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Hamburg, 29. April 2021 - Karin Libowitzky wird am 1. Mai als Geschäftsführerin bei Accenture Interactive starten. Sie wechselt von Vizeum, wo sie bisher als CEO das Geschäft in Deutschland verantwortete. Mit ihr kommt auch Claudia Leischner an Bord, die zuletzt acht Jahre als Managing Director das internationale gyro Kreativ-B2B Netzwerk am Standort Deutschland geführt hat und als Digital Marketing Associate Director für Accenture Interactive zuständig sein wird. Die beiden sind durch ihre gemeinsame Zeit im dentsu-Netzwerk ein eingespieltes Team und haben bereits zahlreiche Kunden zusammen betreut.  

Karin Libowitzky hat in den letzten fünf Jahren Vizeum Deutschland inhaltlich stark transformiert und neben der erfolgreichen Fortführung des traditionellen Mediageschäfts die Bereiche Strategie, Daten und Werbewirkungsforschung geprägt. Darüber hinaus bringt sie mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Marketingberatung und Technologie mit. In den Jahren 2010 bis 2015 führte sie das Segment Interactive Media bei SinnerSchrader. Hier verantwortete sie unter anderem mit NextAudience die Entwicklung der weltweit ersten Echtzeit Datenmanagement-Plattform (DMP).

Claudia Leischner und Karin Libowitzky werden sich bei Accenture Interactive stark darauf fokussieren, die Kette aus Content, Daten und Technologie im Sinne einer integrierten Optimierung von Kundenerlebnissen zu schließen. Dabei wird ganz bewusst der Schwerpunkt auf die Operationalisierung dieses Modells in den bestehenden Strukturen der Marketingorganisationen von Kunden gelegt.

Matthias Schrader freut sich sehr über die Rückkehr: „Die Aktivierung von Konsumenten über programmatische Plattformen und das Kundenerlebnis auf den eigenen Markenkanälen lassen sich immer weniger trennen. Der Schlüssel für eine bessere Experience und Wachstum liegt darin, aus einem tiefen Nutzerverständnis Aktivierungsmaßnahmen mit einer kohärenten Datenstrategie und Technologie-Expertise zu verbinden.“

Karin Libowitzky ergänzt: „Ich beobachte, dass dem Bedarf der Werbungtreibenden nach strategischem Sparring, transparenten Media-Modellen und Exzellenz in der Operationalisierung immer weniger im Markt entsprochen wird. Die Pandemie ist zusätzlich für viele Kunden ein Kippmoment, um die Bewirtschaftung ihrer digitalen Kanäle noch einmal radikaler zu denken.”
Neue Verhaltensweisen der Verbraucher bringen Unternehmen dazu, sich im Hinblick auf langfristiges Wachstum auf das Verbrauchererlebnis zu konzentrieren, so eine Studie von Accenture Interactive

Wien, 23. April 2021 – Eine neue Studie von Accenture Interactive mit dem Titel „The Business of Experience“ nimmt das Thema „Experience“ – Kundenerlebnisse unter die Lupe. Eine große Mehrheit (77 Prozent) der befragten Führungskräfte gaben an, dass sie die Art und Weise, wie ihre Unternehmen mit Kunden interagieren, grundlegend verändern werden, um das Geschäftswachstum voranzutreiben. Der von Accenture Interactive herausgegebene Bericht basiert auf einer Umfrage unter mehr als 1.550 Führungskräften aus 21 Ländern und 22 Branchen.

Ziel war es, zu verstehen, welche Rolle das Kundenerlebnis für langfristiges Unternehmenswachstum, Beständigkeit und Relevanz spielt. Laut der Studie übertreffen Unternehmen, die ihr gesamtes Unternehmen darauf ausrichten, außergewöhnliche Erlebnisse für ihre Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft zu schaffen, ihre Mitbewerber in puncto Rentabilität im Vorjahresvergleich um das Sechsfache.

