie Menschen, Unternehmen und Marken menschliche Bedürfnisse erfüllen. Lesen Sie den Bericht in englischer Sprache unter diesem LINK und diskutieren Sie auf Twitter mit dem Hashtag #FjordTrends.

The Great Redesign – Frameworks für die Zukunft – so lautet der Titel des neuen Buches von Digital-Pionier Matthias Schrader und Kommunikationsexperte Volker Martens. Es erscheint in Covid-19 Zeiten ohne physische Konferenz, jedoch mit so namhaften Speakern wie Azeem Azhar, Benedict Evans, Miriam Meckel, David Mattin, Genevieve Bell oder Ramez Naam.

Hamburg, 2020 - Krisenzeiten stellen unsere Normalität radikal in Frage. Dabei gilt: Was uns in die Krise hineingeführt hat, wird uns nicht wieder aus ihr herausführen. Auf Lockdown und Reset folgt deshalb das Redesign: eine Neugestaltung unserer Welt.

Ideen dazu sammelt das Buch The Great Redesign (Erscheinungstermin 20. Oktober) mit Essays von internationalen Vordenkern der digitalen Transformation. Unter den Beiträgen finden sich Autoren wie Azeem Azhar, David Mattin, Genevieve Bell, Benedict Evans, Ramez Naam und Miriam Meckel, deren Newsletter und Bücher von einem breiten Fachpublikum geschätzt werden. Als Analysten, Wissenschaftler, Designer oder Trendforscher analysieren und kommentieren sie die gegenwärtige Situation und teilen Ideen für eine Welt, die im Licht der Pandemie neue, inspirierende Gedanken benötigt.

In 17 Beiträgen skizzieren die Autoren, welche Gestaltungsmöglichkeiten die derzeitige globale Krise für die Zukunft eröffnet. Sie beleuchten das Thema The Great Redesign aus so unterschiedlichen Blickwinkeln wie Arbeit und globale Wertschöpfungsketten, Politik und Kapital, Zukunfts-Design und Innovation, der Transformation unserer Städte und unserer Energieversorgung, Diversität und Sprache, Kunst und Kybernetik. Die Autoren aus den USA, Asien und Europa liefern Fakten und Frameworks für die Gestaltung unserer Zukunft.

Herausgegeben wird das Buch im Next Factory Ottensen Verlag von den Agentur-Köpfen Matthias Schrader (Accenture Interactive) und Volker Martens (FAKTOR 3). Das Buch ist nach “Digital Fix” und “Parallelwelten” der dritte Band, der im Zusammenhang mit der renommierten NEXT Conference erscheint, die in diesem Jahr ihre Aktivitäten in den digitalen Raum verlegt hat.

Die AutorInnen und ihre Beiträge:

Der große Übergang - Albert Wenger, Venture Capitalist

Auf der Suche nach besseren Welten - Alexandra Daisy Ginsberg, Künstlerin

Keine Gravity bei Innovationen - Axel Averdung und Kristina Bonitz, Digital-Strategen

Der Abgesang auf die Megacity wäre verfrüht - Azeem Azhar, Entrepreneur undAutor

Vorsicht bei Metaphern - Ben Sauer, Designer

Covid-19 und erzwungene Experimente - Benedict Evans, Analyst und Autor

Designs für das Leben - David Mattin, Trendforscher

Die neue Kybernetik: Lehren aus dem letzten Great Redesign - Genevieve Bell und Amy McLennan, Wissenschaftlerinnen

Zukunft der Arbeit: Die fünf Chancen und Risiken der heutigen Krise - Laëtitia Vitaud,New Work Expertin

Nashörner, Völlerei und Quantenzustände: Wie wir die Gegenwart neu erfinden -Miriam Meckel und Léa Steinacker, Journalistinnen

Ein Technologie-Redesign für die Kunst der menschlichen Beziehung - PamelaPavliscak, Designerin / Zukunftsforscherin