„COVID-19 hat das Kundenerlebnis weiter in den Vordergrund gerückt und seine Bedeutung für jede Funktion und jeden Mitarbeiter verstärkt“, so Markus Höfinger Managing Director von Accenture Interactive Österreich. „Einfach ausgedrückt: Wenn man das Kundenerlebnis verbessert, verbessert man die Lebensqualität und damit auch das Geschäft.“

Sich schnell entwickelnde Kundenbedürfnisse fördern die Dringlichkeit eines neuen Ansatzes

Während der Fokus auf Customer Experience (CX) sich traditionell eher auf Transaktionen mit Kunden bezog, ist die generelle Ausrichtung auf Kundenerlebnisse eine neue Arbeitsweise, die zunehmend von der Führungsebene unterstützt wird, so das Ergebnis der Studie. Accenture Interactive nennt diesen neuen ganzheitlichen Ansatz – der zu einem wichtigen unternehmerischen Erfordernis wird – das Business of Experience (BX).

Die Studie stellt fest, dass BX zu einem Schwerpunkt des CEOs geworden ist, da es mit jedem Aspekt des Unternehmensbetriebs verbunden ist – im Gegensatz zur CX, die traditionell zur Domäne des Chief Marketing Officers (CMO) gehörte. Darüber hinaus gaben auch mehr als die Hälfte der Chief Operating Officers (COO) (56 %), Chief Strategy Officers (CSO) (53 %) und Chief Financial Officers (CFO) (51 %) an, dass ihr Unternehmen die Art und Weise, wie es mit seinen Kunden interagiert, grundlegend ändern wird.

„Um im kommenden Jahr zu wachsen, muss jedes Unternehmen und jede Führungskraft neu über Erfahrungen nachdenken – zumal fast alles, was wir tun, von der Art, wie wir einkaufen, über die Art und Weise, wie und wo wir arbeiten, bis hin zu der Art und Weise, wie wir mit anderen interagieren, strukturell verändert wurde“, so Höfinger. „Eine grundlegende Neudefinition des Kundenerlebnisses ist im Gange, und diejenigen Unternehmen, die das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt ihrer Organisation stellen, werden ihr Wachstum ankurbeln und die Marktführer der kommenden Jahre und Jahrzehnten sein.“

So werden Unternehmen zum „Business of Experience“
Die Studie zeigt, dass führende Unternehmen (d. h. Unternehmen, die unabhängig voneinander hinsichtlich ihres finanziellen Wachstums und ihrer Beständigkeit im Geschäftszyklus gut abschneiden) anders über das Kundenerlebnis denken und handeln als ihre Mitbewerber. Diese führenden Unternehmen verfolgen mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit die folgenden BX-Ansätze, wodurch sie ihre Mitbewerber beständig übertreffen.
  • Lernen Sie Ihre Kunden durch und durch kennen. Die Kundenbedürfnisse dürften sich auch unabhängig von den Folgen der Pandemie weiterentwickeln, oft in unvorhersehbarer Weise. Folglich sollten Unternehmen in Möglichkeiten investieren, um unbefriedigte Kundenbedürfnisse jeden Ausmaßes zu identifizieren. Die Studie ergab, dass führende Unternehmen doppelt so häufig wie andere (55 % ggü. 26 %) angeben, dass sie in der Lage sind, Kundendaten in entsprechende Maßnahmen einzubeziehen. Doch viele dieser führenden Unternehmen sagen auch, dass es Grenzen für ihre Daten und die daraus resultierenden Möglichkeiten gibt. Deshalb ist dieser Punkt so wichtig – um wirklich kundenorientiert zu sein, brauchen Unternehmen bessere Mittel, um in die Materie einzudringen und diese Bedürfnisse aufzudecken.
  • Machen Sie Erlebnisinnovation zur täglichen Gewohnheit. Die Studie zeigt, dass sich führende Unternehmen besser darauf vorbereitet fühlen, die Chance zur Innovation im großen Umfang zu nutzen. Im Vergleich zu ihren Mitbewerbern besitzen sie mehr als doppelt so häufig die Agilität, auf neue Modelle umzustellen, die ihren Kunden Mehrwert und Relevanz bieten.
  • Erweitern Sie den Verantwortungsbereich für die Kundenerfahrung. Die Verantwortung für die Erfahrung liegt nicht nur beim CMO oder COO – sie geht jeden etwas an, von der Führungsebene abwärts. Alle Mitarbeiter und alle Bereiche des Unternehmens sollten vernetzt und kollaborativ agieren und als eine zusammenhängende, kundenorientierte Einheit funktionieren, deren oberstes Ziel es ist, das beste Kundenerlebnis zu bieten.
  • Bringen Sie IT, Daten und Mitarbeiter in Einklang. Ein „Business of Experience“ zu werden, bedeutet nicht, mehr zu investieren, sondern anders zu investieren. Führende Unternehmen steuern Daten, IT und Mitarbeiter so, dass Agilität entsteht, die kontinuierlich Effizienzgewinne freisetzt, die in neue Leistungs- und Wachstumschancen reinvestiert werden können. Von den führenden Unternehmen gaben 61 % an, dass sie eine klare Vorstellung davon haben, welche Technologieplattformen sie nutzen müssen, um wettbewerbsfähig und für die Kunden relevant zu bleiben, verglichen mit nur 27 % ihrer Mitbewerber.

Umfragemethode
Accenture Research und Accenture Interactive befragten über 1.550 Spitzenkräfte weltweit, wovon ein Viertel (25 %) CEOs waren. Die Umfrage deckte 21 Länder und 22 Branchen ab. Die Studie wurde von November 2019 bis Januar 2020 durchgeführt, mit einer Aktualisierung im Zeitraum Mai–Juni 2020. Ziel war es, die Art und Weise zu untersuchen, wie Führungskräfte die Erfahrungen ihrer Kunden betrachten und wie die Kompetenzen ihrer Unternehmen zu den Erfahrungen und Geschäftsergebnissen beitragen.

smart Europe GmbH entscheidet sich für Accenture Interactive, um gemeinsam die Zukunft von Handel und Mobilität neu zu definieren 

Wien/KRONBERG, 31. März 2021 – Accenture Interactive, Teil von Accenture (NYSE: ACN), wurde von smart Europe, verantwortlich für Vertriebs-, Marketing- und After Sales-Aktivitäten in den europäischen Märkten, zur digitalen Lead Agentur für die Entwicklung und Implementierung einer neuen digitalen Marketing-Technologie und E-Commerce-Lösung ernannt. Dabei soll ein neuer Maßstab der Interaktion an jedem Touchpoint einer Customer Journey geschaffen werden.

smart hat erkannt, wie wichtig es ist, die Customer Journey einfacher, personalisierter und effizienter zu gestalten und hat Accenture Interactive ausgewählt, um gemeinsam die gesamte Erfahrung rund um den Fahrzeugkauf- und besitz neu zu definieren. Dabei profitiert smart von dem technologieunabhängigen Ansatz und den Kompetenzen von Accenture Interactive.

Dirk Adelmann, CEO von smart Europe, kommentiert: „Die umfangreiche Expertise und der konsequent kundenorientierte Ansatz von Accenture Interactive machen das Unternehmen zu unserem bevorzugten Partner bei der Neudefinition von Omnichannel-Commerce. Als unsere Digitalagentur wird Accenture Interactive eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung unserer Geschäftsstrategie für smart in Europa spielen.“

Accenture Interactive übernimmt die Entwicklung einer Experience Plattform, welche die Elemente Marketing-Automatisierung, E-Commerce, CRM, Kundendatenplattformen, Integration Layer sowie die Implementierung eines modernen Frontend-Ansatzes umfasst. Diese Lösung ermöglicht eine Gesamtsicht auf den Kunden mit einer Omnichannel-Personalisierung in Echtzeit und stellt eine nahtlose Kundenerfahrung sicher.