Den Menschen von der Kette der globalen Wertschöpfung befreien - Payal Arora,Anthropologin

Gaianomics oder die sich selbst gestaltende Erde - Rafael Kaufmann,Produktmanager

Eine komplizierte Geschichte oder ein grundlegender Vorteil? - Sohail Inayatullah,Politikwissenschaftler

Wir müssen unsere Zukünfte jetzt gestalten - Thomas Müller, Designer und Marken-Visionär

Die Solarenergie der Zukunft ist wahnsinnig billig - Ramez Naam, TechnologieInvestor und Sci-Fi-Autor

Diversität jetzt! – Tijen Onaran, Netzwerkerin und Autorin


Das Buch erscheint in den Sprachen Deutsch und Englisch am 20. Oktober im Verlag Next Factory Ottensen für 29,90 € (broschiert).
Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne Vorabexemplare zu und können Ihnen Interviews mit den Autorinnen und Autoren vermitteln.

Broschiert: ca. 200 Seiten
Verlag: Next Factory Ottensen; Auflage: 1 (20. Oktober 2020)
Sprachen: Deutsch, Englisch
ISBN-10: Deutsch, Englisch3948580049 (Deutsch), 3948580243 (Englisch)
Die vielfach ausgezeichnete Kommunikations- und Marketingexpertin übernahm mit Anfang Februar die Position als Brand Innovation Lead bei Accenture Interactive in Wien

Wien, 10.02.2020 – Österreichs größte Digitalagentur verstärkt sein Führungsteam und holt mit Kaitlyn Chang eine vielfach international ausgezeichnete Kommunikations- und Marketingexpertin an Bord. Chang verbindet wie nur wenige in der Branche tiefgreifende Technologie-Expertise mit Kreativ-Know-how und verfügt über langjährige Erfahrung in der Betreuung globaler Marken und der Entwicklung von Customer Experience Lösungen. Die Cannes Jurorin (2019) übernimmt die Position als Brand Innovation Lead.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir mit Kaitlyn eine ausgewiesene und in der Branche hochangesehene Marketing- und Kommunikationsexpertin für uns gewinnen konnten. Mit Ihrer Erfahrung ist Sie ein großer Gewinn für uns und unsere Kunden – mit ihrer Expertise werden wir unsere Positionierung als Experience Agency weiter vorantreiben“, so Markus Höfinger, Managing Director bei Accenture Interactive Austria.

Von Südkorea über die USA nach Wien
Kaitlyn Chang wurde in Südkorea geboren, ist in den USA aufgewachsen und lebt und arbeitet seit 2012 in Wien. Sie studierte an der Yonsei University in Seoul sowie an der Executive Academy der WU Wien. Bis Ende 2019 war sie als COO bei der österreichischen Kreativagentur Kobza and the Hungry Eyes (KTHE) tätig. Von den 16 Jahren ihrer Karriere verbrachte sie 10 Jahre in der Samsung Group, zuletzt als Managing Director der Kreativ-Agentur Cheil Worldwide, wo Sie für das operative Geschäft in Österreich und der Schweiz verantwortlich war.

Ihre Arbeit wurde mit über 50 internationalen und österreichischen Kreativ- und Innovationsawards ausgezeichnet, darunter Cannes Lions, Clios, D&AD, Webbys, Effies und CCA. In 2019 war sie Jurymitglied bei den Cannes Lions für die Kategorie Innovation Lions, und auch für IAB WebAD in Wien. In 2018 war sie Jurymitglied für Eurobest in London für die Kategorien Innovation und Creative Data.