Christian Barth, Managing Director und Marketing Transformation Lead für ASGR, Accenture Interactive, erklärt: „smart ist perfekt aufgestellt, um ein progressives digitales Ökosystem für seine Kunden zu schaffen, bei dem das Erlebnis im Vordergrund steht. Um dies zu erreichen, werden wir uns auf eine Neudefinition des Handelskonzepts und der täglichen Mobilität konzentrieren. Das Bestreben, die Werte und die Teamkultur der beiden Unternehmen sind klar auf das Erreichen dieses Ziels abgestimmt.“ 

Kontakt

Martin Fürsatz 
LOEBELL NORDBERG
Tel: 01 890 44 06 17
mf@loebellnordberg.com 

Peter Auer 
Head of Marketing & Communications 
Accenture Österreich
Mobile +43 67687203314
peter.auer@accenture.com

Der vielfach international ausgezeichnete Kreative leitet seit Anfang Februar die Kreativagenden von Österreichs führender Digitalagentur

Wien, 12.02.2021 – Österreichs größte Digitalagentur eröffnet ein neues Agenturkapitel und besetzt mit Lukas Grossebner erstmals die Position des Executive Creative Directors. Der international ausgezeichnete Kreative verantwortet fortan die kreative Arbeit bei Accenture Interactive. Grossebner (40) zählt zu den meistausgezeichneten Kreativen des Landes und verfügt über langjährige Erfahrung und Expertise in der Betreuung globaler Marken und internationaler Kunden.

„Wir designen, bauen, kommunizieren und steuern für unsere Kunden herausragende Kundenerlebnisse über die gesamte Customer Journey hinweg. Mit Lukas gewinnen wir einen international ausgezeichneten und begehrten Kreativen als Mitstreiter für unser Agenturmodell der Zukunft. In anderen Ländern haben wir Kreativagenturen wie Kolle Rebbe oder Droga5 zugekauft, in Österreich werden wir den Markt für integrierte Markenerlebnisse mit Lukas aufbauen“. so Markus Höfinger, Managing Director bei Accenture Interactive Österreich.

Ein österreichischer Kreativer mit Weltruf
Lukas Grossebner begann seine Karriere bei DMB in Wien und war anschließend bei Jung von Matt Donau und DDB Wien tätig. 2010 wurde er Executive Creative Director bei DDB und gewann für die Agentur nicht nur die ersten Löwen, sondern führte die Agentur auch auf Platz 1 in allen österreichischen Kreativrankings. 2014 wurde er außerdem auf Platz 29 des weltweiten BIG WON Rankings der Executive Creative Directors gewählt. 2015 gründete er zusammen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Franz Merlicek seine eigene Agentur namens Merlicek&Grossebner und betreute in dieser Zeit Kunden wie Microsoft, REWE, Lifeball, Manner, Greenpeace. Nach seinem Ausscheiden 2019 arbeitete Grossebner in den vergangenen beiden Jahren als freier Kreativer für Kunden wie Google, Youtube Music und Apple. Seine Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren mit über 300 internationalen und österreichischen Kreativawards ausgezeichnet, darunter Cannes Lions, D&AD, Clio, ONE Show, LIAA, New York Festival, ADC, Epica, Eurobest, ADC*E, Montreux, Effie und CCA
In den vergangenen Monaten war die Welt gezwungen, Leben, Arbeit und Freizeit neu zu denken. Für 2021 werden sieben hoffnungsreiche Trends erwartet, die neues Terrain für Unternehmen, Kunden und die Gesellschaft erschließen.

Wien, 16. Dezember 2020. Die COVID-19-Krise definiert völlig neu, wie Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren. Vor diesem Hintergrund löst der menschliche Erfindungsreichtum eine Welle von Innovationen aus. Diese werden als Blaupause für die kommenden Jahrzehnte dienen, so eine Kernthese des neuen Berichts von Accenture Interactive.

„Fjord Trends 2021“ ist bereits der vierzehnte Trendreport, den das globale Netzwerk aus Designern und Kreativen von Accenture Interactive erstellt hat. Das diesjährige Ergebnis zeigt auf, dass sich Unternehmen jetzt die Möglichkeit eröffnet, neues Terrain zu erschließen – wenn sie neue Strategien, Dienstleistungen und Erlebnisse einführen, um die sich entwickelnden menschlichen Bedürfnisse zu erfüllen.

„Der Raum und Bedarf für Neues ist in 2021 so persönlich wie nie, und betrifft schlussendlich unsere täglichen Rituale“, sagt Markus Höfinger, Managing Director Accenture Interactive in Österreich. „Die Einschränkungen der letzten Monate haben Vieles hinterfragt: Wie wir unseren Tag organisieren, wen und vor allem welche Erlebnisse wir in unser Wohnzimmer lassen, an welchen Ereignissen und Erfahrungen wir unsere Beziehungen verankern. Aus der Not haben Menschen geschaffen, was Unternehmen nicht so schnell konnten. Suggestive Innovation mit Kunden wird ein herausforderndes Feld und bringt die Chance auf einschneidende Veränderung für Unternehmen mit.“

Der Jahresreport stellt fest, dass die Pandemie neben Chaos und Tragödien auch Klarheit und Überraschungen gebracht hat. Sie hat uns gezeigt, was wirklich wichtig ist, den Gemeinsinn gestärkt und innovative Köpfe zu Hause inspiriert. Daraus ergeben sich ganz neue Herausforderungen für Unternehmen: Wie können diese operativ und auch kommunikativ richtig reagieren, wie den sich ständig ändernden Erwartungen der Verbraucher gerecht werden und empathischer handeln – und das alles, während sie in einer unsicheren Wirtschaftslage ums Überleben kämpfen?

Die Fjord Trends 2021 sind Empfehlungen, wie Unternehmen die Renaissance des 21. Jahrhunderts mitgestalten können. Es sind sieben Trends, die mit großer Wahrscheinlichkeit die Wirtschaft, das Kundenverhalten und die Gesellschaft der Zukunft prägen werden:
  1. Kollektive Standortverschiebung: Wie und wo wir Dinge erleben, hat sich im Jahr 2020 verändert. Wir alle teilen ein Gefühl der Lageverschiebung und suchen nach neuen Wegen und Orten, unseren Pflichten nachzukommen und unseren Leidenschaften nachzugehen. Arbeiten, einkaufen, lernen, Freunde treffen, Kinder erziehen und uns um unser Wohlergehen kümmern – all das und mehr hat sich für viele von uns fundamental geändert. Die Unternehmen müssen entsprechend neue Wege suchen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten.
  2. Do-it-yourself-Innovation: Zunehmend sind es talentierte Menschen, die Innovationen vorantreiben, indem sie „Hacks“ für neue Herausforderungen entwickeln – vom Remote-Worker, der sein Bügelbrett als Stehpult nutzt, bis hin zum Elternteil, das zum Lehrer wird. Die Technologie spielt dabei eine neue Rolle: Sie treibt nicht Innovationen voran, sondern unterstützt menschliche Kreativität und lässt sie allerorten durchscheinen. Einzelpersonen, von Politikern bis hin zu Künstlern, nutzen Websites wie TikTok oder Videospielplattformen, um wichtige Botschaften zu verbreiten oder Konzerte zu veranstalten. Alle wollen bessere Lösungen, doch die Erwartungshaltung an die Unternehmen hat sich geändert: Statt fertige Lösungen zu liefern, sollen sie die Rahmenbedingungen für private Innovationen schaffen.
  3. Dream Teams: Angestellte, die remote arbeiten, leben jetzt gewissermaßen im Büro. Das hat enorme Auswirkungen auf die wechselseitigen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und die vielen damit zusammenhängenden Annahmen – wer etwa entscheidet über die Kleiderordnung bei Videoanrufen in den eigenen vier Wänden, in wessen Verantwortung liegt das Recht der Remote-Mitarbeiter auf Privatsphäre? Auch wenn sich bereits eine Impfmöglichkeit am Horizont abzeichnet, die eine flächendeckende Rückkehr ins Büro möglich machen könnte: Die Beziehung der Menschen zu ihrer Arbeit und zwischen Vorgesetzen und Teams hat sich nachhaltig verändert. Die Zukunft wird keine Einheitslösung bereitstellen – die Arbeitswelt wird noch für einige Zeit ein Experimentierfeld bleiben.