Chang spricht regelmäßig auf internationalen Veranstaltungen zu den Themen Innovation, Creative Leadership und Diversität. In ihrer Freizeit ist sie Vorstandsmitglied und Präsidentin von Women of Vienna, Österreichs größtem Frauennetzwerk mit 20.000 Mitgliederinnen.
Wien, 17. Dezember 2019 - In vielen Teilen der Welt tragen Menschen ihre Kritik am Wachstumsgedanken und reiner Gewinnorientierung auf die Straße, in die Politik und in die Vorstandsetagen. Das zwingt Unternehmen zum Umdenken: Sinnstiftung wird zur größten Herausforderung, der sie sich in den kommenden 12 Monaten stellen müssen. Zu diesem Schluss kommt die zu Accenture Interactive gehörende Innovations- und Designberatung Fjord in ihrem Report „Trends 2020“

„Immer mehr Menschen stellen die Frage: Welchen ‚Purpose‘ haben Marken und Unternehmen – also was ist ihr Daseinsgrund und woraus ziehen sie ihre Berechtigung, Geld zu verdienen?“, sagt Markus Höfinger, Managing Director bei Accenture Interactive in Österreich. „Die meisten Unternehmen bleiben die Antwort bislang schuldig.“

Sinnstiftung schwingt in vielen der insgesamt sieben Trends mit, die Fjord identifiziert hat, darunter vor allem:

1. ‘Mehr‘ wird neu definiert – Wachstum bekommt neue Gesichter
Der Kapitalismus in seiner heutigen Form steckt in der Midlife-Crisis. Finanzieller Erfolg taugt nicht länger als entscheidende Größe unternehmerischen Erfolgs. Auch in Österreich messen Kunden Unternehmen immer stärker an deren Errungenschaften für die Gesellschaft wie Inklusion, Diversität und Mitarbeiterbefinden.

Dazu zählen stärker denn je Fortschritte bei der Nachhaltigkeit und Beiträge zu Umwelt- und Klimaschutz.

„Selbst wenn die österreichische Wirtschaft ein vergleichsweise hohes Bewusstsein für Nachhaltigkeit hat: Die meisten Unternehmen haben ihre Lieferkette noch lange nicht so umgebaut, dass sie damit mehr Leute mit weniger und dafür den richtigen Dingen erreichen. Doch genau das muss das Ziel sein“, sagt Markus Höfinger

2. „Sinn hat Hochkonjunktur“ – auch im Beruf
Auch für Arbeitskräfte zählt der Purpose eines Unternehmens. Wichtig ist das für österreichische Unternehmen aus zwei Gründen: der Vollbeschäftigung und dem Problem vieler Branchen, digitale Podukte und Dienstleistungen zu entwickeln, die international wettbewerbsfähig sind.

„Bestens qualifizierte und motivierte Leute bekommen Unternehmen, die zwei Dinge bieten: erstens Sinnstiftung, die über Titel und Gehalt hinausgeht, und zweitens Arbeitsformen, bei denen Rollen, Hierarchien und Präsenzkultur die zweite Geige spielen“, sagt Markus Höfinger.

3. ‘Life-Centered Design‘ auf Siegeszug“ – weniger Ich, mehr Wir
Die beiden beschriebenen Entwicklungen befeuern den Siegeszug des sogenannten Life-Centered Design. Dahinter steckt der Anspruch, dass ein Gegenstand oder ein Vorgang nicht nur für den Einzelnen gut funktioniert, sondern auch seinem Umfeld dient. Das Prinzip gibt es seit einigen Jahren – nun ist es auf dem besten Weg, nutzerzentriertes Design als Design-Goldstandard abzulösen.

Markus Höfinger: „Unternehmen erkennen durchaus den tiefgehenden gesellschaftlichen Wandel. Das größte Hindernis der Purpose-Transformation ist aber: Am Ende geben wieder die bekannten, meist kurzfristigen Kenngrößen wie Shareholder Value, Absatzzahlen und Margen den Ausschlag.“