  4. Liquide Infrastruktur: Wie und wo wir Produkte erwerben und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, hat sich verändert. Darum müssen Unternehmen ihre Lieferkette und ihre gesamte physische Infrastruktur überdenken und sich auf die „Points of Delight“ auf den letzten Metern vor dem Kauf konzentrieren – etwa die unmittelbare Freude am Kauf selbst, die für viele im Laden selbstverständlich war. Unternehmen müssen darum in ihrer gesamten Organisation mehr Agilität und Widerstandsfähigkeit aufbauen, damit sie sich schnell an Veränderungen anpassen können. Das gilt auch für die zu erwartenden Veränderungen im Zusammenhang mit der Notwendigkeit eines nachhaltigeren Wirtschaftens.
  5. Interaction Wanderlust: Wir verbringen viel mehr Zeit damit, über Bildschirme mit unseren Mitmenschen in Kontakt zu treten. Dabei kam eine gewisse Monotonie auf, denn viele Tools sehen mit ihren schablonenhaften Designs nahezu identisch aus. Unternehmen müssen Design, Content, Zielgruppen und die Interaktionen mit ihren Services neu denken, um das Erlebnis vor den Screens überraschender zu machen und mit dem Element des Zufalls zu bereichern.
  6. Herausforderung Empathie: Die meisten Kunden wollen wissen, wofür eine Marken steht und wie sie ihre Werte zum Ausdruck bringt. Die Pandemie hat in der ganzen Welt viele dysfunktionale und unfaire Strukturen aufgedeckt – vom Zugang zur Gesundheitsversorgung bis hin zu Fragen der Gleichberechtigung. Infolgedessen müssen Unternehmen hart daran arbeiten, die Narrative, die ihre Marken prägen, zu steuern. Dazu müssen sie wichtige Themen priorisieren und ihr Handeln um diese Schwerpunktthemen herum aufbauen.
  7. Neue Rituale: Zahlreiche Rituale – von der Umarmung von Freunden und Familie über die Feier zur Geburt bis zum Abschied bei einer Beisetzung – waren in diesem Jahr nicht möglich. Das hat einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden der gesamten Gesellschaft. Unternehmen gibt dieser Trend die Chance, den Menschen bei ihrer Sinnsuche zu begleiten. Neue Rituale sind gefragt, die Freude bringen oder Trost spenden. Die Voraussetzung dafür ist, erst einmal die Leere zu erkennen, welche eine aufgegebene oder verlorene Gewohnheit hinterlässt, erst dann lässt sich diese adäquat füllen.
„Innovation beginnt nicht mit Technologie, aber wie wir im letzten Jahr gesehen haben, kann sie ein mächtiges Werkzeug dafür sein, der menschlichen Kreativität mehr Raum zu geben – sogar mitten im Chaos“, sagte Brian Whipple, Group Chief Executive von Accenture Interactive. „Das nächste Jahr sollte eines sein, das von Hoffnung geprägt ist. Wir haben große Veränderungen in unserer Gesellschaft erlebt – wir waren sogar selbst Teil davon. Diese Trends sind eine Blaupause dafür, wie wir heute denken und was wir als nächstes tun, was wir mitnehmen und was wir hinter uns lassen. Wir können besser werden und die Menschen verdienen es auch besser.“

Jedes Jahr erhebt Accenture Interactive mittels Crowdsourcing aus seinem globalen Design-Netzwerk mit über 2.000 Kreativen an mehr als 40 Standorten die Trends in den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Design für das kommende Jahr. Die Fjord Trends 2021 konzentrieren sich darauf, wie Menschen, Unternehmen und Marken menschliche Bedürfnisse erfüllen. Lesen Sie den Bericht in englischer Sprache unter diesem LINK und diskutieren Sie auf Twitter mit dem Hashtag #FjordTrends.

The Great Redesign – Frameworks für die Zukunft – so lautet der Titel des neuen Buches von Digital-Pionier Matthias Schrader und Kommunikationsexperte Volker Martens. Es erscheint in Covid-19 Zeiten ohne physische Konferenz, jedoch mit so namhaften Speakern wie Azeem Azhar, Benedict Evans, Miriam Meckel, David Mattin, Genevieve Bell oder Ramez Naam.

Hamburg, 2020 - Krisenzeiten stellen unsere Normalität radikal in Frage. Dabei gilt: Was uns in die Krise hineingeführt hat, wird uns nicht wieder aus ihr herausführen. Auf Lockdown und Reset folgt deshalb das Redesign: eine Neugestaltung unserer Welt.

Ideen dazu sammelt das Buch The Great Redesign (Erscheinungstermin 20. Oktober) mit Essays von internationalen Vordenkern der digitalen Transformation. Unter den Beiträgen finden sich Autoren wie Azeem Azhar, David Mattin, Genevieve Bell, Benedict Evans, Ramez Naam und Miriam Meckel, deren Newsletter und Bücher von einem breiten Fachpublikum geschätzt werden. Als Analysten, Wissenschaftler, Designer oder Trendforscher analysieren und kommentieren sie die gegenwärtige Situation und teilen Ideen für eine Welt, die im Licht der Pandemie neue, inspirierende Gedanken benötigt.

In 17 Beiträgen skizzieren die Autoren, welche Gestaltungsmöglichkeiten die derzeitige globale Krise für die Zukunft eröffnet. Sie beleuchten das Thema The Great Redesign aus so unterschiedlichen Blickwinkeln wie Arbeit und globale Wertschöpfungsketten, Politik und Kapital, Zukunfts-Design und Innovation, der Transformation unserer Städte und unserer Energieversorgung, Diversität und Sprache, Kunst und Kybernetik. Die Autoren aus den USA, Asien und Europa liefern Fakten und Frameworks für die Gestaltung unserer Zukunft.

Herausgegeben wird das Buch im Next Factory Ottensen Verlag von den Agentur-Köpfen Matthias Schrader (Accenture Interactive) und Volker Martens (FAKTOR 3). Das Buch ist nach “Digital Fix” und “Parallelwelten” der dritte Band, der im Zusammenhang mit der renommierten NEXT Conference erscheint, die in diesem Jahr ihre Aktivitäten in den digitalen Raum verlegt hat.

Die AutorInnen und ihre Beiträge:

Der große Übergang - Albert Wenger, Venture Capitalist

Auf der Suche nach besseren Welten - Alexandra Daisy Ginsberg, Künstlerin

Keine Gravity bei Innovationen - Axel Averdung und Kristina Bonitz, Digital-Strategen

Der Abgesang auf die Megacity wäre verfrüht - Azeem Azhar, Entrepreneur undAutor

Vorsicht bei Metaphern - Ben Sauer, Designer

Covid-19 und erzwungene Experimente - Benedict Evans, Analyst und Autor

Designs für das Leben - David Mattin, Trendforscher

Die neue Kybernetik: Lehren aus dem letzten Great Redesign - Genevieve Bell und Amy McLennan, Wissenschaftlerinnen

Zukunft der Arbeit: Die fünf Chancen und Risiken der heutigen Krise - Laëtitia Vitaud,New Work Expertin

Nashörner, Völlerei und Quantenzustände: Wie wir die Gegenwart neu erfinden -Miriam Meckel und Léa Steinacker, Journalistinnen

Ein Technologie-Redesign für die Kunst der menschlichen Beziehung - PamelaPavliscak, Designerin / Zukunftsforscherin

Den Menschen von der Kette der globalen Wertschöpfung befreien - Payal Arora,Anthropologin

Gaianomics oder die sich selbst gestaltende Erde - Rafael Kaufmann,Produktmanager

Eine komplizierte Geschichte oder ein grundlegender Vorteil? - Sohail Inayatullah,Politikwissenschaftler

Wir müssen unsere Zukünfte jetzt gestalten - Thomas Müller, Designer und Marken-Visionär

Die Solarenergie der Zukunft ist wahnsinnig billig - Ramez Naam, TechnologieInvestor und Sci-Fi-Autor

Diversität jetzt! – Tijen Onaran, Netzwerkerin und Autorin


Das Buch erscheint in den Sprachen Deutsch und Englisch am 20. Oktober im Verlag Next Factory Ottensen für 29,90 € (broschiert).
Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne Vorabexemplare zu und können Ihnen Interviews mit den Autorinnen und Autoren vermitteln.

Broschiert: ca. 200 Seiten
Verlag: Next Factory Ottensen; Auflage: 1 (20. Oktober 2020)
Sprachen: Deutsch, Englisch
ISBN-10: Deutsch, Englisch3948580049 (Deutsch), 3948580243 (Englisch)
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