„Was gar nichts bringt, ist ‘Sinn-Washing‘, also dass Unternehmen den Purpose bei der Belegschaft abfragen und dann verordnen. Stattdessen sollten Organisationen Hierarchien abbauen, damit alle Mitarbeiter nicht bloß zur Definition, sondern zur Evolution des Purpose beitragen können. Noch scheuen das die meisten Firmen. Dabei würde es ihnen und damit dem Standort Österreich langfristig helfen, Sinnstiftung jetzt konsequent anzugehen, und nicht erst zu Getriebenen zu werden.“

4. Menschen werden Strichcodes – Körper werden digital lesbar.
Mit Bild- und Gesichtserkennungstechnologie können Maschinen Menschen identifizieren und ihre Gefühle einschätzen. Eine Person löst dann möglicherweise rein durch Anwesenheit Angebote aus, die auf sie selbst und die Situation abgestimmt sind – zunächst vor allem personalisierte Werbung.

5. Künstliche Intelligenz oder intelligentes Künstliches?“
Fortschritte und Probleme künstlicher Intelligenz waren ein dominierendes Thema der vergangenen Jahre. 2020 wird es vor allem um die Frage gehen: Wofür brauchen wir ‚artificial intelligence‘ – und wofür ‚intelligent artificials‘? Das heißt: Was übernimmt KI unsichtbar im Hintergrund und in welcher Situation haben es Menschen direkt mit schlauen Maschinen zu tun?

6. Das digitale Double
Aus den Daten, die jeder Mensch hinterlässt, entstehen virtuelle Doppelgänger. Im besten Fall hat jede Person die volle Kontrolle über ihren oder ihre digitalen Doubles. Diese können zu nützlichen Torwächtern und Stellvertretern im Umgang mit Organisationen und anderen Personen werden.

7. Geld auf Wechselkurs
praktisch unsichtbare Zahlungssysteme verändern unser Verhältnis zu Geld, Neueinsteiger krempeln das Geschäft der Banken um. Dadurch ändert sich die Beziehung der Menschen zu Geld und ihr Verständnis von und Ansprüche an Bezahlvorgänge.

Die Fjord Trends 2020 speisen sich aus den professionellen Beobachtungen und der Kundenarbeit von mehr als 1.200 Fjord-Designern, -Entwicklern und -Beratern.

Link zum vollständigen Report:
https://www.accenture.com/at-de/insights/digital/fjord-trends-2020
Branchenmedium HORIZONT weist Accenture Interactive im neuen Update-Digitalagentur-Ranking als Österreichs führende und umsatzstärkste Digitalagentur aus

Wien, 6.12.2019 – Hohe Auszeichnung für Accenture Interactive in Österreich. Die Agentur wird vom Branchenmedium HORIZONT im aktuellen und einmal jährlich publizierten Update-Digitalagentur-Ranking als Österreichs Nummer 1 unter den Digitalagenturen ausgezeichnet. Mit einem Netto-Honorarumsatz von 34,7 Millionen Euro - fast doppelt so hoch wie die zweitplatzierte Agentur - ist Accenture Interactive die mit Abstand größte und erfolgreichste Digitalagentur in Österreich.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die für uns Bestätigung und Ansporn zugleich ist. Als Experience Agency sind wir eine neue Art von Agentur, die Kompetenzen in Kreation, Technologie und Unternehmensberatung vereint. So bieten wir unseren Kunden den entscheidenden Wettbewerbsvorteil, wenn es darum geht, neuartige digitale Kundenerlebnisse zu entwickeln“ so Markus Höfinger, Managing Director Accenture Interactive Austria. „Wir stellen die radikale Kundenzentrierung bei der Entwicklung von digitalen Produkten und Dienstleistungen in den Mittelpunkt unserer Arbeit.“

Accenture Interactive begleitet Unternehmen in Österreich bei der Entwicklung und Umsetzung herausragender digitaler Kundenerlebnisse. Auch auf globaler Ebene steht Accenture Interactive an der Spitze und wurde vom Branchenmagazin Ad Age 2019 bereits zum vierten Mal in Folge als weltgrößtes Digitalagentur-Netzwerk ausgezeichnet.
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